Monitoring

(Düsseldorf, 22.02.2019) Verein erhält Drohung

"Der Düsseldorfer Verein „Coordination gegen Bayer-Gefahren“ (CBG) mit Sitz im Stadtteil Eller hat einen Nazi-Brief mit Morddrohungen erhalten. Der Verein setzt sich seit 1978 kritisch mit dem Bayer-Konzern auseinander." Quelle: WAZ

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(Bonn, 25.02.2019) Radikale Parolen auf Asphalt in Schwarzrheindorf

"Antisemitische Schmierereien sowie radikale Propaganda zu unterschiedlichen politischen Themen wurden am Wochenende auf den Asphalt des Rheindeichs in Schwarzrheindorf gesprüht. Ulrich Meier von der Brotfabrik hatte die Schmierereien am Sonntagmorgen entdeckt und das Ordnungsamt informiert." Quelle: General-Anzeiger

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(Schlüchtern, 26.02.2019) Flaggen am Holocaust-Gedenktag kopfüber gehisst

"Was zunächst wie ein Versehen wirkte, beschäftigt jetzt den Staatsschutz. Vor einer Polizeistation in Schlüchtern waren am Holocaust-Gedenktag die Bundes- und die Landesflagge auf dem Kopf stehend gehisst worden." Quelle: hessenschau

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(Berlin, 20.02.2019) Beleidigung mit homophobem Hintergrund

"Heute am frühen Nachmittag wurde ein Mann in Schöneberg Opfer einer Beleidigung mit homophoben Hintergrund. Bisherigen Erkenntnissen zufolge saß der 29-Jährige gegen 14.30 Uhr vor seinem Café an der Gustav-Freytag-Straße Ecke Ebersstraße, als ein Mann vorbeikam, den 29-Jährigen homophob beschimpfte und dann weiter ging. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 17.02.2019) Homophob beleidigt

"Nach einer Beleidigung gestern Abend in Kreuzberg ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Aussagen des 55-jährigen Geschädigten zufolge, stand er gegen 18 Uhr im Kassenbereich eines Lebensmittelmarktes in der Friedrichstraße. Hier hatte er einen vor ihm stehenden jungen Mann an der Schulter berührt und auf einen entsprechenden Diskretionsabstand zu einer vor diesem stehenden Kundin hingewiesen. Daraufhin beleidigte

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(Berlin, 17.02.2019) Passantin rassistisch beleidigt

"Ein Passant hielt in der vergangenen Nacht einen Streifenwagen in Friedrichshain an. Der 31-Jährige gab an, dass seine 24-jährige Freundin gerade aus einer vierköpfigen Männergruppe heraus gegen 2.25 Uhr beim Vorbeigehen auf der Warschauer Brücke aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt wurde. Der 31-Jährige rannte plötzlich los und stellte die Gruppe in der Nähe in Höhe der Revaler Straße. Die ihm folgenden Streifenbeamten sahen

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(Blumenthal, 18.02.2019) Staatsschutz ermittelt

"Unbekannte haben am Wochenende in Blumenthal eine Haustür, ein Garagentor, einen Briefkasten und ein Autokennzeichen mit Hakenkreuzen beschmiert. (...) Eine Anwohnerin hörte in der Nacht zu Freitag eine männliche, lallende Stimme, die „komm raus, komm raus, oder ich steche Dich ab, Jude, Jude“, rief." Quelle: Die Norddeutsche

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(Hamburg, 18.02.2019) Fußball-Fan beschimpft eigenen Spieler rassistisch

"Während eines Spiel zweier Hamburger Fünftligisten soll ein Zuschauer einen Spieler rassistisch beschimpft haben. Barmbek-Uhlenhorst geht hart gegen den Pöbler aus den eigenen Reihen vor. Trotzdem muss der Verein sich nun vor dem Sportgericht verantworten." Quelle: Tonight

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(Berlin, 16.02.2019) Fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen

"Gestern Abend wurde die Polizei nach Rummelsburg alarmiert. Am Einsatzort in der Eitelstraße eingetroffen, lag eine 14-Jährige auf dem Gehweg. Folgendes wurde den Polizisten von der 14-Jährigen und Zeugen geschildert: Sie sei von einem Mann grundlos in die Rippen geschlagen und fremdenfeindlich beleidigt worden. Dann sei er davon gerannt, kehrte nach kurzer Zeit jedoch zurück. Das Mädchen wurde mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung

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(Berlin, 15.02.2019) Ladendetektiv rassistisch beleidigt und geschlagen

"Heute Mittag kam es gegen 12.15 Uhr in der Markelstraße / Hackerstraße in Steglitz zu einem fremdenfeindlichen Übergriff zum Nachteil eines Ladendetektivs. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen soll der 33-jährige Mann eine 30-jährige Frau beim Diebstahl erwischt und festgehalten haben. Daraufhin seien drei unbekannte, zuvor geflüchtete Mittäter zu der Frau geeilt. Die drei Männer sollen auf den Ladendetektiv eingeschlagen und

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”