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(Berlin, 19.09.2017) Mann antisemitisch beleidigt

"In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigte ein Jugendlicher einen Mann antisemitisch in Prenzlauer Berg. Vor einem Lokal in der Marienburger Straße soll es dann zu der antisemitischen Beleidigung gekommen sein. Der 50-Jährige sowie Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei. Der 15-Jährige wurde nach einer Personalienfeststellung einem Erziehungsberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt."

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(Hagenow, 18.09.2017) Reichsbürger geht auf Polizisten los

"Als die Polizisten die Personalien des Mannes überprüfen wollten, weigerte sich der 32-Jährige, seinen Personalausweis zu zeigen und versuchte zu flüchten. Die Beamten hielten ihn fest, worauf der 32-Jährige nach ihnen schlug, sie laut Polizeibericht als Verbrecher beschimpfte und rief, dass er sie als Polizisten nicht anerkenne. Nun muss er sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten." Quelle: Nordkurier

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(Halle/Saale, 18.09.2017) Räuber schlägt 14-Jährigen und beleidigt ihn rassistisch

"Ein Unbekannter hat einem 14-Jährigen am Sonntag das Fahrrad entrissen. Als der afrikanischstämmige Junge sich wehrte, wurde er geschlagen und rassistisch beleidigt." Quelle: Tag24

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(Braunschweig, 18.09.2017) Rassistischer Angriff in Straßenbahn

"Am Sonntagmittag wurde eine 30-jährige Frau mit dunkler Hautfarbe von einem offenbar rassistisch motivierten Täter niedergeschlagen. Der Mann hatte zuvor mit rechtsextremen Parolen und Zeigen des Hitlergrußes auf sich aufmerksam gemacht. Er wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen." Quelle: regionalbraunschweig.de

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(Eutin, 18.09.2017) Polizeischule ermittelt in Fällen von Rassismus

"Ein „erfahrener Ausbilder“ habe sich rassistisch geäußert. Den Wortlaut wollte die Führung der Schule nicht nennen. Medienberichten zufolge soll der Ausbilder einen aus der Türkei stammenden Polizeianwärter vor seiner Klasse mit den Worten „Hau dem Türken doch mal aufs Maul“ beleidigt haben." Quelle: Lübecker Nachrichten

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(Mainz, 15.09.2017) Rassismus-Vorwürfe gegen Bus-Fahrgäste

"In einem Bus der Mainzer Verkehrsgesellschaft ist eine junge muslimische Frau offenbar massiv rassistisch angegangen worden. Bei der Polizei sagte die Frau aus, sie sei von mehreren Fahrgästen wegen ihres Kopftuches beschimpft und ausgebuht worden. (...) Eine Frau in dem Bus habe gesagt, sie würde ihr am liebsten das Kopftuch vom Kopf reißen. " Quelle: SWR

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(Berlin, 18.09.2017) Polizeilicher Staatsschutz ermittelt gegen selbsternannten „Nationalsozialisten“

"Gestern Abend bot ein Mann in Marzahn Anlass zu Ermittlungen. Gegen 20 Uhr alarmierte der 28-Jährige die Polizei zum Helene-Weigel-Platz, um eine Körperverletzung anzuzeigen. Als die Polizisten des Abschnittes 62 eintrafen und die Anzeige aufnehmen wollten, bezeichnete sich der Anzeigende selbst als Nationalsozialist und hob gegenüber den Beamten zweimal seinen rechten Arm zum so genannten Hitlergruß. Der 28-Jährige gab sich während der polizeilichen

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(Berlin, 18.09.2017) Frau beleidigt

"Gestern Abend wurde in Schönberg eine Frau beleidigt. Gegen 18.30 Uhr befand sich die 20-Jährige auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Julius-Leber-Brücke, als sie von einer unbekannten Frau angesprochen wurde. Die Unbekannte habe sie aufgefordert ihr Kopftuch abzunehmen und sie beleidigt. Gleich darauf soll sie versucht haben, ihr das Kopftuch mit der Hand herunterzuziehen. Hierbei zog sie auch an den Haaren der 20-Jährigen. Diese sagte nun, dass

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(Berlin, 17.09.2017) Hasskriminalität angezeigt

"Seit heute früh ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz wegen wechselseitiger Körperverletzung und Beleidigung, die sich in Schöneberg zugetragen haben soll. Gegen 6.30 Uhr sollen ein 32- und 36-Jähriger mit einem 46-Jährigen und einem weiteren, unbekannt gebliebenen Mann an einem Kiosk an der Maaßenstraße Ecke Nollendorfplatz in ein Streitgespräch geraten sein. Dabei sollen die beiden Erstgenannten von dem Älteren zunächst homophob beleidigt

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(Berlin, 17.09.2017) Ermittlungen nach Bedrohung und Körperverletzung mit politisch motiviertem Hintergrund

Zwei Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren sind am Samstag Nachmittag Opfer einer fremdenfeindlichen Tat geworden. Die Geschwister, die die syrische Staatsangehörigkeit besitzen, wurden zunächst von einem unbekannten Täter auf ihre Herkunft angesprochen, als sie an einem S-Bahnhof warteten. Nachdem die Kinder den Mann ignorierten und sich entfernten, soll dieser den Älteren gepackt und festgehalten haben. Anschließend machte er eine Geste,

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”