Monitoring

(Hoyerswerda, 11.04.2018) Polizei sucht den Absender eines Aufrufes zur Gewalt

"Die Polizei fahndet nach Personen in Hoyerswerda, die mutmaßlich Angriffe auf Asylsuchende geplant haben könnten. Demnach kursiert in der Stadt ein Flugblatt, in dem dazu aufgerufen worden sein soll, am jüngsten Freitagabend eine Unterkunft für Asylsuchende an der Liselotte-Herrmann-Straße zu stürmen. Verfasser und Echtheit dieses Schreibens seien noch unklar." Quelle: Lausitzer Rundschau Online

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(Berlin, 10.04.2018) Beleidigungen mit rassistischem und ausländerfeindlichem Hintergrund

"Gestern Abend wurden in Müggelheim zwei Beleidigungen angezeigt. Gegen 20.45 Uhr gab ein 54-jähriger Busfahrer an der Odernheimer Straße Ecke Raumbacher Straße gegenüber alarmierten Polizisten an, von einem Mann rassistisch beleidigt worden zu sein. Während der Sachverhaltsaufnahme traten eine 29 Jahre alte Frau und ihr 21-jähriger Begleiter an die Beamten heran und schilderten, dass sie gegen 18 Uhr bereits von demselben Mann ausländerfeindlich

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(Berlin, 06.04.2018) Fahrscheinkontrolleure antisemitisch beleidigt

"Ein 51-jähriger Fahrgast soll gestern Abend während einer Kontrolle in einer Straßenbahn in Köpenick drei Mitarbeiter antisemitisch beschimpft haben. Gegen 18.45 Uhr überprüften die Kontrolleure im Alter von 25, 28 und 37 Jahren in der Straßenbahn der Linie 68 die Fahrscheine der Fahrgäste. Der 51-Jährige konnte bei der Kontrolle keinen Fahrschein vorweisen. Bei der anschließenden Überprüfung in der Lindenstraße habe der Mann die Mitarbeiter

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(Chemnitz, 06.04.2018) Staatsschutz ermittelt nach Angriff auf Gedenkort

"Sowohl der Trägerverein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis als auch die Polizei gehen eher von einem zielgerichteten Vorgehen aus. Betroffen ist einzig der hofseitige Teil der Anlage, der die Zeit von 1933 bis 1945 thematisiert - damals waren viele verfolgte Nazi-Gegner und Chemnitzer Juden in der Haftanstalt eingesperrt. (...)" Quelle: Freie Presse

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(Berlin, 03.04.2018) In der U-Bahn antisemitisches Lied gesungen

"Am 24. März wurde von einer Gruppe junger Männer in der U2 im Prenzlauer Berg ein antisemitisches Lied gesungen. Die 7 Personen waren Fans des BFC Dynamo, sie trugen neben der charakteristischen Fankleidung in Bordeauxrot auch Schals mit der Aufschrift „Märkische Jungs“. Die Männer stiegen an dem Samstagnachmittag an der Station Eberswalder Straße in die U-Bahn in Richtung Ruhleben und riefen dabei diverse Fußballgesänge. Noch bevor

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(Berlin, 01.04.2018) Antisemitische Schmierereien an der Technischen Universität

"An der Technischen Universität Berlin kam es mehrfach zu antisemitischen Schmierereien auf den Männertoiletten. Bereits Ende Januar entstand eine „Unterhaltung“ an einer Toilettenwand, jemand hatte eine Liste „Before I die I want to:“ angefangen und Menschen zur Ergänzung aufgefordert. Unter anderem schrieb eine Person „Terroranschlag auf Israel“ und „Free Palestine“ auf die Liste. Daneben finden sich Schriftzüge wie „Fuck

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(Berlin, 02.04.2018) Nach rassistischen Äußerungen – Polizisten beleidigt und bespuckt

"Rassistische Rufe äußerte gestern Nacht ein Mann in Marienfelde. Gegen 23.10 Uhr spazierten zwei jeweils 51-jährige Passanten in der Waldsassener Straße an einem Wartehäuschen einer Bushaltestelle vorbei. Ihren Aussagen zufolge hielt sich in diesem ein Mann auf, der zunächst das Pärchen beleidigte, später noch Äußerungen und Drohungen unbestimmt in die Umgebung gerufen haben soll. Alarmierte Polizisten sprachen den Mann an und frugen nach

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(Berlin, 01.04.2018) Transfrau beleidigt und bedroht

"Eine Transfrau alarmierte gestern Abend die Polizei nach Kreuzberg. Die 37-Jährige zeigte an, dass sie kurz zuvor, gegen 18.10 Uhr, zu Fuß in der Kohlfurter Straße unterwegs gewesen sei, als sie zwei Männern begegnete. Einer der beiden habe sie dann, vermutlich wegen ihres Erscheinungsbildes, beleidigt und volksverhetzende Äußerungen hinzugefügt. Als sie eine Erklärung von dem Pöbler verlangt habe, soll er sie auch noch bedroht haben. Anschließend

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(Berlin, 23.03.2018) Antisemitischer Flyer ausgelegt

"In der Wiclefstraße in Moabit wurde am 9. Februar ein Flyer entdeckt, der antisemitische und rassistische Verschwörungsmythen verbreitet. Auf der Vorderseite sind in einer Collage der Felsendom und mehrere mit Davidsternen markierte Personen abgebildet. (...) Auf der Rückseite findet sich ein Text, in dem von einem „neubabylonischem Vampir“ die Rede ist, der sich getarnt in der „flüchtenden Masse“ in Europa „eingenistet“ habe."

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(Berlin, 27.03.2018) Antisemitische Schmiererei in einer Berufsschule

"In einer Berufsschule in Steglitz-Zehlendorf wurden am 5. März in einer Toilettenkabine eine durchgestrichene stilisierte Israelfahne sowie der Schriftzug „Juden RAUS!“ entdeckt. Die Schulleitung wurde informiert und kündigte an, die Schmiererei zu entfernen." Quelle: RIAS

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”