(Berlin, 06.09.2018) Festnahmen nach Hitlergruß und Volksverhetzung

„Nach einem gezeigten Hitlergruß nahmen Polizisten einen Mann in Neukölln vorläufig fest. Die Beamten bemerkten den Mann gegen 15.20 Uhr an der Richardstraße Ecke Schöneweider Straße, als er den Hitlergruß zeigte. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der 41-Jährige, so dass er zu Boden gebracht werden musste und ihm erst dort die Handfesseln angelegt werden konnten. Anschließend wurde der Festgenommene zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach Feststehen seiner Personalien und durchgeführter Blutentnahme wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.“

Quelle: Polizei Berlin

„Gestern Abend nahmen Polizeibeamte einen Tatverdächtigen unter anderem nach einer Volksverhetzung und einer Amtsanmaßung in Neukölln vorläufig fest. Nach Angaben von Zeugen soll der 47-Jährige gegen 20 Uhr ein Lokal in der Okerstraße betreten, sich als Polizeibeamter vorgestellt und die Ausweise aller anwesenden Personen gefordert haben. Den Gästen und Mitarbeitern kam dies komisch vor und sie verweigerten die Herausgabe ihrer Ausweise. Daraufhin soll der vermeintliche Polizist den Hitlergruß gezeigt, dabei „Heil Hitler“ gesagt und dann volksverhetzende Äußerungen von sich gegeben haben. Anschließend kam es zwischen dem 47-Jährigen und zwei 24-Jährigen zu einem Gerangel. Dabei soll der 47-Jährige auch versucht haben, die beiden Männer mit der Faust zu schlagen. Die Männer drängten den Tatverdächtigen aus dem Lokal, hielten ihn fest und übergaben ihn dann alarmierten Polizisten. Nach Identitätsfeststellung wurde der 47-Jährige entlassen. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.“

Quelle: Polizei Berlin

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

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Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

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Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

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Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”