(Naumburg, 25.01.2016) Fremdenfeindliche Äußerungen

„Am Montagabend, gegen 20.00 Uhr wurde die Bundespolizei in Halle über eine Körperverletzung zum Nachteil eines Zugbegleiters am Bahnhof Naumburg informiert. Was war geschehen? Nach Einfahrt eines Zuges bedrängten und äußerten sich zwei 31- und 38-jährige Männer fremdenfeindlich gegenüber einem Schwarzafrikaner auf dem Bahnsteig 1. Dieser begab sich in den Zug. Zwei Zugbegleiter, die den Vorfall bemerkt hatten, wiesen den Mann den Weg in den vorderen Wagenbereich. Zusätzlich dazu schützten mehrere Jugendliche den Schwarzafrikaner im Zug, indem sie ebenfalls den Weg blockierten. Daraufhin warf der 38-Jährige eine volle Bierflasche in das Wageninnere. Die Flasche zerschellte und beschädigte die Innenverkleidung des Zuges. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. Die 31- und 38-jährigen Männer versuchten danach ebenfalls in den Zug zu gelangen. Dies wurde von den Zugbegleitern und dem Triebfahrzeugführer verhindert. Aus Frust darüber schlugen beide Männer mit den Händen gegen die Türen und Fenster des Zuges. Einer der Zugbegleiter sprach die Männer auf ihr Verhalten an, worauf der 38-Jährigen ihm mittels eines Kopfstoßes verletzte. Die beiden Männer werden nun aufgrund der verschiedenen Delikte zur Rechenschaft gezogen.“

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Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

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Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

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Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

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Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

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Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”