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(Rostock, 29.03.2017) Festgenommener skandiert Hitlergruß

"Ein 28-jähriger Rostocker beging am Dienstag gegen 15:00 Uhr in der Rostocker Albrecht-Tischbein-Straße einen Ladendiebstahl. Ein Mitarbeiter des betroffenen Lebensmitteldiscounters hielt den Täter bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest. Zur Durchführung weiterer polizeilicher Sofortmaßnahmen mussten die Polizisten den tatverdächtigen Mann mitnehmen. Noch im Polizeifahrzeug bedrohte der alkoholisierte Täter die Beamten und beleidigte

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(Berlin, 29.03.2017) Fremdenfeindliche Beleidigung

"In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigte eine Radfahrerin einen Taxifahrer in Wedding fremdenfeindlich. Zeugenaussagen zufolge sei es kurz nach 14 Uhr zu einem den Straßenverkehr betreffenden Streitgespräch zwischen der 41-jährigen Radfahrerin und dem 42 Jahre alten Taxifahrer in der Max- Ecke Schulstraße gekommen. In diesem beleidigte die Radlerin den Autofahrer fremdenfeindlich. Gegen die Frau ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz

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(Leipzig, 27.03.2017) Pöbeleien und rechtsextreme Rufe in der Straßenbahn

"Zwischen Hauptbahnhof und Karl-Liebknecht-Platz stiegen zwei männliche Personen in eine Straßenbahn ein. In der Straßenbahn riefen diese mehrmals „Sieg Heil“ und hatten den Arm zum Hitlergruß ausgestreckt. Vier Freundinnen saßen ebenfalls in der Straßenbahn. Eine 20-jährige Deutsche wurde dabei mit obszönen und beleidigenden Worten „angemacht“. In der Bahn regte sich „Widerstand“ gegen die beiden Männer. Diese stiegen dann wohl

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(Dessau, 23.03.2017) Strafanzeigen wegen Hass im Internet

"Das Dessauer „Projekt Gegenpart“ hat wegen rassistischer Hasskommentare unter zwei Facebook-Posts sechs Strafanzeigen wegen öffentlichen Aufrufen zu Straftaten und Volksverhetzung gestellt. Das hat das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Anhalt am Mittwoch mitgeteilt. Die Kommentare standen auf der Facebook-Seite der neurechten Initiative „Der Schild“ und eines sächsischen NPD-Aktivisten." Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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(Berlin, 27.03.2017) Nazi-Parole in Rostock

"Am 25.03.2017 gegen 18:30 Uhr wurde im Pennymarkt in der Nobelstraße eine ausländische Familie beim Einkaufen zunächst durch den 55-jährigen und stark alkoholisierten Tatverdächtigen mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft. Anschließend rief der Täter noch 'Heil Hitler'. Die Familie entfernte sich, der Täter wurde durch Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort festgehalten." Quelle: Pressportal

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(Berlin, 26.03.2017) Angriff und Beleidigung mit fremdenfeindlichem Inhalt

"Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat nach einem Angriff und einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund in Schöneberg die Ermittlungen übernommen. Eine 55-Jährige erschien gestern Nachmittag auf dem Polizeiabschnitt 41 und erstattete Anzeigen gegen unbekannt. Nach ihren Schilderungen fuhr sie gegen 14.45 Uhr am U-Bahnhof Nollendorfplatz mit der Rolltreppe hoch zum Bahnsteig der U2 in Richtung Pankow, als ein

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(Stralsund, 21.03.2017) Hakenkreuz an Asylunterkunft geschmiert

"In der Nacht vom 20. zum 21.03.2017 haben unbekannte Täter Wände in der zentralen Asylbewerberunterkunft in der Lindenallee beschädigt. So wurden im Kellerbereich verschiedene Schriftzüge und Symbole festgestellt, die augenscheinlich mit einem Bleistift angebracht worden sind. Im Rahmen der Feststellung dieser Sachbeschädigung ist zudem ein 5 x 5 cm großes Hakenkreuz an einer Wand im ersten Stockwerk festgestellt worden. Es wurde eine Anzeige

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(Weimar, 23.03.2017) Rechtsextreme Parolen in Supermarkt skandiert

"Nach Betreten des Marktes fing der Mann (36) an, rechtsradikale Parolen zu schreien und dem Arm zum „Hitlergruß“ zu heben. Durch einen Mitarbeiter wurde er aus dem Markt verwiesen und es wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Dies ignorierte der Mann, erschien erneut im Markt und schrie erneut herum. Ein Mitarbeiter brachte den Mann wieder aus dem Markt und informierte die Polizei. Dies nahm der Betrunkene zum Anlass und versuchte den Mitarbeiter

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(Fürstenberg, 20.03.2017) Polizei stellt Waffen bei „Reichsbürgern“ sicher

"Da Widerstand des 57-Jährigen möglich gewesen sei, habe ein Großaufgebot der Polizei mit einem Spezialeinsatzkommando das Grundstück des Mannes am frühen Morgen gestürmt, berichtete der Sprecher der Polizeidirektion Nord, Toralf Reinhardt, am Montag. Insgesamt waren 50 Beamte im Einsatz. Die Polizisten stellten bei der Razzia drei versteckte Waffen und Munition im Wohnhaus des 57-Jährigen sowie sechs weitere bei einer 48-jährigen Bekannten

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(Berlin, 27.02.2017) Antisemitische Schmiererei mit Fußballbezug

"Am 27. Februar wurde an einer Werbefläche eines Supermarkts im Prenzlauer Berg eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Schriftzug enthielt die Worte „Juden…“ (unleserlich) und „FCU Jude“, die sich auf den Fußballclub Union Berlin beziehen. Zudem wurden die Worte „WSee Hool“ und „Hertha BSC WSee“ auf die Werbefläche des Supermarktes geschrieben. (...)" Quelle: RIAS

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”