Monitoring

(Berlin, 17.08.2017) Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund

"Eine Frau wurde in der vergangenen Nacht in Neukölln Opfer einer Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund. Die 23-Jährige alarmierte gegen 22.30 Uhr die Polizei zu einem Imbiss an der Sonnenallee Ecke Geygerstraße und gab gegenüber den Beamten an, dass sie von zwei Männern angesprochen und antisemitisch beleidigt worden sei. Anschließend entfernten sich die beiden Männer. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm

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(Duisburg, 14.08.2017) Refugees-Welcome-Schild beschädigt – Staatsschutz ermittelt

"In der Zeit von Freitagabend bis Montagmorgen haben Unbekannte versucht, mit einem abgebrochenen Nothammer zwei Fensterscheiben am Gebäudeder Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe an der Bismarckstraße in Neudorfeinzuschlagen. Ebenfalls versuchten sie, das Schild „Refugees welcome“, das an der Gebäudefassade angebracht war, abzureißen. (...) Vor dem Hintergrund einer möglicherweise politisch motivierten Straftat hat der Staatsschutz die

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(Gütersloh, 14.08.2017) Hakenkreuz in Imbisswagen geritzt

"Ein etwa 30 Zentimeter großes Hakenkreuz haben Unbekannte in die Klappe eines Imbisswagens auf dem Parkplatz des Rewe-Marktes an der Berliner Straße geritzt. Der Betreiber, ein gebürtiger Afghane mit deutschem Pass, hatte des verfassungsfeindliche Symbol am Freitagvormittag bemerkt. (...) Der Betreiber und die Polizei vermuten einen fremdenfeindlichen Hintergrund, weshalb der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat." Quelle: Neue Westfälische

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(Berlin, 14.08.2017) Denkmal verunglimpft

"Zeugenaussagen zufolge soll gegen 12.30 Uhr ein 41-Jähriger gegen das Sowjetische Ehrenmal in der Straße des 17. Juni uriniert und davor ausgespuckt haben. Darüber hinaus soll er den Nationalsozialismus durch eine lautstarke Äußerung glorifiziert haben. Als alarmierte Polizisten den 41-jährigen Tatverdächtigen festnahmen, äußerte er mehrfach Verunglimpfungen gegen Russland. Der mutmaßliche Täter wurde nach Feststellung seiner Identität

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(Schmidgaden, 14.08.2017) Spielabbruch nach Rassismus-Vorfall

"Schiedsrichter David Löw war zuvor von einem Schmidgadener Zuschauer rassistisch beleidigt worden. Der Linienrichter hatte die Bemerkung gehört. Nach kurzer Beratung entschieden die Unparteiischen auf Spielabbruch." Quelle: Mittelbayrische

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(Altötting,09.08.2017) Eritreer angegriffen

"Am späten Samstagabend wurden Zeugen auf Hilfeschreie aufmerksam und riefen die Polizei. Ein 41-jähriger Eritreer, welcher sich auf dem Nachhauseweg befand, wurde von zwei Männern angegriffen und rief laut um Hilfe. Die beiden Angreifer, ein 32-jähriger und ein 33-jähriger Deutscher sollen hierbei, laut Angaben des Geschädigten, mit den Fäusten zugeschlagen haben. Die Tatverdächtigen, die der rechten Szene angehören sollen, sind der Polizei

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(Dortmund, 30.07.2017) Schoa leugnende Flugblätter als private Postwurfsendung

"Im Stadtbezirk Scharnhorst wurden in die Briefkästen etlicher Häuser einer Mehrfamilienhaussiedlung in der Schönwaldstraße Schoa leugnende Flugblätter eingeworfen. Auf den Flugblättern wurde die Schoa als „erlogener Völkermord“ bezeichnet, den der Staat Israel nutze, um Geld von der Bundesrepublik zu erpressen. Auf der einen Seite zitieren die Handzettel den „US-Republikaner Artur Jones“, der einem nicht näher spezifizierten Fernsehbericht

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(Berlin, 08.08.2017) Rassistischer Angriff an Straßenbahnhaltestelle

"Ein 27-Jähriger ist in Lichtenberg fremdenfeindlich beleidigt und krankenhausreif geprügelt worden. 'Der Täter beschimpfte den Mann am Montagabend an einer Haltestelle der Straßenbahn', sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Schmarsow, 04.08.2017) Vereinshaus verwüstet

"In Schmarsow zwischen Demmin und Jarmen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) haben Unbekannte das Haus des Vereins "Land und Leute" verwüstet. Der Verein organisiert unter anderem deutsch-israelische Jugendtreffen in der ehemaligen Synagoge in Röbel. Polizeiangaben zufolge drangen die Täter in der Nacht zu Donnerstag in des Vereinshaus ein." Quelle: NDR

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(Schwerin, 06.08.2017) „Reichsbürger“ greift Postboten an und beschimpft Polizei

"Die einfache Frage, ob er denn ein Paket für den Nachbarn annehmen würde, war für einen sogenannten „Reichsbürger“ aus Schwerin offenbar zu viel. Wie die Polizei mitteilte, parkte der 40-Jährige den Postboten zu und hinderte ihn an der Weiterfahrt. Außerdem schlug er eine Scheibe des Transporters ein." Quelle: Ostsee-Zeitung

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”