Monitoring

(Bautzen, 12.12.2017) Staatsschutz ermittelt nach Auseinandersetzung

"Nach dem Angriff auf zwei junge Männer auf dem Bautzener Wenzelsmarkt am Freitagabend ermittelt jetzt der Staatsschutz. Dem vorausgegangen waren Hinweise, dass es sich bei den Angreifern um Rechtsextreme handeln soll." Quelle: Sächsische Zeitung

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(Berlin, 11.12.2017) Fremdenfeindlicher Übergriff auf Botschaftsangehörige

"In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigte ein Unbekannter eine Frau in Charlottenburg und versuchte sie zu schlagen. Den Angaben der 52 Jahre alten Botschaftsangehörigen zufolge habe sie gegen 16.30 Uhr in ihrem Auto an der Schlossstraße auf eine Freundin gewartet, als der Unbekannte an das Fahrzeug herantrat. Zunächst habe er sie fremdenfeindlich beleidigt und anschließend versucht, den Scheibenwischer zu beschädigen. Als die Frau aus

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(Berlin, 09.12.2017) Fremdenfeindlich beleidigt, bespuckt und geschlagen

"Polizisten wurden in der vergangenen Nacht zu einem Spätkauf in die Kreuzberger Wiener Straße alarmiert. Nach den bisherigen Ermittlungen betraten gegen 23 Uhr zwei Männer das Geschäft und beschwerten sich bei dem 53-jährigen Betreiber und einer anwesenden 52-Jährigen über die angeblich zu teuer ausgepreiste alkoholische Getränkedose. Dabei gab man vor, vom Ordnungsamt zu sein. Nachdem einer der Männer anfing Aufnahmen mit einem Smartphone

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(Berlin, 06.12.2017) Antisemitischer Vorfall in der U-Bahnlinie 8

"Ein in Berlin lebender israelischer Staatsbürger ist am Mittwoch vergangener Woche in der U-Bahn von einer Gruppe junger Männer antisemitisch beleidigt worden. Der 25-jährige Student N. trug eine Kippa und war somit als Jude erkennbar." Quelle: Jüdische Allgemeine

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(Espelkamp, 04.12.2017) Mehrere Hakenkreuze gesprüht

"Unbekannte haben am Samstagabend die Hauswand der Gaststätte »Sudetenland«, ein auf dem Parkplatz davor abgestelltes Auto und einen Zigarettenautomaten beschmiert. Sie hinterließen mehrere verfassungswidrige Symbole." Quelle: Westfalen-Blatt

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(Bremerhaven, 30.11.2017) Farbschmiererei an Synagoge

"Am Dienstagmittag, 28.11.2017, gegen 13.00 Uhr, stellten Mitarbeiter der Jüdischen Gemeinde Bremerhaven eine Farbschmiererei an der Außenwand der Synagoge (...) fest und brachten diese am Folgetag zur Anzeige. Unbekannte Täter hatten vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag mit schwarzer Farbe ein etwa 50 cm großes, seitenverkehrtes Hakenkreuz auf die Hauswand geschmiert." Quelle: Focus

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(Berlin, 30.11.2017) Hitlergruß gezeigt und Mann symbolisch erschossen

"Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht in einem Imbiss in Berlin-Charlottenburg den Hitlergruß gezeigt und einen Mitarbeiter symbolisch erschossen! (...) Zunächst habe er wie ein unschlüssiger Kunde gewirkt. Doch dann habe er plötzlich einen Arm zum Hitlergruß hochgerissen." Quelle: Bild

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(Fürstenberg, 22.11.2017) „Reichsbürger“ greift Polizisten an und entkommt

"Ein sogenannter Reichsbürger soll in Brandenburg einen Polizisten schwer verletzt haben. Er griff laut Ermittlern in Fürstenberg/Havel zwei Beamte an, die ihn aufgesucht hatten, um ihm mitzuteilen, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliege. Hintergrund war eine Geldstrafe in Höhe von 179 Euro, die der 58-Jährige nicht bezahlt hatte." Quelle: Spiegel Online

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(Berlin, 23.11.2017) Körperverletzung und Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

"Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm gestern Abend die Ermittlungen zu einer Körperverletzung und einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Gegen 18 Uhr erschien eine 36-Jährige auf einem Polizeiabschnitt und gab an, dass sie zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr mit ihrer fünf Jahre alten Tochter in einer Straßenbahn der Linie M17 unterwegs war, als ein Fahrgast ihre Tochter aufgefordert haben soll, leise

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(Leipzig, 22.11.2017) Antisemitische Rufe bei Regionalliga- Spiel

"Während der ersten Halbzeit fielen Lok-Fans zudem noch durch einen rassistischen 'Türken, Zigeuner und Juden-Ultras Chemie'-Gesang auf. (...) In der 2. Halbzeit waren zudem antisemitische 'Juden Chemie'-Rufe von Lok-Fans zu hören." Quelle: Faszination Fankurve

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”