Monitoring

(Berlin, 20.02.2018) Burka vom Kopf gerissen

"Wegen des Verdachts der fremdenfeindlichen Beleidigung und Körperverletzung ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes gegen eine Frau. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll die 54-Jährige gestern Abend, gegen 18 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter am Innsbrucker Platz eine 28-jährige Frau zunächst fremdenfeindlich beleidigt und ihr anschließend die Burka vom Kopf gerissen haben. Hierbei wurde die 28-Jährige am Kopf verletzt

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(Berlin, 18.02.2018) Busfahrer fremdenfeindliche beleidigt

"Eine Frau beschwerte sich beim Fahrer, da er eine Haltestelle missachtet haben soll. Ein weiterer Fahrgast, der einen Schäferhund bei sich hatte, begann lautstark seinen Unmut kund zu tun. Als der Fahrer an der nächsten Haltestelle in Höhe Gimpelsteig hielt, stiegen mehrere Personen aus, darunter auch der Hundehalter, der in Richtung des Busfahrers den Mittelfinger zeigte und ihn lautstark fremdenfeindlich beleidigte. Als der 28-Jährige ihn

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(Berlin, 15.02.2018) Fremdenfeindlich beleidigt

"Gestern Nachmittag soll ein Mitarbeiter eines Geschäfts in Mitte einen Mann beleidigt haben. Den Angaben eines 26-Jährigen zufolge, soll er gegen 17 Uhr von einem Angestellten eines Geschäfts am Leipziger Platz zunächst fremdenfeindlich beleidigt und von ihm zum Ausgang geschoben worden sein. Einige Zeit später erschien der Beleidigte auf einer Polizeiwache und zeigte den Sachverhalt an. Bislang konnte der Tatverdächtige nicht ermittelt werden.

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(Berlin, 14.02.2018) Afghanen mit rassistischen Rufen beleidigt

"Der Staatsschutz ermittelt gegen einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Barnim wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Der Mann soll am Dienstag drei Männer aus Afghanistan an einer Bushaltestelle in der Gemeinde Schorfheide und später auch im Bus rassistisch beleidigt haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte." Quelle: Morgenpost

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(St. Georgen, 14.02.2018) Brutale Prügelei soll rassistischen Hintergrund gehabt haben

"Ein dunkelhäutiger Mann wird am Rosenmontag verprügelt und schwer verletzt. Niemand ruft zunächst die Polizei, obwohl die Tat erkennbar rassistisch motiviert gewesen sein soll." Quelle: Südkurier

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(Berlin, 13.02.2018) Berliner AfD-Politiker wegen Volksverhetzung verurteilt

"Ein AfD-Politiker kassierte am Dienstag einen Schuldspruch: Wegen Volksverhetzung ist Kay Nerstheimer zu 7000 Euro Strafe verurteilt worden. Der 53-Jährige habe bei Facebook Homosexuelle „beschimpft, verunglimpft und in ihrer Menschenwürde herabgesetzt“, begründete das Amtsgericht Tiergarten sein Urteil." Quelle: Tagesspiegel

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(Berlin, 11.02.2018) Schmiererei mit antisemitischem Gewaltaufruf

"In der Neuköllner Karl-Marx-Straße wurde am 20. Januar eine Schmiererei entdeckt, die zur antizionistischen Gewalt aufruft. Die Parole „9mm für Zionisten“ steht neben dem Schriftzug „Jugend Voran“, der mit einem Hammer und Sichel-Symbol versehen war. Beide Schriftzüge sind im Nachhinein durchgestrichen worden. Neben dem durchgestrichenen „Jugend voran“ wurde ein Sticker der Gruppe „Jugendwiderstand“ aufgeklebt." Quelle: RIAS

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(Berlin, 09.02.2018) Frau fremdenfeindlich beleidigt

"Eine Frau alarmierte gestern Abend die Polizei nach Wedding, da ihre Schwester beleidigt und geschlagen worden sei. Nach Angaben der 36-Jährigen liefen sie und ihre 40-jährige Schwester gegen 20 Uhr auf dem Gehweg der Föhrer Straße. Plötzlich sei ein unbekannter Mann auf die 40-jährige Peruanerin zugegangen, habe die Frau fremdenfeindlich beleidigt und ihr unvermittelt mit der Faust in die Magengegend geschlagen. Anschließend lief der Angreifer

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(Berlin, 11.02.2018) Homophober Übergriff

"Unbekannte verletzten bereits Freitagabend zwei junge Männer in Prenzlauer Berg. Gegen 21 Uhr, so der derzeitige Kenntnisstand, befanden sich ein 17- und ein 18-Jähriger nach eigenen Angaben in einer S-Bahn in Fahrtrichtung Storkower Straße. Als der Zug am Bahnhof Schönhauser Allee hielt und sich die Türen öffneten, soll das Paar plötzlich von drei Männern attackiert und aus dem Zug gestoßen worden sein. Die beiden kamen zu Fall und wurden

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(Berlin, 30.01.2018) Antisemitische Bedrohungen in der Sporthalle

"In einem Konflikt um ein reserviertes Badminton-Feld einer Sporthalle wurden zwei Männer antisemitisch beleidigt und bedroht.  Um gemeinsam Badminton spielen zu können, hatten die zwei Betroffenen für den 15. Dezember einen Platz auf einer Indoor-Anlage reserviert. (...) Einer der Beiden trug an diesem Tag ein T-Shirt des jüdischen Sportvereins Makkabi. Als sie auf dem Platz ankamen, war dieser bereits von vier Männern besetzt. Obwohl mehrere

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”