(Berlin, 15.04.2019) Frau fremdenfeindlich beleidigt und verletzt

„Eine Frau erschien gestern Nachmittag in Begleitung eines Familienangehörigen auf der Wache des Abschnitts 61 und zeigte eine fremdenfeindliche Beleidigung sowie Körperverletzung an. Ihren Angaben nach fuhr die 33-Jährige bereits am Dienstag, den 9. April 2019, mit einer Straßenbahn der Linie M4 in Richtung Alexanderplatz. In der Bahn habe sie ein Mann zunächst fremdenfeindlich beleidigt, offenbar weil sie ein Kopftuch trug. Außerdem habe ihr der Unbekannte auf den Fuß getreten. Sie stieg dann gegen 16.30 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße aus. Der Mann folgte ihr und soll anschließend mehrmals den verbotenen „Hitlergruß“ in ihre Richtung gezeigt haben. Kurze Zeit später holte er sie ein und soll ihr dann in den Bauch getreten haben, woraufhin sie stürzte und sich verletzte. Ein Zeuge kam der Frau zur Hilfe, woraufhin der Unbekannte von ihr abließ und wegrannte. Sie begab sich selbst in ärztliche Behandlung, wo ein Armbruch und eine Verstauchung eines Fingers festgestellt wurden. Zudem hatte sie Schmerzen im Rücken und am Fuß.“

Quelle: Polizei Berlin

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

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Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

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Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”