Monitoring

(Berlin, 12.05.2018) Israelfeindliche Schmierereien an Bushaltestelle

"Unbekannte haben in Tegel eine Bushaltestelle der Berliner Verkehrsbetriebe mit antisemitischen und israelfeindlichen Parolen beschmiert. Eine Passantin bemerkte die Schmierereien an dem Wartehäuschen in der Straße Flughafen Tegel am späten Freitagabend und meldete sie der Polizei, wie die Behörden am Samstag mitteilten." Quelle: Morgenpost

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(Wurzen, 09.05.2018) Antisemitische Schmierereien

"Dem Netzwerk für Demokratische Kultur zufolge wurden in der Domgasse vier Stolpersteine mit blauer und silberner Farbe besprüht, die an die Familie Seligmann erinnern. (...) Auf den Schultreppen zum Domplatz steht gleich zweimal der Spruch "Juden schlachten" sowie "Zecken schlachten", "White Power" und "Good Night Left Side!"." Quelle: Tag24

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(Berlin, 10.05.2018) Spätkaufbesitzer antisemitisch beschimpft

"Eine Frau schrie am 1. April im U-Bahnhof Zoologischer Garten den Besitzer eines Spätkaufes an und beschimpfte ihn als „dreckige Judensau“. Der Frau wurde zuvor bereits mehrfach Hausverbot erteilt. (...)" Quelle: RIAS

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(Berlin, 08.05.2018) Jüdische Familie in Restaurant nicht bedient

"Das jüdische Ehepaar ging gegen halb sechs mit ihrem siebenjährigen, schwerbehinderten Sohn in ein Restaurant am Berliner Gendarmenmarkt, um etwas zu essen. (...) Die Familie war als jüdisch erkennbar, da der Vater Kippa und die Mutter religiösen Schmuck trug. (...) Die Familie wurde jedoch trotz unterschiedlicher Versuche der Kontaktaufnahme zum Personal nicht bedient. (...) Als der Mann einen Angestellten daraufhin mehrfach damit konfrontierte,

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(Berlin, 11.05.2018) Antisemitisch beleidigt

"In Rummelsburg soll in der vergangenen Nacht ein Mann von einem anderen Mann antisemitisch beleidigt worden sein. Der 27-Jährige alarmierte die Polizei und gab den Beamten gegenüber an, dass es kurz nach Mitternacht in der Wönnichstraße Ecke Margaretenstraße zu der Beleidigung des 31-Jährigen gegenüber dem 27 Jährigen kam. Zuvor sei dem Beleidigten der 31-Jährige in einer nahegelegenen Bar durch sein aggressives Verhalten bereits aufgefallen.

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(Berlin, 10.05.2018) Plakate mit Hakenkreuzen angebracht

"Unbekannte brachten heute Morgen in Mitte an mehreren Orten Plakate im DIN A3-Format an. Gegen 9.30 Uhr rief die Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes die Polizei zu dem Parteigebäude in der Kleinen Alexanderstraße und zeigte das Anbringen der Plakate, zum Teil versehen mit Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, am Hauseingang und an der Fassade an. Im Zuge der Absuche stellten die Polizisten gleiche Plakate an einem Ärztehaus in

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(Berlin, 08.05.2018) Fremdenfeindlicher Übergriff

"Eine Frau, die ein Kopftuch trug, wurde heute Mittag in Spandau geschlagen. Gegen 12 Uhr befand sich die 36-Jährige an einer Bushaltestelle in der Falkenseer Chaussee, als sie von einem Mann nach ihrem Kopftuch gefragt wurde. Als sie angab, Muslima zu sein und gerne ihr Kopftuch trage, soll ihr der 67-Jährige mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Ein Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei, die die Personalien der Beteiligten aufnahm. Der

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(Berlin, 08.05.2018) Taxifahrer und Polizist fremdenfeindlich beleidigt

"In der vergangenen Nacht soll ein Mann einen Taxifahrer und einen Polizisten während der Anzeigenaufnahme in Kreuzberg fremdenfeindlich beleidigt haben. Polizeibeamte des Abschnitts 53 wurden gegen 3 Uhr wegen Zahlungsstreitigkeiten in die Lindenstraße gerufen. Während der Anzeigenaufnahme soll der 34jährige Tatverdächtige einen 55jährigen, türkischstämmigen Taxifahrer und einen eingesetzten türkischstämmigen Polizeibeamten fremdenfeindlich

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(Berlin, 05.05.2018) Transfrau geschlagen

"Ein bislang unbekannter Mann hat gestern Abend eine Transfrau in Neukölln attackiert und verletzt. Kurz vor 20 Uhr stand die 53-Jährige an der Bushaltestelle der Linie M41 in der Sonnenallee, als der Unbekannt auf sie zulief und ihr sofort mit der Faust gegen den Kopf schlug. Darüber hinaus trat der Schläger 53-Jährigen mit dem Fuß gegen den Kehlkopf. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich der Schläger. Die Transfrau

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(Berlin, 05.05.2018) Fremdenfeindliche Übergriffe

"Zweimal kam es in der vergangenen Nacht zu Körperverletzungen, bei denen ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht auszuschließen ist. Gegen 1.40 Uhr beleidigte ein 29-Jähriger einen 30 Jahre alten Mann in der Friedrichstraße Ecke Dorotheenstraße fremdenfeindlich und versuchte diesen anschließend mit einem Gürtel zu schlagen, wobei er den Mann leicht an der Schulter verletzte. Beamte eines vorbeifahrenden Funkwagens beobachteten das und nahmen

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”