Monitoring

(Berlin, 06.11.2017) Stolpersteine entwendet – Staatsschutz ermittelt

"Im Laufe des Tages zeigten Anwohner weitere gestohlene Stolpersteine in Neukölln und Britz an. Nach derzeitigen Erkenntnissen fehlen Gedenksteine in der Rungiusstraße, Bruno-Bauer-Straße, Parchimer Allee, Gielower Straße und Onkel-Bräsig-Straße. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Erstmeldung Ein Passant hat heute Vormittag den Diebstahl zweier Stolpersteine in Neukölln bemerkt. Gegen 11 Uhr fiel dem Mann auf,

Weitere Infos
(Berlin, 04.11.2017) Transparente mit der Aufschrift „Opfer von Multikulti“

"Anhänger der Identitären Bewegung haben am Samstagnachmittag mehrere fremdenfeindliche Banner im Stadtgebiet aufgehängt. Am Europacenter in Charlottenburg und am ehemaligen Haus der Statistik in Mitte waren Transparente mit der Aufschrift „Opfer von Multikulti“ zu sehen. Die Beteiligten zündeten Pyrotechnik." Quelle: Berliner Zeitung

Weitere Infos
(Krefeld, 03.11.2017) Flüchtlingsfamilie erhält Hassbriefe

"Eine Familie aus Syrien hat vergangene Woche zwei beleidigende Briefe mit bedrohlichem Inhalt erhalten. (...) Die Briefe sind adressiert an „Die Kanaken“ und beinhalten Sätze wie „Wir hassen Euch“ oder „Raus hier!“ und „Dreckspack raus“. Die Wörter Raus und Euch sind von dem anonymen Verfasser unterstrichen." Quelle: Westdeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 05.11.2017) Hitlergruß gezeigt

"Heute früh nahmen Polizisten einen Mann in Prenzlauer Berg fest, nachdem er ihnen mehrfach den Hitlergruß gezeigt hatte. Gegen 6.15 Uhr fuhr die Funkwagenbesatzung an einem Imbiss in der Prenzlauer Allee vorbei. Als der dort verweilende 47-Jährige die Streife erblickte, zeigte er den Beamten mehrfach den Hitlergruß. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Eine Atemalkoholkontrolle erbrachte den Wert von rund

Weitere Infos
(Berlin, 03.11.2017) Mutter und Kind rassistisch beleidigt

"Ein 47-Jähriger hat gestern Nachmittag in Friedrichshain eine Frau und deren sechsjährige Tochter mehrfach rassistisch beleidigt. Nach Angaben einer 31-Jährigen, war sie gegen 18 Uhr gemeinsam mit ihrer 36-jährigen Lebensgefährtin sowie deren sechsjähriger Tochter am Wismarplatz unterwegs. Die Frauen wollten einkaufen gehen. Bereits vor dem Betreten eines Lebensmittelgeschäfts waren sie dabei von dem 47-Jährigen rassistisch beleidigt worden,

Weitere Infos
(Ortenberg, 01.11.2017) Rassistische und antisemitische Beleidigungen auf Volksfest

"Ein 24-Jähriger aus Nidda soll am Montagabend gegen 23.55 Uhr vor dem Festzelt mindestens zweimal den Hitlergruß gezeigt haben. Der alkoholisierte Mann skandierte bei seiner Festnahme rassistische und rechtsradikale Parolen. Gegen einen Bekannten des Mannes, auch er stammt aus Nidda, ermittelt die Polizei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der 31-Jährige störte die Festnahme des 24-Jährigen, zeigte den

Weitere Infos
(Zeitz, 31.10.2017) Mann trägt Kippa und wird attackiert

"Am Montagabend konnte die Polizei das Opfer telefonisch erreichen. 'Hier gab der Mann an, dass er vom Tatverdächtigen angegriffen und als Jude beschimpft wurde', so Karlstedt, 'weitere Angaben machte er zunächst nicht. Der Geschädigte trägt in der Öffentlichkeit eine Kippa und ist jüdischen Glaubens.'" Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Düsseldorf, 30.10.2017/Leipzig, 31.10.2017) Antisemitische Aufkleber verbreitet

"Ein Antisemitismus-Skandal in Italien erreicht nun möglicherweise Deutschland. Fans von Lazio Rom hatten am 22. Oktober selbstgemachte Sticker in die Fankurve des Erzrivalen AS Rom geklebt, auf dem die bekannte Jüdin Anne Frank das Trikot des ungeliebten Stadtnachbarn trug. (...) Fotos zeigen Aufkleber, auf denen die während des Dritten Reichs im KZ Bergen-Belsen gestorbene Jüdin Anne Frank das Trikot von Schalke 04 trägt." Quelle: Der

Weitere Infos
(Berlin, 18.10.2017) Hitlergruß am Synagogen-Denkmal

"Ein Kamerateam von MDR-exakt wurde am Synagogen-Denkmal in der Leipziger Innenstadt Augenzeuge wie ein Mann den Hitlergruß zeigte. Die antisemitische Straftat erfolgte, als das Team dort in der vergangenen Woche ein Interview mit dem Ehrenvorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, Rolf Isaacsohn aufzeichnete." Quelle: MDR

Weitere Infos
(Plauen, 22.10.2017) Deutscher verprügelt jungen Afghanen

"Ein Deutscher soll in der Nähe des sächsischen Plauen einen jungen Afghanen krankenhausreif geprügelt haben. Zuvor habe der betrunkene Mann den 15-Jährigen und zwei syrische Begleiter am Samstagabend in einem Zug beleidigt und ihnen dabei den Hitlergruß gezeigt, teilte die Bundespolizei mit. Die Ermittler stuften die Tat des 31-Jährigen als fremdenfeindlichen Angriff ein." Quelle: n-tv

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”