(Mögglingen, 19.09.2015) Hakenkreuze an Moschee geschmiert / Update 17.11.2015

„Unbekannte beschmierten in der Nacht von Freitag auf Samstag das Moschee-Gebäude in der Hauptstraße und die Straße direkt vor dem nahe gelegenen Rathaus in Mögglingen mit mehreren Hakenkreuzen. Die Schmierereien wurden am Samstagmorgen gemeldet. Der Sachschaden wird auf ca. 1000 Euro geschätzt. Die Moschee wird per Video überwacht. Die Aufzeichnungen werden derzeit noch ausgewertet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.“

Quelle: Polizei Presseportal

Update 17.11.2015:
Ermittlungen zum Anschlag auf Mögglinger Moschee-Gebäude erfolgreich abgeschlossen
„In der Nacht zum 19. September 2015 wurde das Moschee-Gebäude in Mögglingen mit Hakenkreuzen beschmiert. Nach der Veröffentlichung von Lichtbildern von der Tat erfolgten Hinweise auf die mutmaßlichen Täter, die das Moschee-Gebäude in Mögglingen verunstaltet haben sollen. Die von der Staatsanwaltschaft Ellwangen veranlassten und richterlich angeordneten Durchsuchungsmaßnahmen haben zur Erlangung weiterer Beweismittel geführt. Der Tatverdacht richtet sich gegen zwei 24 und 26 Jahre alte und im Altkreis Schwäbisch Gmünd wohnhafte Männer. Die beiden Beschuldigten sind erstmalig wegen Volksverhetzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auffällig geworden.“

Quelle:
Polizeipräsidium Aalen, via Presseportal

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

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Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

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Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”