Monitoring

(Doberlug-Kirchhain, 13.09.2017) Sexuelle Belästigung im Stadtpark

Im Stadtpark im brandenburgischen Doberlug-Kirchhain kam es am Mittwoch zu einer sexuellen Belästigung an einer 40-jährigen Frau. Diese meldete den Vorfall der Polizei. Am Abend habe ein Fahrradfahrer neben ihr gehalten und ihr bekundet, sexuelles Interesse an ihr zu haben. Anschließend wurde er übergriffig und berührte die Frau unsittlich. Diese wehrte sich erfolgreich und schlug den Täter in die Flucht. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen

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(Oranienburg, 12.09.2017) Asylbewerber beschimpft, Hakenkreuze gesprüht

Mehrere Hakenkreuze und Parolen mit rechtem Hintergrund schmierten zwei Männer am Vormittag auf Einkaufswagen und einen Supermarkt. Einer der beiden Täter skandierte außerdem einen rechtsextremen Ausspruch, der strafbar ist. Das Verhalten bekamen auch zwei Asylsuchende aus Somalia zu spüren, die von den beiden 27 und 32 Jahre alten Männern fremdenfeindlich beschimpft wurden. Die beiden Täter konnten fest gestellt werden und müssen sich nun

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(Berlin, 11.11.2017) Wegen Religionszugehörigkeit angegriffen

In der Nacht auf Dienstag ist ein Mann im Berliner Stadtteil Neukölln angegriffen worden, weil er ein Kreuz um den Hals trug. Der 23-Jährige wurde von zwei Männern angesprochen, weswegen er Christ geworden sei. Einer der Täter riss ihm anschließend die Kette vom Hals und brachte ihn zu Fall. Daraufhin schlugen beide Täter mehrmals zu. Einer der Angreifer hielt den 23-Jährigen daraufhin fest, während der zweite ihm Schnittverletzungen am

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(Berlin, 09.09.2017) Randale mit antisemitischen und homophoben Beleidigungen

Ein Mann fiel am Samstag auf, weil er im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Moabit randalierte und antisemitische und homophobe Parolen schrie. Ein Zeuge erstattete Anzeige, weil der Täter am Vormittag zunächst mit zwei Eisenstangen Krawall machte und im Treppenhaus anschließend mit Beleidigungen um sich warf. Ihn hatte offensichtlich eine Flagge des israelischen Staates zu seiner antisemitischen Tat motiviert, die ein jüdischer Mieter des

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(Berlin, 09.09.2017) Körperverletzung mit homophobem Hintergrund

Ein Mann ist in der Nacht in Tempelhof homophob beleidigt und anschließend geschlagen worden. Als der 43-Jährige gegen halb 5 versuchte, in einen Club in Alt-Tempelhof zurück zu kehren, habe ein unbekannter Türsteher ihm zunächst den Zutritt verweigert. Er beleidigte ihn anschließend homophob und versetzte ihm einen Faustschlag in den Bauch. Der Täter stieß ihn außerdem zu Boden, sodass er mit dem Kopf auf den Gehweg schlug. Der Mann

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(Pritzwalk, 09.09.2017) Mehrere Schmierereien mit rechtem Hintergrund

Im brandenburgischen Pritzwalk sind in der Nacht auf Samstag an mehreren Stellen rechte Schmierereien aufgetaucht. Unbekannte Täter sprühten mit blauer Farbe Schriftzüge und Symbole mit rechtsextremem Hintergrund an die Hauswand eines Marktes. Auch auf der gegenüberliegenden Seite wurden Schmierereien festgestellt. Es blieben nicht die einzigen Fälle, wegen denen Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

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(Berlin, 09.09.2017) Tourist homophob beleidigt

"Ein Tourist wurde in der vergangenen Nacht aus einer fünf- bis sechsköpfigen Gruppe heraus homophob beleidigt. Der 31-Jährige lief gegen 1 Uhr in der Bülowstraße und befand sich auf dem Weg in sein Hotel, als er an der Gruppe vorbeilief. Zwei Männer sollen sich dann dem 31-Jährigen in einer aggressiven Haltung in den Weg gestellt und ihm vor die Füße gespuckt haben. Anschließend, so zeigte der Tourist später an, haben die Männer ihn

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(Berlin, 09.09.2017) Mann fremdenfeindlich beleidigt

"Ein Unbekannter hat gestern Nachmittag einen Mann in Mitte fremdenfeindlich beleidigt und ihn anschließend bedroht. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge stand der 41-jährige Nigerianer auf dem Gehweg in der Köpenicker Straße, als der Pöbler an ihm vorbeiging und ihn zunächst in deutscher Sprache fremdenfeindlich beleidigte. Anschließend drohte der Unbekannte dem Mann in englischer Sprache damit, ihn töten zu wollen und entfernte sich in Richtung

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(Stendal, 08.09.2017) Afghane rassistisch beleidigt

"Der 17-Jährige wurde während der Zugfahrt mehrmals von einem Mitfahrer im Zugabteil mit ausländerfeindlichen Sprüchen konfrontiert. Nachdem das Opfer die Bahn in Tangermünde-West verließ, folgte ihm der bislang unbekannte Täter. Der Mann schubste ihn anschließend an einer Straße in Richtung eines fahrenden Autos." Quelle: Volksstimme

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(Schwerin, 05.09.2017) Davidsterne von Friedhofstoren gestohlen

"Unbekannte haben in Schwerin zwei Davidsterne aus Metall von den Toren eines jüdischen Friedhofes gestohlen. (...) Sie seien vermutlich in der Nacht zu Montag abgerissen worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, da ein politischer Hintergrund möglich sei." Quelle: Ostsee-Zeitung

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”