(Chemenitz, 01.01.2016) Überfall auf Asylbewerber Behinderter und Tochter (13) krankenhausreif geprügelt

„Unbekannte haben in der Neujahrsnacht einen gehbehinderten Asylbewerber und seine beiden Töchter krankenhausreif geschlagen und ausgeraubt.
Der Mann war am 1. Januar gegen 1 Uhr in Chemnitz mit seinem Rolator aus einer Straßenbahn gestiegen. Die späteren Täter, die sich in einer Meute auf dem Platz versammelt hatten, fingen sofort an den Tunesier (48) und seine beiden Töchter (13 und 16) rassistisch zu beleidigen. Einige der mutmaßlich jugendlichen Täter sollen dabei unter anderem auch den Hitlergruß gezeigt haben.
Die Jugendlichen prügelten auf den behinderten Mann ein und besprühten ihn zudem mit Reizgas. Auch seine 13-jährige Tochter wurden brutal angegriffen und von den Tätern zu Boden getreten. Auch als das Kind schon auf den Gehsteig lag, wurde sie weiter mit Tritten malträtiert.
Dem Mann wurde sein Rucksack samt Bargeld, Handy und Medikamenten gestohlen.
Die Opfer konnten selbst die Polizei rufen. Ein herbeigerufener Krankenwagen brachte die Familie in ein Krankenhaus.
Die Täter sollen bei der Tat von Unbeteiligten beobachtet worden sein. Jedoch griff kein Passant ein. Als die Polizei am Tatort angelangte, leiteten die Beamten eine Fahndung in der näheren Umgebung ein. Die Täter waren jedoch bereits spurlos verschwunden.“

Quelle:

Berliner Kurier

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”