Autor Archiv von Jfdastaff

(Leipzig, 16.11.2017) Jura-Professor twittert vom „weißen Europa“ und kommt unter Druck

"Jetzt, nachdem er wieder beim Kurznachrichtendienst mit rechtspopulistischen Einlassungen etwa über ein 'weißes Europa brüderlicher Nationen' auffällig wurde, kündigte Uni-Rektorin Professorin Beate Schücking eine Untersuchung an, auch dienstrechtliche Schritte würden geprüft. (...) Rauscher heizte noch am Montag via Twitter die Stimmung gegen Afrikaner und Araber an: 'Sie haben ihre Kontinente durch Korruption, Schlendrian, ungehemmte

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(Altes Lager, 16.11.2017) Ausländerfeindliche Attacke

"Dort ging ein offensichtlich betrunkener Mann gegen 21 Uhr in der Kastanienallee auf einen 27-Jährigen, aus Pakistan stammenden Mann los. Erst pöbelte er ihn ausländerfeindlich an, dann schlug jeweils einmal mit der Faust auf ihn ein und soll ihn auch getreten haben." Quelle: Märkische Allgemeine

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(Halle/Saale, 15.11.2017) Fremdenfeindliche beleidigt und „Hitlergruß“ gezeigt

"Eine 48-Jährige ist am Dienstagabend in in Halle-Neustadt von einem unbekannten Mann angegriffen und mit einem Messer an der Hand verletzt worden. (...) Eine 41-jährige Syrerin, die die Attacke als Augenzeugin mitbekommen hatte, wurde von umstehenden Passanten fremdenfeindlich beleidigt. Ein 50-jähriger Mann und eine 45-jährige Frau zeigten den Hitlergruß und leisteten Widerstand gegen die herbeigerufenen Polizisten." Quelle: Mitteldeutsche

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(Gröbern, 12.11.2017) Spielabbruch nach rechtsextremen Parolen

"Nach der Szene in der 73. Minute rief ein Gröberner Ordner die Polizei, die daraufhin mit vier Fahrzeugen zu dem Sportplatz eilte. Die Beamten registrierten dort laut eigenen Angaben die Namen von fünf Personen. Eine von ihnen soll in Richtung Görziger Mannschaft gerufen haben: 'Wenn ihr verliert, fahrt ihr heute nicht nach Görzig, sondern nach Auschwitz.'" Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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(Görlitz, 9.11.2017) Hakenkreuze mit Blut an Häuser geschmiert

"Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Mann (26) nach einem Familienstreit versucht auf der Schillerstraße eine Tür einzuschlagen, dabei soll er sich an der Hand verletzt haben. 'Mit Blut schmierte er dann ein Hakenkreuz an eine Wand des Treppenhauses', informierte ein Polizeisprecher. (...) Der Staatsschutz hat die Ermittlung wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gegen den 26-Jährigen aufgenommen." Quelle: Tag24

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(Langenhagen, 06.11.2017) Rechtsradikale Symbole in Autolack gekratzt

"Die Polizei sucht Unbekannte, die in der Nacht von Freitag auf Sonnabend vier in Langenhagen geparkte Autos beschädigt haben. Da die Täter Symbole von verfassungsfeindlichen Organisationen verwendet hatten, ermittelt nun der Staatsschutz." Quelle: Hannoversche Allgemeine

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(Köln, 07.11.2017) Rechte Hooligans – Staatsschutz ermittelt nach Randalen am Ebertplatz

"In einem Fall soll ein Mann an der Eigelsteintorburg den Hitlergruß gezeigt haben. In dem zweiten Verfahren geht es um den möglichen Aufruf zur Selbstjustiz. Dabei soll davon die Rede gewesen sein, dass auf dem Ebertplatz „aufgeräumt“ werden müsse, damit sich die Afrikaner aus dem Drogenmilieu dort nicht mehr aufhalten." Quelle: Rundschau Online

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(Königs Wusterhausen, 07.11.2017) Rassismus-Vorwurf gegen Vize-Bürgermeister

"Der 51-Jährige soll in einer Dienstberatung im Februar 2015 mehrfach Flüchtlinge als „Bimbos“ bezeichnet haben. Ein Teilnehmer der Beratung offenbarte sich jetzt dem neuen Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW), der umgehend Strafanzeige gegen seinen Stellvertreter Perlick erstatte." Quelle: Märkische Allgemeine

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(München, 06.11.2017) Staatsschutz ermittelt nach Antifa-Kongress gegen Pegida

"Während im Gewerkschaftshaus mehrere Hundert Teilnehmer eines Antifa-Kongresses über Rechtsterrorismus diskutierten, zeigte Pegida München in Sichtweite ein Video, das sich wie das NSU-Bekennervideo bei Figur und Musik des "Paulchen Panther" bedient. Der Staatsschutz ermittelt jetzt wegen des Verdachts der Billigung von Straftaten." Quelle: Süddeutsche Zeitung

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(Wetzlar, 06.11.2017) Anne Frank mit Fotomontage verunglimpft

"Ein Facebook-User hat in dem sozialen Netzwerk mit einem Bild Anne Frank verunglimpft. Sein Arbeitgeber in Wetzlar erntete dafür einen Shitstorm. Gegen den Mann ermittelt nun die Staatsanwaltschaft." Quelle: hessenschau.de, facebook

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CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

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Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”