Autor Archiv von Jfdastaff

(Berlin, 20.07.2017) Homophober Angriff auf Restaurant in Charlottenburg

"Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch ein italienisches Restaurant in Charlottenburg mit homophoben Parolen beschmiert. Auf die Fassade des "Mondo Pazzo" in der Schlüterstraße unweit des Kurfürstendamms wurden in schwarzer Farbe die Sprüche "Nur für heimliche Homos" und "Gay Only" angebracht." Quelle: Berliner Zeitung

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(Berlin, 20.07.2017) „Hitler-Gruß“ skandiert

"Polizeibeamte nahmen gestern Abend in Prenzlauer Berg nach einer Sachbeschädigung, einer Beleidigung und einer Bedrohung einen Mann vorläufig fest. Nach Angaben von Zeugen überquerte der 42-Jährige, der ein Fahrrad schob, gegen 19.30 Uhr die Wichertstraße bei Rot, woraufhin Autofahrer hupten und ihre Fahrzeuge zum Stehen bringen mussten. Plötzlich nahm der Mann sein Fahrrad und schleuderte dieses gegen den Audi eines 28-Jährigen. Anschließend

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(Jena, 19.07.2017) Antisemitische Grabschändung

"Auf dem Johannisfriedhof in Jena ist das jüdische Grab von Gustav Dreyspring geschändet worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Unbekannte besprühten demnach die Grabplatte zunächst mit einem Schaumfeuerlöscher, welcher am Tatort zurückgelassen wurde. Außerdem wurden Glasscherben auf dem Grab verteilt und ein abgebrochener Flaschenhals auf einen eingravierten Davidstern gelegt." Quelle: Thüringen24

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(Berlin, 18.07.2017) Angriff nach Antisemitismus-kritischer Nachfrage

"Zu einem körperlichen Angriff nach einer Antisemitismus-kritischen Nachfrage kam es am 3. Juli in Berlin Gesundbrunnen. Ein Mann hatte auf einer Parkbank ein Buch über Homosexuellenemanzipation und –Feindlichkeit gelesen. Unvermittelt wurde er von einem alkoholisierten Mann auf dieses Buch angesprochen. (...) Wenn Muslime überhaupt Terroristen seien, so der Mann weiter, dann nur als Reaktion auf ihre Verfolgung nach den Anschlägen vom 11.

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(Gera, 15.07.2017) Rassistische Anfeindungen gegen Fußballspieler

"VfL-Spieler wurden von Zuschauern rassistisch beleidigt. Beim Auslaufen imitierten Unbelehrbare mehrfach Affengeräusche in Richtung der VfL-Spieler Peniel Mlapa und Jan Gyamerah. Der Stadionsprecher in Gera musste einschreiten und ermahnte das Publikum, dieses Verhalten im Sinne des Anstandes schleunigst zu unterlassen." Quelle: Westline

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(Themar, 17.07.2017) Staatsschutz ermittelt nach „Hitler-Gruß“

"Während des Neonazi-Festivals in Themar wurde von mehreren Gästen offen der "Hitler-Gruß" gezeigt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz. Hunderte Fotos und Videos werden ausgewertet." Quelle: MDR

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(Essen, 17.07.2017) Schwarzfahrer beleidigt Bahnmitarbeiter rassistisch

"Am Sonntagnachmittag hatte der Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Essener nach einem gültigen Fahrschein gefragt. Ein Ticket konnte der 49-Jährige aber nicht vorzeigen und wurde stattdessen laut Bundespolizei ziemlich ungehalten: Erst warf er dem Togolesen rassistische Beschimpfungen an den Kopf, dann drohte der Schwarzfahrer dem Prüfer, ihn mit seinem Krankheiten HIV und Hepatitis anstecken zu wollen." Quelle: WAZ

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(Berlin, 18.07.2017) Rassistische Beleidigung

"In den Abendstunden rief ein Mann rassistische Beleidigungen vom Balkon seiner Wohnung in Britz. Gegen 21.20 Uhr alarmierte ein 48-Jähriger die Polizei und gab an, dass ihn ein Mann vom Balkon einer Wohnung im Martin-Wagner-Ring rassistisch beleidigt habe. Nachdem die Beamten die Personalien des 61-jährigen Wohnungsmieters aufgenommen hatten, öffnete dieser erneut das Fenster und beleidigte den 48-Jährigen wiederum rassistisch. Gegen ihn ermittelt

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(Berlin, 17.07.2017) Homophob beleidigt und geschlagen

"In den gestrigen Abendstunden wurde ein homosexuelles Paar in Neukölln von Jugendlichen homophob beleidigt und angegriffen. Den Angaben der beiden 32 und 42 Jahre alten Männern zufolge, trafen sie kurz nach 19 Uhr in der Leinestraße auf eine fünfköpfige Jugendgruppe, aus der heraus sie homophob beleidigt worden seien. Auf die Frage, was das Problem sei, hätten zwei Jugendliche mit Schlägen auf den 42-Jährigen reagiert. Zeugen eines nahegelegenen

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(Passau, 05.07.2017) Polizei vermutet rechtsextremen Hintergrund

"An mehreren Stellen sind in Passau mit weißer Farbe Umrisse von liegenden Personen auf den Boden gesprüht worden. Die Polizei vermutet einen rechtsextremen Hintergrund. (...) Hinweis auf die rechte Szene seien Zettel mit Zitaten zur Flüchtlingspolitik." Quelle: BR24

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”