Monitoring

(Berlin, 21.06.2017) Hausdurchsuchungen wegen sogenannter „Hass-Postings“

"In mehreren vom Polizeilichen Staatsschutz und der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungsverfahren wegen der Veröffentlichung strafrelevanter so genannter „Hasspostings“ in sozialen Medien bzw. Netzwerken wurden heute in der Zeit von 6 bis 7.30 Uhr zehn Durchsuchungsbeschlüsse in Rathenow, Steglitz, Lichtenberg, Neukölln, Pankow, Spandau, Treptow, Schöneberg sowie Tempelhof vollsteckt. Die Ermittlungen werden überwiegend wegen

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(Berlin, 20.06.2017) BDS-Aktivist_innen stören Veranstaltung

Drei Aktivist_innen der antisemitischen BDS-Bewegung störten am Dienstag, den 20.06.2017, eine Veranstaltung an der Humboldt Universität zu Berlin. Während einer Veranstaltung des Mideast Freedom Forums und des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin mit einer Delegation der israelischen Partei „Yesh Atid“ unterbrach einer der drei ungefragt den Redebeitrag. Unter anderem warf er der anwesenden Knesset-Abgeordneten Aliza

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(Berlin, 16.06.2017) Sachbeschädigung an zukünftiger Flüchtlingsunterkunft

"Unbekannte haben fünf Fenster einer noch im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft in Marzahn beschädigt. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma alarmierten heute gegen 10.30 Uhr die Polizei in die Rudolf-Leonard-Straße, nachdem sie die Beschädigungen entdeckt hatten. Personen wurden nicht verletzt, die Unterkunft ist derzeit noch nicht bewohnt. Nach den bisherigen Erkenntnissen ist eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen. Daher hat

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(Berlin, 18.06.2017) Frau fremdenfeindlich beleidigt

"Eine 31-jährige Berlinerin ist gestern Abend in einem Zehlendorfer Einkaufsmarkt fremdenfeindlich beleidigt worden. Die 31-Jährige hielt gegen 20.30 Uhr auf dem Teltower Damm ein Polizeifahrzeug an. Den Beamten gegenüber gab sie an, dass sie kurz nach 20 Uhr in der Clayallee in einem Einkaufsmarkt plötzlich von einer ihr nicht bekannten Frau fremdenfeindlich beleidigt worden sei. Als die Frau das Geschäft verließ, folgte sie ihr zu Fuß und

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(Frankfurt/Main, 19.06.2017) Tafeln jüdischer Sportler zerstört

"Teile einer Ausstellung über jüdische Spitzensportler sind mitten in Frankfurt zerstört worden. Wie der Blog „Beves Welt“ am Montag berichtet, wurden in zwei Nächten je eine der Tafeln der Ausstellung am Rathenauplatz zerstört. Erst am Donnerstag vergangener Woche war die Schau „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ des Jüdischen Museums eröffnet worden." Quelle: Frankfurter Rundschau

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(Internet, 16.06.2017) Antisemitische Äußerung im Kontext einer rechtsextremen Demonstration

Unter der filmischen Dokumentation einer rechtsextremen Demonstration äußerte sich eine Facebook-Userin am 15. Juni 2017 antisemitisch. So schrieb sie, vermutlich in Bezugnahme auf Geflüchtete: „Dann nehmt doch die lieben Gäste in eure juden [sic!] Höhle“. Des Weiteren deutete sie an, sie hetze im Internet nicht gegen Organisationen deren Meinung sie nicht teile, „weil dann gehen sie mir an [sic!] ans Geld“. Der Begriff der „Juden-Höhle“

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(Cottbus, 13.06.2017) Körperverletzungen nach flüchtlingsfeindlicher Demonstration

Multikulti bedeute “Gewalt und Faustrecht”, sagte Christoph Berndt, Vorsitzender des Vereins “Zukunft Heimat”, am Dienstagabend, den 13. Juni, auf einer flüchtlingsfeindlichen Demonstration in Cottbus. Mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt wurde nach der Demonstration laut Polizei in unmittelbarer Nähe eine Frau von einem “dunkel gekleideten Mann”. Einem weiteren Mann wurde gegen den Kopf geschlagen, dieser musste ebenso

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(Dresden, 14.06.2017) Trio verprügelt Iraner

"Der 18-Jährige war am Sonntag um 20 Uhr in der Behringstraße unterwegs. Dort wurde er von drei Männern in eine verbale Auseinandersetzung verwickelt. Anschließend attackierte das Trio den Heranwachsenden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Weil ein politisch motivierter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt nun das Operative Abwehrzentrum wegen gefährlicher Körperverletzung." Quelle: Sächsische Zeitung

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(Bielefeld, 14.06.2017) Geldstrafe wegen Volksverhetzung

"In der Vorweihnachtszeit 2015 kommentierte der Baumheider einen Eintrag ausgerechnet auf der Facebook-Seite der fremden- und islamfeindlichen Organisation Pegida. (...) Auf die Pegida-Behauptung im sozialen Netzwerk, ein beim Schwarzfahren erwischter Asylbewerber habe einen Polizisten gebissen, reagierte der 30-Jährige mit einer unflätigen Beschimpfung. Er wünsche, dass dem Mann aus dem arabisch-sprachigen Raum die Zähne ausgeschlagen würden

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(Wurzen, 13.06.2017) Ausschreitungen vor Flüchtlingsunterkunft

"Der Polizei zufolge waren bei der Versammlung auch Menschen, die "Ausländer raus!"-Rufe skandierten und verfassungsfeindliche Symbole verwendeten. Als sich die Gruppe vor dem Wohnhaus der Flüchtlinge einfand, verhängten die Beamten Platzverweise. (...) Zwei Demonstranten wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, gegen mehrere Teilnehmer wurde Anzeige erstattet." Quelle: MDR

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”