Deutschlandpremiere: Musiktheater zum Thema Kindertransporte – „Wer die Geschichte schreibt“

Wir möchten Sie auf die Deutschlandpremiere eines Musiktheaterstückes der Anne-Frank-Schule in Adlershof aufmerksam machen:

„Wer die Geschichte schreibt“
Ort: Bunsen Saal, Volmerstraße 2, 12489 Berlin
Datum/Uhrzeit: Sonntag, dem 01.11.2015 um 16:30 Uhr Premiere
Montag, dem 02.11.2015 um 10:30 Uhr
Eintritt: 3 €, ermäßigt 2 €

Das Stück „Wer die Geschichte schreibt“ behandelt die Thematik der Kindertransporte, durch die während der Zeit von November 1933 bis September 1939 10.000 Kinder dem Zugriff der Nationalsozialisten entzogen und gerettet wurden. Erzählt wird die Geschichte dreier jüdischer Geschwister, die von ihren Eltern auf diese Reise ins Ungewisse geschickt werden, ihr Weg, ihre Ankunft und Aufnahme in England. Die Handlung wurde zusammengestellt auf der Basis von Dokumenten und Zeitzeugenberichten.

Gemeinschaftsproduktion von Anne-Frank-Schule und Music Service Southampton

Die Veranstaltung bildet den Abschluss eines Projektes, das gemeinsam mit Schülern und Lehrern des Music Service Southampton durchgeführt wurde. Idee des Projektes war es, gemeinsam ein Stück deutsch-englischer Geschichte aufzuarbeiten und in den Kontext aktuellen Geschehens zu stellen.

Musik und Orchester

Lied- und Dialogtexte sowie die Musik wurden für das Stück neu verfasst – mit Ausnahme eines Ausschnittes aus dem 23. Psalm, der in der Abschiedszene erklingt, auf hebräisch gesungen von allen betroffenen Eltern und Kindern, Ausdruck kultureller Identitätsbekundung ebenso wie des Wunsches, der andere möge vor Unglück bewahrt bleiben.
Vokalpartien wurden von Schülerinnen und Schülern des Anne-Frank-Gymnasiums einstudiert, während der Orchesterpart von den Instrumentalschülerinnen und -schülern des Southamptoner Music Service geprobt wurde.

Förderer

Das Projekt „Wer die Geschichte schreibt“ wurde von der UK-German-Connection, der WISTA und der Axel Springer Stiftung gefördert. Es steht in direkter Nachfolge unseres vorausgegangenen Musiktheaterprojektes zum Tagebuch der Anne Frank.
Vorannmeldung unter: kayklatt[at]gmail.com

Weitere Informationen 
Anne-Frank-Schule Webseite:
http://www.anne-frank-schule-berlin.de/aktuelles/aktuelle-meldungen.php

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”