(Berlin, 27.08.2017) Fremdenfeindlicher Angriff am Alexanderplatz

„Ein Jugendlicher hat gestern Nachmittag eine versuchte gefährliche Körperverletzung und eine Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund angezeigt. Nach seinen Schilderungen verließ er gegen 17.45 Uhr den S-Bahnhof Alexanderplatz, lief Richtung Fernsehturm, hörte dabei über Kopfhörer Musik und sang mit. Plötzlich habe ihn ein unbekannter Mann angesprochen ihn aufgefordert das Singen zu unterlassen und ihn fremdenfeindlich beschimpft. Der 17-Jährige blieb daraufhin nach seinen Angaben stehen und fragte den Mann, was dieser von ihm wolle. Daraufhin soll der Unbekannte ein Reizgas in Richtung des Beschimpften gesprüht haben. Glücklicherweise konnte der Jugendliche dem Sprühstoß ausweichen, wurde nicht getroffen und flüchtete sich anschließend in Richtung Neptunbrunnen. Dort sprach er Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft an und teilte das Geschehene mit. Eine Suche nach dem Täter verlief erfolglos. Verletzt wurde der 17-Jährige nicht. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.“

Quelle: Polizei Berlin

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”