Monitoring

(Berlin, 20.09.2018) Beleidigt und verletzt

"Gestern Abend beleidigten und verletzten zwei Männer einen dritten in Lankwitz. Gegen 20.45 Uhr, so die Angaben des 49-jährigen Verletzten, sei er in einer Grünanlage in der Kaiser-Wilhelm-Straße von zwei Männern, 36 und 37 Jahre alt, fremdenfeindlich beleidigt worden. Anschließend habe der Jüngere seinen Kopf genommen, ihn geschüttelt und mit den Fingern stark gegen den Zungenboden gedrückt. (...) Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt

Weitere Infos
(Berlin, 22.09.2018) Taxifahrer rassistisch beleidigt

"Ein Taxifahrer wurde gestern Mittag von einem Unbekannten in Friedrichshain fremdenfeindlich beleidigt. An einem Taxistand am Wismarplatz wollte der „Pöbler“ gegen 13 Uhr in das Fahrzeug des 40-jährigen Fahrers einsteigen. Aufgrund seiner stark verschmutzten Baukleidung verwehrte der 40-Jährige die Fahrt, woraufhin ihn der Unbekannte beleidigte und sich anschließend entfernte. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen des Verdachts

Weitere Infos
(Berlin, 21.09.2018) Gedenkstein für jüdischen Theologen in Köpenick beschmiert

"Am Donnerstag haben Zeugen einen beschmierten Gedenkstein im Köpenicker Ortsteil Wendenschloß bemerkt und daraufhin die Polizei alarmiert. Gegen 11 Uhr bemerkten die Zeugen am Müggelbergplatz, dass der Gedenkstein, der an den NS-Gegner Werner Sylten erinnert, mit einer zähflüssigen, übelriechenden, blauen Flüssigkeit beschmiert war." Quelle: Berliner Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 22.09.2018) Antisemitisch beleidigt

"Heute Morgen soll ein Unbekannter einen Mann in einer Straßenbahn in Gesundbrunnen antisemitisch beleidigt haben. Den Angaben des 35 Jahre alten Mannes zufolge sei er kurz vor 8 Uhr in einer Straßenbahn der Linie M 10 in Richtung Hauptbahnhof unterwegs gewesen und das erste Mal von dem Unbekannten angesprochen worden. Beim Ausstieg am Hauptbahnhof soll er dann die Beleidigung ausgesprochen haben, bevor er in Richtung Lehrter Straße verschwand.

Weitere Infos
(Dortmund, 23.09.2018) Rechtsextremisten provozierten mit unerträglichen Parolen – Polizei Dortmund setzt Nachbereitungsgruppe ein

"Während des Aufzuges in Dortmund-Marten skandierten die Rechtsextremisten eine offenkundig antisemitische Parole. Die Polizei dokumentierte das Skandieren dieser Ausrufe. So unerträglich diese Parolen auch sind, fiel eine erste strafrechtliche Bewertung negativ aus. Die Dortmunder Polizei stellte dennoch eine Strafanzeige und wird gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine bindende rechtliche Bewertung vornehmen." Quelle: Presseportal

Weitere Infos
(Offenbach, 20.09.2018) Rabbiner erneut antisemitisch attackiert

"Zum wiederholten Male ist Rabbiner Mendel Gurewitz von einer Gruppe Jugendlicher antisemitisch beleidigt worden. Die Polizei prüft, ob es sich um dieselben Täter wie in den vorangegangenen Fällen handelt." Quelle: hessenschau.de

Weitere Infos
(Feldberger Seenlandschaft, 18.09.2018) Staatsschutz ermittelt nach Hakenkreuz-Schmierereien

"Laut Polizei wurden zwei Hakenkreuze und zwei SS-Runen mit roter Farbe auf eine Fahrbahn in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft aufgesprüht. (...) Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen." Quelle: Ostsee-Zeitung

Weitere Infos
(Pasing, 19.09.2018) Schwerverletzte 19-Jährige könnte Opfer rechter Gewalt sein

"Die 19-Jährige trug einen Rucksack mit einem Aufkleber, auf dem "Antifaschistische Aktion München" zu lesen ist. Sie berichtete, dass die Angreifer, die sie nicht näher beschreiben konnte, sie deswegen angepöbelt hätten. Aufgrund dieser Aussage übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen." Quelle: Süddeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 18.09.2018) Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

"In der vergangenen Nacht wurde in Prenzlauer Berg eine Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund angezeigt. Ein 19-Jähriger alarmierte die Polizei zur Schönhauser Allee und gab an, dass er gegen Mitternacht von einem Türsteher zunächst als Idiot beschimpft worden sei. Anschließend soll der Sicherheitsdienstmitarbeiter ihn fremdenfeindlich beleidigt haben. Beamte stellten die Personalien des Türstehers im Alter von 37 Jahren fest und entließen

Weitere Infos
(München, 17.09.2018) Hakenkreuz mit Gülle auf Feld gespritzt

"Ein Schriftzeichen aus Gülle und Mist auf einem Feld in Niederbayern beschäftigt die Polizei. Ein 34-jähriger Landwirt soll auf dem Feld im Landkreis Regen den "AfD"-Schriftzug sowie möglicherweise ein verbotenes Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation gespritzt haben, wie die Polizei am Montag mitteilte." Quelle: Süddeutsche Zeitung

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”