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Ein heißer Projekttag in Halle – Nicht nur thematisch

Bei 35 Grad Hitze arbeiteten Schüler_innen mit ihrer Lehrerin Frau Bringezu und das interreligiöse und interkulturelle Team des Jüdischen Forums (JFDA) am 20. Juni 2017 sechs Stunden lang engagiert im obersten Stockwerk der Integrierten Gesamtschule Halle zum Thema der Lernwerkstatt VORURTEILE ABBAUEN – ANTISEMITISCHE RESSENTIMENTS BEKÄMPFEN.  Im Team kooperierten Peter-M. Utasch als evangelischer Theologe, Ilker Duyan als muslimischer Vertreter

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(Backnang, 14.07.2017) Hakenkreuz gesprüht

"Ein Unbekannter sprühte zwischen Samstagnachmittag und Mittwochmittag mit roter Farbe ein Hakenkreuz sowie vier Punkte an eine Gebäudewand der Stadtwerke in der Gartenstraße." Quelle: Polizei Aalen

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(Berlin, 14.07.2017) Mann homophob beleidigt und geschlagen

"In der vergangenen Nacht geriet ein 39-Jähriger in Prenzlauer Berg mit drei unbekannten Jugendlichen in Streit. Gegen 2.40 Uhr bestieg er die Tram der Linie M 1 an der Haltestelle Milastraße Ecke Buchholzer Straße. Dort sprachen ihn drei Jugendliche auf die von ihm offen um den Hals getragenen christlichen Holzkreuze an. Während des daraus entstandenen Wortgefechtes schlug ihm einer der Drei mit der Faust ins Gesicht und beleidigte ihn anschließend

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(Berlin, 11.07.2017) Brandanschläge auf Autos

"Unbekannte haben vergangene Nacht zwei Autos in Buckow und Rudow in Brand gesetzt. In beiden Fällen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen. Gegen 2.14 Uhr hörte ein 24-jähriger Anwohner im Wiedehopfweg ein dumpfes Geräusch von der Straße und schaute aus dem Fenster. Er bemerkte auf der Straße einen brennenden Audi und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Brandbekämpfer konnten das Feuer löschen, das

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(Recklinghausen, 10.07.2017) Hakenkreuz im Garten

"In einem Garten auf der Straße "Heisterkamp" wurde in den vergangenen Tagen ein Hakenkreuz in den Rasen gemäht. Das Hakenkreuz ist ungefähr acht mal acht Mater groß. Die Verursacher müssen mit einer Anzeige wegen "Verwendung verfassungswidriger Symbole" rechnen. Der Staatsschutz ermittelt. Das Hakenkreuz wurde am Samstag festgestellt [...]" Quelle: Polizei Recklinghausen

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(Duisburg, 12.07.2017) Verurteilung wegen antisemitischer Parolen

Ein 26-Jähriger rief am Abend des 17. Oktober 2016 in Wanheimerort in Anwesenheit der Polizei „Heil Hitler!“ und „Tod den Drecksjuden“, nachdem diese wegen eines Streits mit seiner Freundin gerufen wurde. Vor dem Einstieg in den Streifenwagen habe er zudem "die arische Rasse hoch leben lassen und mehrfach das Horst-Wessel-Lied und 'Deutschland, Deutschland über alles'" gesungen. Das Amtsgericht Duisburg verurteilte den mehrfach vorbestraften

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(Völklingen, 06.07.2017) Brandstiftung an geplanter Flüchtlingsunterkunft

Der Staatsschutz nach einer Brandstiftung in einem leerstehenden Gebäude in Völklingen/Saarbrücken. Bereits in der Woche zuvor hatte es dort gebrannt. Die beiden Brände hängen laut Polizei zusammen. "Ein fremdenfeindlicher Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, da das Gebäude nach einer bereits begonnenen Sanierung wieder als Unterkunft für Menschen ohne festen Wohnsitz, auch für Flüchtlinge, dienen soll." Quelle: Die Rheinpfalz

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(Berlin, 10.07.2017) Hitlergruß gezeigt

"Nach sogenanntem Hitlergruß gestern Nachmittag in Zehlendorf ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Gegen 14.30 Uhr bemerkte ein Polizist aus Brandenburg in seiner Freizeit an der Kreuzung Poßweg/Wilskistraße einen Mann, welcher sich ihm mit ausgestrecktem Arm zuwendete und ihn dabei ansah. Anschließend lief er mit wiederholter Armbewegung noch durch weitere Straßen. Der Brandenburger Beamte beobachtete den Mann

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(Berlin, 07.07.2017) Pärchen homophob beleidigt und bespuckt

"Gestern Abend wurde ein Pärchen in Wedding homophob beleidigt und bespuckt. Gegen 21.45 Uhr waren die beiden Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren, die sich als gleichgeschlechtliches Paar zu erkennen gaben, in der Oudenarder Straße unterwegs, als sie an der Ecke Groninger Straße unvermittelt von einem 31-jährigen Mann beleidigt und bespuckt wurden. Zeugenaussagen zufolge soll er einer der beiden Frauen an die Außenseite des Oberschenkels gefasst

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(Frankfurt, 05.07.2017) Ausstellung jüdischer Sportler zerstört

Zum dritten Mal haben Unbekannte eine Figur einer Ausstellung in Frankfurt über die Erfolge jüdischer Sportler zerstört. In der Woche zuvor waren zwei beschädigte Exponate ersetzt worden. Die Skulptur der Leichtathletin Gretel Bergmann auf dem Frankfurter Rathenauplatz sei beschädigt worden, teilte das Jüdische Museum Frankfurt mit. Quelle: hessenschau.de

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”