Autor Archiv von Jfdastaff

(Berlin, 21.04.2017) Körperverletzung mit mutmaßlich rassistischem Motiv

"Wegen des Verdachts des fremdenfeindlichen Übergriffs auf einen Mann in der vergangenen Nacht in Friedrichshain führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierten gegen 22.30 Uhr die Polizei zum Vorplatz des U-Bahnhofs Warschauer Straße, nachdem ein 30-jähriger indischer Staatsbürger von einem Mann mit einem Messer attackiert worden sei. Der 30-Jährige soll die Attacken

Weitere Infos
(Berlin, 23.04.2017) Busfahrer rassistische beleidigt

"Gestern Abend beleidigte ein Fahrgast einen Busfahrer der Linie 137 in Wilhelmstadt. Der 46-jährige BVG-Mitarbeiter war mit dem Bus gegen 21.15 Uhr auf der Wilhelmstraße unterwegs. Er hatte einen 53-jährigen Fahrgast beim Besteigen des Fahrzeugs an der Haltestelle Am Ziegelhof auf das bestehende Rauchverbot hingewiesen, wonach der Raucher nur widerwillig diesem Hinweis nachkam. Als der Bus an der Endhaltestelle Heerstraße Ecke Gärtnereiring

Weitere Infos
(Berlin, 23.04.2017) Mann fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

"Aus einer Gruppe von drei bis vier Personen heraus wurde gestern Abend ein Mann in Hellersdorf attackiert und geschlagen. Kurz nach 18 Uhr stand der 24-jährige türkische Staatsbürger auf dem Gehweg der Neue Grottkauer Straße Ecke Erich-Kästner-Straße, als er aus der Gruppe heraus zunächst fremdenfeindlich beleidigt wurde. Als der Mann über sein Handy die Polizei alarmierten wollte, schlug einer der Männer ihm mit der Faust ins Gesicht.

Weitere Infos
(Berlin, 16.04.2017) Mutmaßlich homophober Übergriff in S-Bahn

"Gestern Abend erschienen auf einem Polizeiabschnitt in Blankenburg zwei Männer und zeigten einen Übergriff an. Nach ihren Schilderungen befanden sich die beiden, 21 und 22 Jahre alt, in der Nacht vom 14. zum 15. April 2017 mit einem weiteren 27-jährigen Freund nach einem Diskothekenbesuch in einer S-Bahn zum Bahnhof Blankenburg. Bereits in dem Zug seien sie von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Ein Fahrgast der eingegriffen habe,

Weitere Infos
(Berlin, 13.04.2017) Antisemitische Beleidigung

"Ein 32-Jähriger ist am Berliner Ostbahnhof mit einer Glasflasche beworfen und antisemitisch beleidigt worden. Die Flasche sei am Mittwochabend aus einer Gruppe heraus geworfen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als der Mann die Gruppe daraufhin ansprach, beleidigte ihn eine 38-Jährige mehrfach und lautstark als "Scheiß Jude"." Quelle: Berliner Morgenpost

Weitere Infos
(Kremmen, 17.04.2017) Brandanschlag auf Asylbewerberheim

"Wie berichtet hatten Unbekannte in der Nacht zu Sonnabend zwei Molotowcocktails über den Zaun des Geländes geworfen, wo etwa 75 Flüchtlinge seit Oktober 2016 in Mehrfamilienhäusern leben. Verletzt wurde niemand. Die Sprengsätze landeten auf dem Rasen und dem Gehweg, wo Objektschützer einen löschen konnten, der zweite hatte nicht gezündet." Quelle: Tagesspiegel

Weitere Infos
(Leipzig, 11.04.2017) Legida-Teilnehmer wegen Angriff auf Gegendemonstranten zu Haftstrafe verurteilt

"Am Amtsgericht ist am Montag ein Teilnehmer der rechtspopulistischen Legida-Aufmärsche in Leipzig zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Kevin D. war wegen versuchter Nötigung und versuchter Körperverletzung auf Gegendemonstranten angeklagt worden. Wie Behördensprecher Stefan Blaschke gegenüber LVZ.de erklärte, soll der 45-Jährige am 9. November 2015 am Rand der Legida-Demonstration in Leipzig Pfefferspray in Richtung

Weitere Infos
(Kyritz, 10.04.2017) Messer mit Hakenkreuz sichergestellt

"Am 07.04. wurde morgens eine Schule in Kyritz durch die Busgesellschaft darüber informiert, dass einer ihrer Schüler im Bus ein Messer aus dem Rucksack geholt hatte und anderen Schülern zeigte. Der 14-Jährige wurde durch die Schulleiterin zu einem Gespräch gebeten, wo er freiwillig dann das Messer herausgab. Hierbei handelte es sich um eine Nachbildung eines Fahrtenmessers der Hitlerjugend. Das Messer hatte eine Gesamtlänge von 27 cm, wobei

Weitere Infos
(Berlin, 10.04.2017) Fremdenfeindlicher Übergriff

"Beamte eines Polizeiabschnitts wurden heute Nachmittag wegen des Verdachts eines fremdenfeindlichen Übergriffs in eine Klinik gerufen. Dort schilderte eine 17-Jährige, gegen 12.15 Uhr von zwei Männern und einer Frau wegen ihres Kopftuches auf dem Gehweg des Tempelhofer Damms zwischen S-Bahnhof Tempelhof und Ullsteinstraße verbal attackiert und anschließend geschlagen worden zu sein. Ihre Hautabschürfungen und die Platzwunde am Arm wurden ambulant

Weitere Infos
(Schönefeld, 07.04.2017) Männer beleidigen Frau nach Israel-Reise antisemitisch

"Als die Frau als erste in die Ankunftshalle trat, rief die Gruppe der jungen Männern „Free, free Palestine”. Die Männer bildeten ein schmales Spalier, durch das die Frau hindurchlaufen musste. Sie meldete die bedrohliche Situation dem Sicherheitsdienst. Später stellte sie fest, dass jemand eine brennende Zigarette in ihren Rucksack geworfen hatte." Quelle: Berliner Zeitung

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”