Monitoring

(Aachen, 31.08.2017) Antisemitische Kommentare

"Auf dem Rückweg von einem Gottesdienst in der Aachener Synagoge wurde am Abend des 25. August ein jüdischer Mann mit antisemitischen Kommentaren und Vernichtungsphantasien konfrontiert. Der Betroffene trug über der Kippa einen Hut sowie einen Anzug. Als er an zwei Männern vorbeilief, die zwischen vierzig und fünfzig Jahren alt waren und auf den Betroffenen einen alkoholisierten Eindruck machten, begann einer der Männer lautstark, das Erscheinungsbild

Weitere Infos
(Berlin, 09.09.2017) Homophob beleidigt und geschlagen

In der vergangenen Nacht wurde ein 43-Jähriger in Tempelhof beleidigt und geschlagen. Gegen 4.30 Uhr versuchte der Mann in Alt-Tempelhof erneut als Gast in einen Club zu gelangen. Seinen Aussagen zufolge soll ihm hierbei ein unbekannter Türsteher den Zutritt verwehrt, ihn homophob beleidigt und einen Faustschlag in den Bauch gegeben haben. Anschließend soll er ihn derart heftig geschubst haben, dass der Mann zu Boden fiel und mit dem Kopf auf

Weitere Infos
(Berlin, 10.09.2017) Randalierer schrie antisemitische und homophobe Parolen

"Im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Moabit hat ein Mann gestern Vormittag zunächst randaliert und anschließend lautstark antisemitische und homophobe Parolen geschrien. Ein Zeuge zeigte gegen 13.30 Uhr auf dem Polizeiabschnitt 33 an, dass der Mann zuvor auf dem Hinterhof des Wohnhauses in der Lehrter Straße mit zwei Eisenstangen randaliert und anschließend im Treppenhaus die Beleidigungen geschrien hatte. Der Zeuge teilte den Polizisten

Weitere Infos
(Finsterwalde, 06.09.2017) Merkel mit „Hitlergruß“ empfangen

Bei einem Wahlkampfauftritt der CDU im brandenburgischen Finsterwalde zeigten zwei Männer der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel den "Hitlergruß". Gegen sie wird jetzt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Andere Gegner Merkels zeigten Plakate, auf denen unter anderem Aufschriften wie "Schnauze voll", "Grenzen dicht" oder "Bananenrepublik" zu lesen waren. Das berichtet Tag24. Zwei weitere Besucher

Weitere Infos
(Wittstock/Dosse, 06.09.2017) Hakenkreuz auf Verkehrsschild

Unbekannte Täter beschmierten im Burgweg im brandenburgischen Wittstock ein Verkehrsschild mit einem Hakenkreuz. Dieses musste nun ausgetauscht werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Quelle: Polizeimeldung

Weitere Infos
(Berlin, 05.09.2017) Transphobe Attacke auf Frau

Im Berliner Stadtteil Neukölln ist es am Dienstag Nachmittag zu einer transphoben Attacke auf eine 28-Jährige gekommen. Zwei Männer sollen die Frau auf Arabisch angesprochen und ihr vorgeworfen haben, dass sie keine richtige Frau sei. Im darauf folgenden Streitgespräch kam es zu Beleidigungen durch die beiden Männer. Einer der beiden Täter soll außerdem versucht haben, die Frau ins Gesicht zu schlagen. Aufmerksame Passanten schritten ein,

Weitere Infos
(Menden, 05.09.2017) Anschlag auf Gebäude der Zeugen-Jehovas

Unbekannte Täter verübten in der Nacht auf Dienstag einen Anschlag auf ein Gebäude der Zeugen-Jehovas in Menden (Sauerland). Wie die Feuerwehr berichtet, seien mehrere kleine Brandstellen entlang des Gemeindehauses gelegt worden. Diese konnten jedoch schnell gelöscht werden. Ein zunächst nicht näher zu identifizierendes weißes Pulver sorgte anschließend für einen Großeinsatz einer Dortmunder Spezialeinheit. Eine vor Ort durchgeführte Analyse

Weitere Infos
(Neulöwenberg, 04.09.2017) Hakenkreuze in Bahnhof geschmiert

Unbekannte Täter haben mehrere Hakenkreuze in den Neulöwenberger Bahnhof geschmiert. Die Schmierereien wurden an der Wand des Wartehäuschens, an einem Fahrradhäuschen und an die Infotafel des Bahnhofs angebracht. Auch ein nicht näher benannter schwarzer Schriftzug soll darunter sein. Eine Entfernung wurde in Auftrag gegeben. Quelle: Polizeimeldung

Weitere Infos
(Töging, 04.09.2017) Ladenbesitzer schließt Asylanten aus

Im bayerischen Töging ist ein Ladenbesitzer aufgefallen, der Asylbewerber den Eintritt verwehrt. Eine entsprechende Botschaft hatte der Mann am Schaufenster seines Ladens angebracht. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, war darin unter anderem zu lesen: "Wir wünschen keine Asylanten als Kundschaft in unserem Ladenlokal." Begründet wird die Maßnahme damit, dass es zu vermehrten Diebstählen durch Asylanten gekommen sei. Der regierende Oberbürgermeister

Weitere Infos
(Fehrbellin, 04.09.2017) Rechte Schmierereien an Hauswand

In Fehrbellin haben unbekannte Täter eine Hauswand mit rechten Symbolen und Schriftzügen beschmiert. Nähere Angaben zum Inhalt der Schmierereien machte die Polizei nicht. Mitarbeiter des Ordnungsamt hatten den Vorfall in der Berliner Straße am Montag gemeldet. Die Kriminalpolizei hat eine Ermittlung wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Quelle: Polizeimeldung 

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”