(Berlin, 17.09.2017) Ermittlungen nach Bedrohung und Körperverletzung mit politisch motiviertem Hintergrund

Zwei Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren sind am Samstag Nachmittag Opfer einer fremdenfeindlichen Tat geworden. Die Geschwister, die die syrische Staatsangehörigkeit besitzen, wurden zunächst von einem unbekannten Täter auf ihre Herkunft angesprochen, als sie an einem S-Bahnhof warteten. Nachdem die Kinder den Mann ignorierten und sich entfernten, soll dieser den Älteren gepackt und festgehalten haben. Anschließend machte er eine Geste, bei der er sich mit dem Finger über die Kehle strich und den Kindern mit dem Tode drohte. Den Älteren noch immer im Griff, versuchte er anschließend diesen zu Boden zu drücken. Der Elfjährige trat daraufhin nach dem Mann, um seinen Bruder zu befreien. Der Täter trat und schlug die Kinder und zerkratzte beiden sowohl Hals als auch Rücken. Anschließend flüchtete er. Der Vater der Kinder ging zur Polizei, nachdem die beiden zu Hause von dem Vorfall berichteten. Beide erlitten Hautabschürfungen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt nun.

Quelle: Polizeimeldungen

Unterstützende
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Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

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Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

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Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

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Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”