Monitoring

(Cottbus, 09.01.2018) Flüchtlinge attackiert

"Am Neujahrsmorgen habe eine zehnköpfige Gruppe drei Flüchtlinge aus Afghanistan schwer verletzt, die sich auf dem Heimweg zu ihrer Unterkunft im Cottbuser Ortsteil Sachsendorf befanden, wie die Initiative 'Cottbus schaut hin' nun mitteilte. Zehn junge Deutsche hätten die Afghanen als 'Scheiß Ausländer' beschimpft, sie anschließend verfolgt und auf dem Weg zu ihren Wohnungen mit Schlagringen und Bierflaschen malträtiert." Quelle: Potsdamer

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(Sonnenberg, 10.01.2018) Hassparolen an kurdischer Bäckerei

"Auf der Glasfassade, die den kompletten Eingangsbereich des Ladens einnimmt, prangten zwei rote Hakenkreuze und eine SS-Aufschrift in Runenform. Auf eine Steinplatte direkt vor dem Fenster war ein weiteres Hakenkreuz gesprüht worden, ebenso wie die Worte 'Heil Hitler'. (...) Neben Hakenkreuzen und Runen hinterließen die Täter weitere Schmierereien mit Fußballbezug wie 'Chemnitz Ultras'." Quelle: Freie Presse

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(Dresden, 10.01.2018) Gruppe hetzt Hund auf 19-jährige Asylbewerberin

"Eine Gruppe von bislang Unbekannten hat in Dresden einen Hund auf eine Asylbewerberin gehetzt. Die 19-Jährige aus Äthiopien wurde am Dienstag an einer Straßenbahnhaltestelle von mehreren Mitgliedern der Gruppe zunächst beschimpft, wie das sächsische Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilte. Eine Frau habe dann den großen schwarzen Hund abgeleint und auf die Frau losgelassen." Quelle: WELT

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(Magdeburg, 08.01.2018) Unbekannte beschädigen erneut Banner des Vereins „Neue Synagoge Magdeburg“

"Unbekannte haben erneut ein Banner des Fördervereins 'Neue Synagoge Magdeburg' beschädigt. Aus dem etwa neun Meter langen Spruchband mit der Aufschrift 'Otto braucht eine Synagoge' sei das Wort 'Synagoge' herausgeschnitten worden, teilte die Polizei am Montag mit." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Mettmann, 09.01.2018) Fußball-Trainer nach Hass-Postings entlassen

"'Halts Maul du dreckiger Jude!!!', schrieb K. in dem sozialen Netzwerk. Gerichtet war die Beleidigung an einen Berliner jüdischen Glaubens (Name der Redaktion bekannt), mit dem sich K. eine Diskussion um den Konflikt zwischen Israel und Palästina lieferte. Auch in weiteren Fällen beschimpfte K. das Judentum, bezeichnete die Gläubigen gar als 'Schande der Menschheitsgeschichte'." Quelle: Rheinische Post

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(Berlin, 30.12.2017) Schmiererei mit Schoa-Leugnung in U-Bahnhof

"Insgesamt vier Säulen wurden am 23. November auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Walther-Schreiber-Platz beschmiert, eine davon antisemitisch. Der Text lautete: 'Jeder, sogar Hitler hätte lieber 6 000 000 Arbeitssklaven statt 6 000 000 Leichen! Der Holocaust ist LÜGE'." Quelle: RIAS

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(Wittenberge, 09.01.2018) Mit Axt auf Jüdische Grabsteine eingeschlagen

"Gegen Mittag des 9. Januar wurde der Mann dabei beobachtet, wie er mit einer Axt auf mehrere Gräber einschlug und diese z.T. stark beschädigte. Anschließend stieg er auf ein Fahrrad und fuhr davon." Quelle: RIAS

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(Berlin, 09.01.2018) Fremdenfeindliche Farbschmiererei

"Unbekannte haben an die Außenwand eines Schuppens in Friedrichshain fremdenfeindliche Parolen geschmiert. Ein Passant sah gestern Abend gegen 20 Uhr die Schriftzüge, die eine Größe von ca. 130 × 80 cm und 210 × 110 cm hatten, in der Straße Fischzug und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 09.01.2018) Frau rassistisch beleidigt und geschlagen

"In den heutigen Mittagsstunden sollen zwei unbekannte Frauen eine 23-Jährige in Wedding rassistisch beleidigt und geschlagen haben. Den Angaben der 23-Jährigen zufolge saßen die beiden gemeinsam mit ihr in einem Bus der Linie 221. Nachdem ein Mann den Bus an der Haltestelle in der Amrumer Straße gegen 13 Uhr verließ, sollen sich die beiden bezüglich seiner Hautfarbe herablassend geäußert haben. Als die 23-Jährige den Frauen gegenüber ihren

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(Berlin, 10.01.2018) Homophob beleidigt

"In der vergangenen Nacht wurde nach ihren Angaben eine Frau aus einem Auto heraus in Reinickendorf homophob beleidigt. Gegen 2.10 Uhr lief die 51-Jährige in der Klixstraße, als sie aus einem dort stehenden Auto heraus beleidigt und bedroht wurde. Alarmierte Polizisten stellten bei der anschließenden Überprüfung einen 36-Jährigen fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen." Quelle: Polizei

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”