Einladung zur Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion im Gottfried-Keller-Gymnasium


„Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen“

Am Dienstag, dem 23. Juni 2015 um 11.00 Uhr in der Aula des Gottfried-Keller-Gymnasiums

Das Gottfried-Keller-Gymnasium und das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. freuen sich, die Eröffnung der Ausstellung „Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen“ bekannt zu geben. Umrahmt wird die Ausstellungseröffnung von einer Podiumsdiskussion zum Thema Vorurteile und Antisemitismus.

Podiumsteilnehmer

  • Dr. Georg Lohmann, Philosoph
  • Veit Siegmund, Lehrer am Gottfried-Keller-Gymnasium in Berlin-Charlottenburg und pädagogischer Begleiter des Workshops (Moderation)
  • Levi Salomon, Projektleiter JFDA e.V.
  • Schüler*in N.N.
  • Schüler*in N.N.

Die Ausstellung ist im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ entstanden. In drei Doppelstunden widmete sich das Projekt Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Besonders stand bei diesem Workshop die Reflexion über eigene Vorurteile, über allgemeine Ressentiments und das Verstehen des Phänomens Antisemitismus im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten darüber, wie sie in ihrem Alltag Ablehnung, Ausgrenzung und Gewalt entgegenwirken können. Ein Anliegen des Projekts war es, antisemitischen Ressentiments auf den Grund zu gehen. Anhand von historischen wie auch aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus waren die Schülerinnen und Schüler fähig, den Unterschied zwischen Vorurteil und Ressentiment, zwischen Rassismus und Antisemitismus herauszuarbeiten. Die in der künstlerischen Auseinandersetzung mit diesen Themen entstandenen Plakate spiegeln diese Erkenntnisse eindrucksvoll wider.

In der Podiumsdiskussion wird das Thema „Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen“ vertieft. Danach besteht Gelegenheit, sich die Schülerausstellung bei Getränken und Snacks anzuschauen und ins Gespräch zu kommen.

Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion (PDF-Version)

 


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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”