Meldungen

Aggressive Hetze bei Bägida-Aufmarsch

Hetze gegen Politiker, demokratische Streitkultur, Lügenpresse, die Aufforderung "Hängt die Merkel ans Brandenburger Tor" und SA-Vergleiche. Wenn selbsternannte Patrioten heute durch deutsche Straßen ziehen, bleiben humanistische Werte auf der Strecke. Am vergangenen Montag war der Jahrestag der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) in Dresden und an die 20.000 Anhänger dieser menschenverachtenden Bewegung

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PM: Morddrohung gegen Journalisten auf BÄRGIDA-Demo

Berlin, 08.09.2015 Auf der Kundgebung am Brandenburger Tor am 07.09.2015 wurden Journalisten bedrängt, bei ihrer Arbeit behindert und mit dem Tod bedroht. Auf der BÄRGIDA-Demonstration am 07.09. wurde einem unserer Journalisten der Tod angedroht: „Ein Bild im Internet und du bist ein toter Mann, 100%ig, du bist ein toter Mann, wir kriegen dich.“ Kurz zuvor wurde ein anderer Fotojournalist bedrängt, indem ein Rechtsradikaler mit szeneüblicher

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Sieben Jahre Berliner Kinderdenkmal am U-Bahnhof Friedrichstraße

In der Georgenstraße/Ecke Friedrichstraße steht ein Denkmal des israelischen Künstlers Frank Meisler. Es zeigt fünf Kindergestalten in dunkler Bronze, die Richtung Osten aufbrechen. Etwas entfernt stehen zwei Kinderfiguren mit Koffern in hellem Kupfer, vor denen Eisenbahnschienen in die entgegengesetzte Richtung laufen. Die Skulptur trägt den Namen „Züge des Lebens – Züge in den Tod“. Die größere Figurengruppe steht für die zwei Million

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Ausstellung am Hauptbahnhof: Zwischen Erfolg und Verfolgung

Parallel zu den Europäischen Makkabi-Spielen gibt es aktuell eine Ausstellung auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof zu sehen, die herausragende deutsch-jüdische Sportlerinnen und Sportler aus der Zeit vor der Herrschaft der Nationalsozialisten vorstellt. 1933 wurden diese zunehmend aus den Vereinen ausgeschlossen. Die Ausstellung besteht aus verschiedenen, überlebensgroßen Plastikskulpturen, die Sportler in Aktion zeigen. Sechs

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Ein Feuerwerk der jüdischen Kultur – Maccabi Chai

Die 14. Europäischen Makkabi-Spiele in Berlin sind eröffnet und finden derzeit zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Deutschland statt. Hier in Berlin treten noch bis zum 5. August mehr als 2000 Sportlerinnen und Sportler aus 36 Ländern in 19 Sportarten gegeneinander an. Mit viel Musik und Unterhaltung, nachdenklichen Reden und einem Feuerwerk fand am vergangenen Dienstag die große Eröffnungsfeier in der Waldbühne statt. Die Anfänge Gegen

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Maccabi-Games: Gedenkfeier auf dem Maifeld

Noch vor der offiziellen Eröffnung der Maccabi-Games fand am Dienstag, dem 27. Juli um 17:00 Uhr eine Gedenkfeier auf dem Maifeld im Olympia-Park statt. Die Tribüne des riesigen Maifeldes bot zu diesem Anlass ein farbenfrohes Bild. Dort wo die Nationalsozialisten Mai-Aufmärsche und andere Propaganda veranstaltet hatten, tummelten sich heute bunt gekleidete Sportlerinnen und Sportler, Juden und Nicht-Juden, Gäste und Presse, um der jüdischen

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Abendspaziergang mit Bärgida

Am Montag, dem 13. Juli trafen sich etwa 120 Bärgida-Anhänger (Berliner PEGIDA-Ableger) am Rande des Hauptbahnhofs, um gemeinsam zum 28. Abendspaziergang gegen die Islamisierung des Abendlandes aufzubrechen. Für diesen Aufmarsch hatte sich eine repräsentative Auswahl an Rednern, Flaggenträgern und Publikum aus dem rechten Spektrum zusammengefunden. Angekündigt war zum Beispiel eine Rede von Michael Stürzenberger aus München. Als Autor der

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Lernwerkstatt an der Schule an der Haveldüne in Berlin-Spandau

Ein interreligiöses Team des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. besuchte im Juni 2015 die Sekundärschule "Schule an der Haveldüne" in der Spandauer Jaczostraße. Dort waren sie zu Gast in einem Ethikkurs der 9. Klassenstufe, um mit den Schülerinnen und Schülern über Vorurteile und Antisemitismus ins Gespräch zu kommen. (mehr …)

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Ausstellungseröffnung am Gottfried-Keller-Gymnasium in Berlin-Charlottenburg

Am 23. Juni 2015 hatte der Philosophie-Ethik-Wahlkurs des Gottfried-Keller-Gymnasiums alle 10. Klassen der Schule zur Abschlussveranstaltung der Lernwerkstatt "Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen" in die Aula ihrer Schule geladen. Dort sollte eine Podiumsdiskussion zu dem Workshopthema "Vorurteile und antisemitische Ressentiments" stattfinden und eine Ausstellung eröffnet werden. (mehr …)

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Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion am 29. Juni in der Schule an der Haveldüne

Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentimenst bekämpfen Montag, 29. Juni 2015, 14.00 Uhr, Aula der Schule an der Haveldüne Die Schule an der Haveldüne und das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. freuen sich, die Eröffnung der Ausstellung "Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen" bekannt zu geben. Umrahmt wird die Ausstellungseröffnung von einer Podiums­diskussion zum Thema Vorurteile und Antisemitismus.

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”