Monitoring

(Monschau, 05.07.2017) Rechte Schmierereien an Turnhalle

"Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende die Außenfassade der Turnhalle der Elwin-Christoffel-Realschule in Monschau mit beleidigenden und rechten Graffitis beschmiert. Der Staatsschutz hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen. (...) Ein Verfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet." Quelle: Aachener Zeitung

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(Berlin, 06.07.2017) Ermittlungen nach rassistischer Beleidigung

"Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat gestern Nachmittag die Ermittlungen zu einer rassistischen Beleidigung in Marzahn übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen ging eine 38-Jährige kurz nach 16 Uhr mit ihrem fünf Jahre alten Sohn in der Havemannstraße an einem Wahlkampfstand einer Partei vorbei. An diesem standen vier Männer und eine Frau. Ein Mann soll dann die Passantin und ihr Kind rassistisch beleidigt haben,

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(Berlin, 03.07.2017) Körperverletzung nach fremdenfeindlicher Beleidigung

"Gestern Abend soll ein Mann, der in Begleitung von zwei Frauen war, in Waidmannslust zunächst fremdenfeindlich beleidigt und anschließend geschlagen und getreten worden sein. Der 35-Jährige gab an, dass er gegen 21.40 Uhr zusammen mit zwei 28-jährigen Frauen am Oraniendamm unterwegs war, als ihn drei Unbekannte zunächst fremdenfeindlich beleidigten. Als er daraufhin erwiderte, dass sie ihn in Ruhe lassen sollen, griffen sie ihn mit Tritten

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(Berlin, 02.07.2017) Frau rassistisch beleidigt

"Ein Unbekannter hat eine Frau in der vergangenen Nacht in Marzahn rassistisch beleidigt. Kurz nach 23 Uhr pöbelte der Mann die 36-jährige Frau in der Max-Hermann-Straße an und versuchte sie mit einem Gehstock zu schlagen. Die 36-Jährige wich den Schlägen des Mannes aus, der erst von ihr abließ, als ein Passant hinzueilte. Der Pöbler entfernte sich daraufhin unerkannt. Der Polizeiliche Staatsschutz führt die Ermittlungen wegen Volksverhetzung

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(Berlin, 01.07.2017) Fremdenfeindlich beleidigt

"Gegen 18 Uhr trat eine Frau auf einem Kinderspielplatz im Oschatzer Ring an die dort spielenden vier Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren heran und beleidigte sie mit den Worten „Scheiß Ausländer“. Eines der Mädchen erzählte daheim von dem Vorfall. Die Mutter erstattete daraufhin Anzeige auf einem Polizeiabschnitt. Im weiteren Verlauf der Befragungen konnte eine 26-Jährige namhaft gemacht werden. Auf dem Mierendorffplatz trat gegen 0.20

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(Plauen, 26.06.2017) Staatsschutz ermittelt nach Brandstiftung

"Eine politische Motivation sei nicht auszuschließen, sagte Kathleen Doetsch, Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) "Gegenstand des Angriffes war ein Wohnmobil, welches sich auf einer Begegnungsstätte befindet. Diese Stätte wird unter anderem regelmäßig von Flüchtlingsfamilien und Unterstützern besucht", erklärte sie. Dieser Sachverhalt könne auf eine rechte oder asylfeindliche Motivation hindeuten." Quelle: Freie Presse

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(Sassnitz, 26.06.2017) Mann in Tanzbar angegriffen

"Ein 18-jähriger Afghane ist in einer Tanzbar in Sassnitz (Insel Rügen) angegriffen worden. Er und ein Freund hatten sich am Sonntagmorgen gegen 2.40 Uhr am Eingangsbereich auf Persisch unterhalten, woraufhin sie von drei Männern aufgefordert wurden, Deutsch zu sprechen, wie die Polizei am Montag in Neubrandenburg mitteilte. Zwei der Männer hätten die beiden Asylbewerber körperlich attackiert, der 18-jährige Afghane habe eine Platzwunde erlitten."

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(Dresden, 26.06.2017) Tunesier mit Bierkrug geschlagen

"Mit einem Bierkrug hat ein Unbekannter am frühen Sonntagmorgen einen Tunesier in einer Bar am Richard-Strauß-Platz in Dresden malträtiert. Er schlug dem 41-Jährigen gegen 6.30 Uhr unvermittelt mit dem Gefäß ins Gesicht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei äußerte sich der Schläger fremdenfeindlich. Der 41-Jährige erlitt eine Platzwunde und musste ambulant behandelt werden." Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten

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(Brandenburg/Havel, 28.06.2017) Mutmaßlich rassistischer Übergriff

"Einen mutmaßlich rassistischen Übergriff am Dienstagabend in Brandenburg an der Havel verfolgt die Staatsschutzabteilung die Brandenburger Polizei. Opfer wurde laut Polizei eine dunkelhäutige Familie, die auf dem Norma-Parkplatz in der Wilhelmsdorfer Straße attackiert wurde. Zeugen informierten die Polizei gegen 19.15 Uhr, dass auf dem Parkplatzgelände eine dunkelhäutige Familie von mehreren Personen beschimpft und belästigt wird." Quelle:

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(Berlin, 26.06.2017) Frauen geschlagen, getreten und gewürgt

In den gestrigen Nachmittagsstunden schlug und trat ein Mann auf ein Pärchen in Mitte ein. Den Angaben der beiden Frauen zufolge, sprach sie der 45 Jahre alte Mann gegen 17 Uhr in englischer Sprache an, als sie auf einer Bank am Reichstagufer Ecke Neustädtische Kirchstraße saßen. Als ihm die beiden Frauen zu verstehen gaben, dass sie kein Interesse an einem Gespräch haben, zog er zunächst von dannen. Kurz darauf trat er erneut auf die beiden

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”