(Berlin-Mitte, 9.11.2015) Deportationsmahnmale volksverhetzend beschmiert

Deportationsmahnmal Putlitzbrücke

Deportationsmahnmal Putlitzbrücke

„Polizeibeamte stellten heute Morgen, gegen 7 Uhr, Farbschmierereien, unter anderem mit volksverhetzendem Inhalt, an Gedenkstätten in Moabit fest. In der Levetzowstraße beschmierten Unbekannte das Mahnmal mit Schriftzügen und auf der Putlitzbrücke wurde das Deportationsmahnmal ebenfalls mit Schriftzügen versehen. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.“

Quelle:
Presse Polizei Berlin

 

(Update: 10.11.15, 11:15) Mahnmale beschmiert
„Vermutlich Neonazis haben in der vergangenen Nacht in Moabit drei Mahnmale beschmiert, die an die Deportationen der Berliner Juden erinnern. In der Levetzowstraße, auf der Putlitzbrücke sowie in der Ellen-Epsein-Straße wurde schwarze Farbe versprüht und die Parolen „Alles Lüge“ gemalt. Die Aktion bezieht sich natürlich auf den heutigen 9. November, dem Beginn der antisemitischen Pogrome im Jahr 1938. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.“

Quelle:
moabit.net

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”