Monitoring

(Berlin, 09.07.2018) Antisemitischer Vorfall in Charlottenburg

"Am Freitag wurde vor dem koscheren Lebensmittelladen Lampari in Charlottenburg eine Karikatur abgelegt. Darauf zu sehen: Wladimir Putin mit Davidstern, der mit einem Totenkopf Fußball spielt." Quelle: B.Z.

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(Offenbach, 10.07.2018) Offenbacher Rabbi wieder antisemitisch beleidigt

"Der Offenbacher Rabbi Mendel Gurewitz ist wieder von mehreren Jugendlichen antisemitisch beleidigt worden. Er glaubt, die Täter wiederzuerkennen. Von ihnen sei er schon vor Jahren angefeindet worden." Quelle: Frankfurter Rundschau

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(Bonn, 12.07.2018) Jüdischer Professor antisemitisch beleidigt – Polizei schlägt ihn

"Ein Deutscher mit palästinensischen Wurzeln greift einen jüdischen Professor an, schlägt und schubst ihn. Als die Polizisten eintreffen, verwechseln sie Täter und Opfer – und schlagen dem 50-jährigen Juden ins Gesicht." Quelle: Welt

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(Bremen, 16.07.2018) Hunderte Nazi-Aufkleber – Staatsschutz ermittelt

"Mehrere Männer klebten die Aufkleber mit fremdenfeindlichen Parolen wie „Ausländer raus“ an Gartenzäune, Stromkästen und Laternenpfähle. Dann wurden sie von der alarmierten Polizei gestellt." Quelle: NWZ-Online

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(Düsseldorf, 16.07.2018) Staatsschutz ermittelt nach antisemitischen Beleidigungen

"Der Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei ermittelt seit dem Wochenende wegen eines Geschehens, dass sich am späten Freitagabend in der Düsseldorfer Altstadt ereignet hat. Dabei wurde ein 17-Jähriger aufgrund seiner Religionszugehörigkeit beleidigt und von einem Tatverdächtigen angerempelt." Quelle: Schaufenster Mettmann

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(Halle/Saale, 16.07.2018) Angriff auf Afghanen in Halle

"Die beiden 17 und 18 Jahre alten Männer hatten sich in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle aufgehalten, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Ein Mann habe am Sonntagabend mit seinem Auto angehalten, sei ausgestiegen und habe mit einer Eisenstange auf die beiden jungen Männer eingeschlagen." Quelle: neues deutschland

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(Berlin, 21.07.2018) Körperverletzung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund

"In der vergangenen Nacht wurden eine Körperverletzung und eine Beleidigung mit rassistischem Hintergrund angezeigt. Ein 24-Jähriger gab an, dass etwa 50 bis 60 Personen gegen 23.30 Uhr am Orankesee feierten. Er selbst war auch unter den Feiernden. Plötzlich forderte ein ebenfalls Feiernder ihn auf, die Party zu verlassen. Daraufhin fragte der Angesprochene den Unbekannten, warum er gehen muss. Unvermittelt soll der 24-Jährige von dem Mann einen

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(Berlin, 13.07.2018) Beleidigung, Körperverletzung und Volksverhetzung

"Mehrere Strafverfahren leiteten Polizisten gegen zwei Männer ein, die in der vergangenen Nacht in Wedding beleidigten und schlugen. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden 48 und 49 Jahre alten Männer gegen 23 Uhr ein Lokal in der Reinickendorfer Straße betreten und sofort anwesende Gäste sowie eine 56-jährige Angestellte antisemitisch und volksverhetzend beleidigt haben. Nach Angaben der Mitarbeiterin könnte dies‘ mit dem Rauswurf

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(München, 05.07.2018) Zwei Männer antisemitisch beschimpft

"Laut Polizei benutzten der 64-Jährige und sein Sohn eine Waschstraße. Weil sie mit der Reinigung unzufrieden waren, meldete sich der Vater bei einem Angestellten. Der 39-jährige Berliner verwies ihn des Geländes und beschimpfte ihn antisemitisch." Quelle: Bayerischer Rundfunk

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(Berlin, 05.07.2018) Angriff auf Transsexuelle

"Nach der Prügelattacke auf eine transsexuelle Studentin in Leipzig hat sich der Staatsschutz in den Fall eingeschaltet. Bei dem Angriff soll es sich um „Hasskriminalität“ gehandelt haben." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”