Monitoring

(Berlin, 13.05.2017) Homophob und volksverhetzend bestimmt

"Zwei Frauen alarmierten gestern am späten Nachmittag die Polizei in die Kopenhagener Straße nach Prenzlauer Berg. Das lesbische Paar gab den Polizisten gegenüber an, dass es sich gegen 18 Uhr im Außenbereich eines Cafés befand und küsste, als ein Radfahrer anhielt und die beiden Frauen, im Alter von 27 und 26 Jahren, homophob und volksverhetzend beschimpfte. Der unbekannte Radfahrer setzte im Anschluss seine Fahrt fort. Der Polizeiliche Staatsschutz

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(Berlin, 13.05.2017) Homophober Angriff

"Zu einem Übergriff kam es heute in den frühen Morgenstunden in Schöneberg. Nach den bisherigen Erkenntnissen befanden sich drei Männer im Alter von 27, 28 und 29 Jahren gegen 3.50 Uhr im Kreuzungsbereich Maaßenstraße/Nollendorfstraße. Vier Personen verließen zur gleichen Zeit ein Wohnhaus und einer von ihnen soll die drei homophob beleidigt und unvermittelt den 29-Jährigen geschlagen haben. Kurz darauf sollen mehrere Glasflaschen in Richtung

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(Rheinsberg, 08.05.2017) Hitlergruß skandiert

"Vor einem Lokal in der Menzer Straße kam es am 07.05.17 gegen 20.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Syrern und drei Deutschen. Nach vorerst gegenseitigen Beleidigungen endete der Streit in einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurden bis auf einen Syrer alle Beteiligten leicht verletzt. Während des Streits soll einer der Deutschen den Hitlergruß skandiert haben. Die Polizeibeamten wurden zum Einsatzort gerufen, konnten aber

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(Schwedt/Oder, 10.05.2017) Staatsschutz ermittelt wegen rechter Aufkleber

"In den späten Abendstunden des 09.05.2017 entdeckten Polizisten während ihrer Streife in der Berliner Straße zwei dunkel gekleidete Männer, die nicht gerade erpicht schienen, mit den Beamten in Kontakt zu treten. Vielmehr flüchteten sie auf ihren mitgeführten Fahrrädern. In der Gustav-Rotkopf-Straße endete die Flucht für einen der Herren. Er wurde gestellt und als 30-jähriger Uckermärker identifiziert, welcher für die Polizei auch kein

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(Berlin, 09.05.2017) Homophob beleidigt

"In der vergangenen Nacht beleidigten zwei Unbekannte einen Mann in Moabit homophob. Den Angaben des 35-Jährigen zufolge sollen gegen 22.40 Uhr zwei Unbekannte an seiner Wohnungstür in der Lehrter Straße geklopft und ihm, nachdem er diese öffnete, gesagt haben, er solle die Musik leiser machen. Innerhalb dieser Aufforderung sollen sie ihn homophob beleidigt haben. Anschließend schloss der Mann die Tür und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten

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(Boizenburg, 08.05.2017) Täter sprayen verfassungswidrige und volksverhetzende Parolen

"Unbekannte Täter sprayten über das Wochenende an der Skaterbahn im Boizenburger Fährweg mehrere Hakenkreuze mit blauer und roter Farbe auf den Asphalt. Überdies schmierten die Tatverdächtigen volksverhetzende Parolen an eine Wand. Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung bemerkte die Schmierereien am heutigen Montag gegen 15:30 Uhr und informierte umgehend die Polizei. Der Staatsschutz der Schweriner Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Volksverhetzung

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(Köln, 09.05.2017) AfD-Politiker wegen Volksverhetzung angezeigt

"'Deutschland erwache!' So lautet der Refrain des "Sturmliedes" - eine Hymne, die die nationalsozialistische SA bei ihren Märschen gesungen hatte. Wie viele andere Nazilieder und -parolen ist auch das "Sturmlied" durch Paragraph 86 des Strafgesetzbuches verboten, der sich mit dem "Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen" beschäftigt. Der Kölner AfD-Politiker Hendrik Rottmann, der für die Partei im Stadtrat sitzt, hat

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(Kehl, 09.05.2017) Ermittler nehmen weiteren Bundeswehrsoldaten fest

"Die Bundesanwaltschaft hat im Zuge der Terrorermittlungen gegen einen rechtsextremen Oberleutnant einen weiteren 27-jährigen Bundeswehrsoldaten festnehmen lassen. (...) Oberleutnant Maximilian T. gilt den Fahndern als möglicher Komplize des bereits festgenommenen Soldaten Franco A., der möglicherweise einen rechtsextrem motivierten Anschlag geplant haben soll." Quelle: Spiegel Online

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(Naumburg, 08.05.2017) Angriff mit fremdenfeindlichem Motiv

"In Naumburg ist es am Sonntagabend am Domplatz zu einem fremdenfeindlichen Übergriff auf zwei Afrikaner gekommen. Nach Angaben der Polizei sollen die beiden Männer gegen 17 Uhr aus einem Pkw heraus fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Ein Mann soll daraufhin aus dem Pkw ausgestiegen sein und seinen Hund auf die Afrikaner gehetzt haben." Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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(Bautzen, 09.05.2017) Schauspieler rassistisch beschimpft

"Junge Teilnehmer des Bautzener Theaterfestivals sind auf dem Kornmarkt offenbar Ziel von rassistischen Beleidigungen geworden. Schauspieler des Berliner Maxim-Gorki-Theaters seien am Sonnabend auf der „Platte“ unter anderem mit Affenlauten beschimpft worden." Quelle: Sächsische Zeitung

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Unterstützende
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Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”