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(Jena, 11.05.2017) Mann ausländerfeindlich beschimpft

"Am Mittwoch beschimpfte eine Frau in einem Wohnhaus in der Jenaer Werner-Seelenbinder-Straße einen Mann ausländerfeindlich. Der Mann war laut Polizei mit seiner Familie auf dem Weg vom Fahrstuhl zur Haustür." Quelle: Thüringische Landeszeitung

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(Aalen, 15.05.2017) Polizei fahndet nach fremdenfeindlichem Farbschmierer

"In Aalen-Wasseralfingen sind erneut fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt worden. (...) Diesmal hat der Unbekannte an der Talsporthalle in Wasseralfingen zwei Wände mit einem ausländerfeindlichen Schriftzug und Hakenkreuzen verunstaltet. (...) Seit Januar gibt es etwa zehn ähnliche Fälle." Quelle: SWR Aktuell

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(Erfurt, 14.05.2017) Mann im Erfurter Stadtpark rassistisch beschimpft und mit Tod bedroht

"Ein 40-Jähriger Erfurter, der im Stadtpark mit drei weiteren Personen unterwegs war, attackierte verbal einen 60-jährigen Mann, der aus dem afrikanischen Land Mauretanien stammt. (...) [D]er 40-Jährige drohte dem Mann mit schwarzer Hautfarbe, dass er ihn totschlagen werde. Seine drei Begleiter griffen hierbei nicht ein." Quelle: Thüringen24

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(Potsdam, 15.05.2017) 66-Jähriger zeigt Polizisten Hitlergruß

"Ein 66-jähriger Potsdamer hat Polizisten in Potsdam den Hitlergruß gezeigt. Er befand sich als Beifahrer in einem Auto, das an einer Ampel in der Leipziger Straße hielt. Kurz darauf zeigte er den Beamten noch einen Vogel und beleidigte sie als 'Penner', teilte die Polizei am Montag mit. (...) Nun wurde ein Strafverfahren eingeleitet." Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten 

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(Göppingen, 16.05.2017) Angriff auf Haus von Linken-Politiker

"Zum zweiten Mal ist das Haus des Linken-Kreisvorsitzenden Thomas Edtmaier angegriffen worden. (...) 'Es gibt kein Bekennerschreiben, aber ich gehe davon aus, es waren unsere alten Freunde vom ,Dritten Weg’.' Die rechtsextreme Kleinstpartei gilt als Sammelbecken von Neonazis, auch Mitglieder der verbotenen früheren „Autonomen Nationalisten Göppingen“ wurden schon öfter bei Infoständen der Partei gesehen." Quelle: Südwest Presse

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(Regen, 13.05.2017) Rechtsradikale Schmierereien und Flugblatt festgestellt

"Urlauber entdeckten am 12.05.17 am Wasserhäusl am Seeweg Schmiereien mit fremdenfeindlichen Hintergrund und verständigten die Polizei. Die Streife stellte fest, dass gleich an mehreren Stellen noch unbekannte Straftäter mit schwarzer Farbe 'Neger ins Gas' gesprüht hatten." Quelle: Passauer Neue Presse

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(Heilbronn, 11.05.2017) Unbekannte sprühen antisemitischen Schriftzug

"In der Nacht auf Mittwoch hat ein Unbekannter in der Ludwigsburger Straße in Heilbronn-Böckingen den Schriftzug „Holocaust=Lüge“ mit schwarzer Farbe an eine Unterführung gesprüht. Das vermeldet das Netzwerk gegen Rechts. Der Polizei ist der Vorfall bekannt." Quelle: stimme.de

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(Heilbronn, 05.05.2017) Grabsteine auf jüdischem Friedhof beschädigt

"Ein bislang unbekannter Täter beschädigte im Zeitraum zwischen Donnerstag, 20. April, und Dienstag, 2. Mai, insgesamt zehn Grab- und Gedenksteine des Jüdischen Friedhofs im Sontheimer Gewann "An der Schozach". Die Grab- und Gedenksteine wurden vermutlich durch Fußtritte oder mittels körperlicher Gewalt umgeworfen, wie die Polizei Heilbronn am Freitag mitteilte. Die Instandsetzungskosten belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 4.000

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(München, 16.05.2017) Judenhasser pöbeln im Bus

"Sechs Männer und Frauen haben am Samstagabend in einem Bus des Schienersatzverkehrs auf widerliche Weise antisemitisch herumgepöbelt. Obwohl zahlreiche Fahrgäste in dem Bus saßen, der gegen 20 Uhr vom Hauptbahnhof Richtung Pasing unterwegs war, griffen allein eine 38 Jahre alte Sekretärin aus München und kurz darauf auch ihr Lebensgefährte ein. (...) Daraufhin wandte sich die Gruppe der couragierten Frau zu und und deckte sie mit antisemitischen

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(Stralsund, 15.05.2017) 20-Jähriger skandiert Hitlergruß

"Am 13.05.17, gegen 02.30 Uhr, meldete eine Hinweisgeberin zwei männliche Personen, welche sich zu dieser ungewöhnlichen Zeit am Lieferanteneingang eines Discounters im Carl-Heydemann-Ring in Stralsund aufhielten. Als die Beamten kurze Zeit später eintrafen stellten sie zwei Männer (20 und 25 Jahre alt) fest, welche dort Alkohol konsumierten. Der 20-Jährige reagierte auf das Eintreffen der Beamten aggressiv, zeigte den sogenannten Hitlergruß

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”