Monitoring

(München, 08.11.2018) Haftbefehl nach rassistischer Pöbelei

"Am Mittwoch zog ein 58-jähriger Münchner in einer S 8 am Münchner Ostbahnhof ein Messer und bedrohte Reisende damit. (...) Zuvor hatte er laut Bundespolizei schon auf der Fahrt vom Flughafen rassistisch herumgepöbelt und Reisende bedroht." Quelle: Süddeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Barntrup, 09.11.2018) Rechte Schmierereien

"Erneut sind in Barntrup in der Nacht zum Freitag Wände und Schaufensterscheiben mit verfassungsfeindlichen Symbolen und Zeichen beschmiert worden. Wie die Polizei mitteilt, waren die unbekannten Täter in der Nacht zum Donnerstag an mehreren Stellen im Stadtgebiet aktiv und sprühten unter anderem Hakenkreuze auf." Quelle: LZ.de

Weitere Infos
(Backnang, 09.11.2018) Rechtsradikale Schmierereien am Bahnhof

"Der Staatsschutz ermittelt gegen einen 37-Jährigen, der in der Nacht zum Mittwoch dabei beobachtet worden ist, wie er mit Kreide rechtsradikale Symbole auf Brücken und am Bahnsteig des Bahnhofs in Backnang (Rems-Murr-Kreis) geschmiert hat. (...) Es handelt sich demnach vor allem um doppelte Sigrunen, also das Symbole der SS im Dritten Reich, sowie weitere Symbole, die in der rechten Szene verwendet werden." Quelle: Stuttgarter Zeitung

Weitere Infos
(München, 08.11.2018) Rassistisch und antisemitisch: Übergriffe in München

"Die Polizei München berichtet von zwei fremdenfeindlichen Übergriffen in München. In beiden Fällen wurden Menschen bedroht, in einem Fall sogar geschlagen." Quelle: Abendzeitung

Weitere Infos
(Gelsenkirchen, 08.11.2018) Antisemitische Schmiererei auf Schalke-Graffiti: Staatsschutz ermittelt

"Dass ein Graffiti verhunzt wurde, findet der Vorsitzende der Schalker Fan-Initiative, Sven Schneider, unschön, doch besonders ärgert ihn der Schriftzug 'Juden S04'. 'Das ist antisemitisch und zielt auf unsere Fanszene. Denn wir haben uns antirassistisch positioniert.'" Quelle: Westfalenpost

Weitere Infos
(München, 29.10.2018) Schweinekopf vor der Tür

"Die Drohungen waren nicht zu übersehen: erst ein Stapel neonazistisches Propagandamaterial, dann nur Stunden später ein vor der Tür deponierter Schweinekopf. Rechtsradikale haben es offenbar auf die Münchner Agentur "David + Martin" abgesehen. Die Agentur zeichnete verantwortlich für die Landtagswahlwerbung der Grünen." Quelle: Süddeutsche Zeitung

Weitere Infos
(München, 29.10.2018) Holocaust-Leugner zu Haftstrafe verurteilt

"Die Geschwister S. hetzen gegen Juden und leugnen den Holocaust. Beim Prozess gegen die beiden kam es mehrfach zu Tumulten. Nach über vier Monaten fiel nun ein Urteil." Quelle: Spiegel

Weitere Infos
(Leipzig, 26.10.2018) Polizeischüler sollen rassistische Nachrichten verfasst haben

"An der Polizeifachschule Leipzig sollen Schüler in einer internen Chatgruppe rassistische Nachrichten verfasst haben. Nach Prüfung der Chatprotokolle sei gegen einen Polizeischüler ein formelles Disziplinarverfahren eingeleitet worden, teilte das Präsidium der sächsischen Bereitschaftspolizei mit. " Quelle: Zeit

Weitere Infos
(Berlin, 29.10.2018) Homophob beleidigt

"In der vergangenen Nacht beleidigten Unbekannte ein Paar in Mitte. Den Angaben der beiden 33- und 44 Jahre alten Männer zufolge standen sie gegen 1.30 Uhr an einer Straßenbahn-Haltestelle in der Oranienburger Straße, als drei Unbekannte auf sie zukamen und sie homophob beleidigt haben sollen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Monbijoupark. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen." Quelle: Polizei Berlin

Weitere Infos
(Berlin, 27.10.2018) Sicherheitspersonal fremdenfeindlich beleidigt

"Nach einer fremdenfeindlichen Beleidigung gestern Abend in Spandau hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen übernommen. Aussagen der Geschädigten zufolge betrat der 47-Jährige gegen 18.50 Uhr mit seinem Fahrrad den ersten Waggon der U-Bahn der Linie U7 auf dem U-Bahnhof Altstadt Spandau. Hier wurde er von einer 57-jährigen Mitarbeiterin des BVG-Sicherheitspersonals angesprochen und gebeten, mit seinem

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”