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(Ladelund, 13.12.2018) Antisemitismus in KZ-Gedenkstätte

"Noch vor Beginn entwickelte sich aber ein teils lautstark geführtes Gespräch zwischen Pannbacker und einem Besucher, das der jüdische Gelehrte als antisemitischen Übergriff empfand. So äußerte der Besucher, dessen Name der Redaktion bekannt ist, unter anderem deutlich sein Verständnis für die Raketenüberfälle der Hamas aus dem Gazastreifen auf zivile Ziele im Süden Israels, wie Pannbacker bestätigte. Daraufhin verließ er den Saal und

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(Mannheim, 12.12.2018) Drohung nach Synagogenbesuch

"Als die Betroffene die Synagoge verließ, lief dicht hinter ihr ein Mann, der etwas Unverständliches murmelte, sie verstand die Worte „Wahlen“ und „euch nicht mehr geben“. Da sie sich angesprochen fühlte, drehte sich die Betroffene um, woraufhin der Mann sagte: „Ich wünschte, es wären nächsten Dienstag hier Wahlen, dann könnte man die Waffengesetze ändern und dann gäbe es euch nicht mehr“." Quelle: RIAS

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(Gelsenkirchen, 17.12.2018) Maskierte Unbekannte beleidigen Mann antisemitisch

"Ein 56-Jähriger hat am Freitagabend plötzlich vier maskierte Personen in seinem Innenhof entdeckt. Als er sie mit der Taschenlampe anleuchtete, beleidigte eine der Personen ihn antisemitisch." Quelle: WAZ

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(Rattenberg, 17.12.2018) Chamer beleidigt Taxifahrer rassistisch

"Der Amtsbekannte bestellte sich am Sonntag gegen 22 Uhr in Cham ein Taxi und gab als Fahrziel Rattenberg an. Während der Fahrt beleidigte er den Fahrer mit rassistischen Äußerungen." Quelle: wochenblatt

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(Münster, 11.12.2018) Wirt in Münster erst rassistisch beleidigt und dann angegriffen

"Eine Gruppe Männer zwischen 55 und 60 Jahren hat in Münster einen Wirt erst rassistisch beleidigt, dann ihn und seinen Angestellten angegriffen und danach die Kneipe verlassen, ohne zu bezahlen. Für die zwölf Männer aus dem Münsterland hat das nun ein Nachspiel." Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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(Gelsenkirchen, 11.12.2018) Hakenkreuz und SS-Runen an Synagoge

"Nach Polizeiangaben haben am Sonntag Sicherheitskräfte ein Hakenkreuz und zwei SS‐Runen an der Hausfassade der Synagoge in der Gelsenkirchener Georgstraße bemerkt. »Diese verfassungswidrigen Symbole waren offensichtlich durch Wischen in den sich auf der Hausfassade befindlichen Schmutz aufgezeichnet worden«, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung." Quelle: Jüdische Allgemeine

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(Berlin, 12.12.2018) Fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

"Gestern Nachmittag beleidigte und schlug ein Unbekannter eine Frau in Reinickendorf. Den Angaben der 29-Jährigen zufolge habe sie der Mann auf dem Gehweg der Auguste-Viktoria-Allee plötzlich gegen 16.30 Uhr von ihrem Fahrrad gestoßen. Anschließend soll er sie fremdenfeindlich beleidigt und mit einer Taschenlampe auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung. Die 29-Jährige wurde leicht verletzt und musste

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(Frankfurt, 10.12.2018) Justiz ermittelt gegen Frankfurter Beamte

"Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten, die in einem Gruppenchat rechtsextreme Inhalte ausgetauscht haben sollen. (...) Es gehe um Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen." Quelle: n-tv

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(Essen, 03.12.2018) 27-Jähriger bedroht Gast vor Kneipe mit Schrotgewehr

"Der 27-Jährige soll zuvor einen Gast in dem Lokal rassistisch beleidigt haben. Nachdem er der Kneipe verwiesen wurde, soll er mit der Schrotflinte zurückgekehrt sein." Quelle: Rheinische Post

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(Rostock, 04.12.2018) Mit Hammer geschlagen: Mann aus Gambia verletzt

"Ein Mann aus Gambia soll in Rostock von drei Personen rassistisch beleidigt und dann verletzt worden sein. Der Staatsschutz ermittelt." Quelle: Hamburger Abendblatt

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”