Ausstellung Haveldüne

Projektbeirat

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel

– Leiterin des Fachgebietes Allgemeine Linguistik der Technischen Universität Berlin –

Monika Schwarz-Friesel studierte von 1982 bis 1987 deutsche und englische Philologie sowie pädagogische Psychologie an der Universität zu Köln (Promotion 1990, „Kognitive Semantiktheorie“). Nach Lehr- und Forschungstätigkeiten an Universitäten und Instituten in Köln, Edinburgh, Nijmegen und Leipzig habilitierte sie 1998 über „Indirekte Anaphern in Texten“. Von 1998 bis 2010 war sie Professorin an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
Seit 2010 ist Monika Schwarz-Friesel Professorin am Lehrstuhl für allgemeine Linguistik an der Technischen Universität Berlin. 2014 verlieh ihr die Universität Debrecen (Ungarn) die Dr. h.c. Würde. Zu ihren Veröffentlichungen gehören unter anderem Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert. Berlin, New York: de Gruyter, 2013, (mit Jehuda Reinarz) sowie der von ihr herausgegebene Sammelband Gebildeter Antisemitismus. Eine Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft. Baden-Baden: Nomos, 2015.

 

Carl Chung

Foto: © Levi Salomon

Carl Chung

– Projektleiter des „Mobilen Beratungsteams Ostkreuz“ –

Der Diplom-Politologe Carl Chung wurde 1963 als Sohn eines koreanisch-chinesischen Vaters und einer deutschen Mutter in Köln geboren. Seit 2002 ist er Leiter des „Mobilen Beratungsteams Ostkreuz für Demokratieentwicklung, Menschenrechte und Integration“ in Berlin, das bei der Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“ (Stiftung SPI) angegliedert ist.

 

 

 

Dr. Hanspeter Blatt

Foto: © Deutscher Bundestag

Dr. Hanspeter Blatt

– Leiter des Fachbereichs Wissenschaftliche Dienste für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung u. Forschung beim Deutschen Bundestag –

Der in Andernach am Rhein geborene Hanspeter Blatt studierte Romanistik und Philosophie an Universitäten in Bonn und Tübingen (Promotion 1979). Anschließend war er bei der Hochschulrektorenkonferenz und bei verschiedenen Stiftungen im Bereich der internationalen Beziehungen und der Entwicklungspolitik tätig. Seit 1987 ist er Mitarbeiter der Verwaltung beim Deutschen Bundestag, seit 2001 Leiter des Fachbereichs Geschichte, Zeitgeschichte und Politik und in dieser Funktion zuständig für die Betreuung der Parlamentspreise des Deutschen Bundestages.

 

Michael Rump-Räuber

Foto: © Michael Rump-Räuber

Michael Rump-Räuber

– Referent am LISUM Berlin-Brandenburg –

Michael Rump-Räuber ist ausgebildeter Studienrat in den Fächern Geschichte und Politische Bildung und machte 2010 seinen Master of Arts in den Bereichen „Schulentwicklung und Qualitätssicherung“.
Er war Projektleiter im Modellversuch „Demokratie leben und lernen“ der Bund-Länder-Kommission sowie in verschiedenen Programmen der Werteerziehung, wie „Aktiv gegen Antisemitismus“. Michael Rump-Räuber arbeitet in den Beiräten „Schule der Vielfalt“ sowie der Deutsch-Israelischen Gesellschaft mit und ist Mitglied im Beirat „Werteerziehung“ des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg.
Er arbeitet als Referent am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) für den Bereich „übergreifende Themen in der Schulentwicklung“.

 

Kirsten Tenhafen

Foto: © Kirsten Tenhafen

Kirsten Tenhafen

– Grundschullehrerin –

Die Grundschullehrerin Kirsten Tenhafen machte ihr 1. Staatsexamen an der Universität Dortmund und ihr 2. am Studienseminar Dortmund. Sie ist Lehrerin an der John-F.-Kennedy-Elementary-School in Berlin Zehlendorf. Kirsten Tenhafen ist im Vorstand des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. und Mitglied im Mideast Freedom Forum Berlin. Ferner führt sie Analysen des Israelbildes in deutschen Schulbüchern im Rahmen der Arbeit der Schulbuchgruppe der Organisation Scholars for Peace in the Middle East durch.

 
 

Barbara Lee Witting

Foto: © Barbara Lee Witting

Barbara Lee Witting

– Oberstudienrätin –

Barbara Lee Witting widmete sich seit ihrem Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium in Englisch und Sozialwissenschaften ganz ihrer Profession. Über die Lehre als Studienrätin, Oberstudienrätin und Studiendirektorin an damaligen Gymnasium Frühlinger Weg in Köln und eine langjährige Tätigkeit als Oberstudiendirektorin und Schulleiterin des Städtischen Nicolaus-Gymnasiums in Bergisch Gladbach, kam sie schließlich nach Berlin. Hier leitete sie von 2002 bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2015 das Jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn. Seit sie diesen angetreten hat, engagiert sie sich als jüdisches Vorstandsmitglied des House of One, Bet und Lehrhaus Petriplatz Berlin, als Projektmitglied im Berliner Dialog der Religionen (insbesondere im Bereich Kinder und Jugendliche), als Mitglied bei der WIZO, der deutsch-israelischen Gesellschaft, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Mendelssohn-Gesellschaft und des Clubs Berlin. Darüber hinaus wirkt Barbara Lee Witting als Vorsitzende der AG des Zentralrates und der Kultursministerkonferenz an der Entwicklung von Empfehlungen zur Vermittlung des Judentums im Schulunterricht mit.

 

Martin Kloke

Foto: © Martin Kloke

Dr. Martin Kloke

– Redakteur für Ethik, Philosophie und Religion beim Cornelsen Verlag in Berlin –

Martin Kloke hat das erste und zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Gießen und Köln absolviert und über „Israel und die deutsche Linke“ promoviert. Er arbeitete in den frühen 1990er Jahren für eine Bonner Studienstiftung und war zwischen 1995 und 2003 Ethik-Redakteur beim Volk und Wissen Verlag. Seit 2004 betreut er im Cornelsen-Verlag am Standort Berlin die Fächer Ethik, Philosophie und Religion.
Martin Kloke hat zahlreiche Beiträge zur deutsch-israelischen und christlich-jüdischen Beziehungsgeschichte veröffentlicht, u. a: Israel und die deutsche Linke. Zur Geschichte eines schwierigen Verhältnisses (1994); Auf zum letzten Gefecht! Christlicher Zionismus auf dem Vormarsch? In: KZG. Internationale Zeitschrift für Theologie und Geschichtswissenschaft (2008); Deutsch-Israelische Beziehungen, hrsg. v. der Bundeszentrale für politische Bildung (2015); Tatsachen und Legenden. Juden, Judentum und Israel in deutschen Schulbüchern (2016/17).