[VIDEO] Die Wurzel christlicher Judenfeindschaft: Interview mit Dr. Christian Staffa

Im Rahmen des JFDA-Projekts „Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen“ führte das Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus im vergangenen Jahr mehrere Interviews mit Expertinnen und Experten durch, die, vor ihrem jeweiligen fachlichen Hintergrund, Fragen zu den Wurzeln der Judenfeindschaft und den aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus beantworteten.

Im diesem vorerst letzten Interview, dass Aaron, Schüler der 9. Klasse, mit Dr. Christian Staffa von der Evangelische Akademie zu Berlin führte, geht es um die Frage, woher die Feindschaft der Christen gegenüber den Juden kommt.

Der studierte Theologe Dr. Christian Staffa war von 1999-2012 Geschäftsführer von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. (ASF). Inzwischen ist Staffa Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche der Evangelische Akademie zu Berlin. Dr. Christian Staffa ist Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung AMCHA, Mitglied des Kuratoriums Instituts Kirche und Judentum, Vorstandsmitglied der AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag und Mitglied im SprecherInnerat der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus und Vorstandsmitglied der Martin-Niemöller-Stiftung.

 

Das JFDA-Projekt „Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen im Rahmen des „Landesprogramm Demokratie, Vielfalt, Respekt in Berlin“, der F.C.Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz sowie der Harold-Bob-Stiftung.

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”