(Berlin, 09.02.2019) Fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

„Ermittler des Polizeilichen Staatschutzes beim Landeskriminalamt haben zu zwei Sachverhalten, bei denen zwei Jugendliche und ein Kind gestern in Marzahn und Neukölln fremdenfeindlich beleidigt und attackiert wurden, die Ermittlungen übernommen.

Am Helene-Weigel-Platz unterhielten sich kurz nach 17 Uhr zwei syrische Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren. Ein bislang unbekannter Mann soll sich während des Gesprächs den beiden Mädchen genähert und sie fremdenfeindlich beleidigt haben. Anschließend schlug der Mann mehrfach den beiden mit der Faust ins Gesicht und entfernte sich durch eine Ladenpassage in unbekannte Richtung. Die Jugendlichen erlitten bei dem Übergriff Gesichtsverletzungen und mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Derzeit unbekannt ist eine Frau, die in der vergangenen Nacht eine 12-Jährige in der Hermannstraße attackiert haben soll. Die Tatverdächtige soll gegen 22.40 Uhr versucht haben, dem Mädchen das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Hierbei zog sie der 12-Jährigen an den Haaren und beleidigte es fremdenfeindlich. Darüber hinaus soll sie mit einer augenscheinlich Blut gefüllten Spritze sowie einem Pfefferspray der 12-Jährigen gedroht und mit der Spritze mehrfach versucht haben, es zu stechen. Noch vor Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte entfernte sich die Frau in unbekannte Richtung. Das Mädchen trug leichte Verletzungen davon.“

Quelle: Polizei Berlin

Unterstützende
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Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

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Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

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Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

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Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”