(Berlin, 08.01.2016) Fremdenfeindliche Übergriffe in Friedrichshain und Wedding

„Eine 38-jährige Frau aus Neukölln wurde am Freitag in Friedrichshain attackiert und rassistisch beleidigt. Gegen 14 Uhr wollte sie die Hausburgstraße überqueren, als sie von einem Mann aus einem Fahrzeug heraus zunächst verbal angegriffen hatte. In der Folge soll der Mann ausgestiegen sein und die Frau mit Schlägen und Tritten traktiert haben.
Eine weitere Frau mischte sich in das Geschehen ein. Sie trat und schlug und ebenfalls auf das Opfer ein. Erst als eine weitere Frau dazwischen ging sollen die Täter vom Opfer abgelassen haben und unerkannt verschwunden sein. Das Opfer selbst sei danach nach Hause in ihre Neuköllner Wohnung gegangen. Von dort erstattete sie Anzeige. Den aufnehmenden Beamten gegenüber erklärte die 38-Jährige, dass sie Schmerzen am ganzen Körper habe und sich selbst in ärztliche Behandlung begeben werde. Der Polizeiliche Staatschutz hat daraufhin die weiteren Ermittlungen übernommen. (…)
In Wedding wurde die Polizei vergangene Nacht zu einem ähnlichen Fall gerufen. Dort wurden zwei 18-jährige Männer gegen 22:45 Uhr in der Barfußstraße Ecke Bristolstraße von einem Unbekannten ebenfalls fremdenfeindlich beleidigt und anschließend sogar mit Schlägen bedroht. Der Mann soll die Verbalattacken erst eingestellt haben, als einer der 18-Jährigen die Polizei rufen wollte. Diese konnte den 33-jährigen Tatverdächtigen noch am Tatort stellen und vorläufig festnehmen. Er war offenbar stark alkoholisiert. Eine vor Ort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über zwei Promille. Nach einer anschließenden Blutentnahme und Feststellung der Personalien wurde er wieder entlassen.“

Quelle:

Berliner Zeitung

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”