Schlagwort-Archiv für Angriff auf Asylbewerber

(Plauen, 26.06.2017) Staatsschutz ermittelt nach Brandstiftung

"Eine politische Motivation sei nicht auszuschließen, sagte Kathleen Doetsch, Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) "Gegenstand des Angriffes war ein Wohnmobil, welches sich auf einer Begegnungsstätte befindet. Diese Stätte wird unter anderem regelmäßig von Flüchtlingsfamilien und Unterstützern besucht", erklärte sie. Dieser Sachverhalt könne auf eine rechte oder asylfeindliche Motivation hindeuten." Quelle: Freie Presse

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(Wolgast, 06.06.2017) Asylbewerber an Tankstelle angegriffen

"Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte, sollen zwei syrische Asylbewerber am Pfingstsonntagabend am Nachtschalter einer Tankstelle aus einer Gruppe Einheimischer heraus attackiert worden sein. Dabei sei ein 21-jähriger Geschädigter geschlagen und leicht verletzt und sein 27 Jahre alte Bekannter in der Zeit von mehreren Beteiligten festgehalten worden. Als die Polizei kam, seien die Angreifer schon geflüchtet gewesen." Quelle: Focus

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(Zwickau, 08.03.2017) Haftstrafe nach Brandstiftung an Flüchtlingsunterkunft

"Vier Jahre und drei Monate muss der 32-jährige Familienvater hinter Gitter. Das Landgericht Zwickau verurteilte ihn gestern am zweiten und bereits letzten Verhandlungstag wegen versuchten Mordes in 15 tateinheitlichen Fällen sowie wegen versuchter schwerer Brandstiftung. (...) Rechtsextrem will der Mann nicht sein, er sympathisiere lediglich mit der Pegida-Bewegung. Dagegen spricht, dass Ermittler Neonazi-Devotionalien und Reichsbürger-Symbole

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(Dresden, 11.12.2016) Steinwürfe auf Asylbewerberunterkunft

"Gestern informierte der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes (32) die Dresdner Polizei über eine Sachbeschädigung. Unbekannte hatten Steine gegen die Fenster einer Flüchtlingsunterkunft an der Tharandter Straße geworfen. Die Steine durchdrangen die Scheiben nicht, sodass niemand verletzt wurde. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro." Quelle: Polizei Sachsen

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(Heidenau, 15.11.2016) Drei Männer wegen Randale vor Flüchtlingsheim verurteilt

"Das Amtsgericht Pirna hat drei Männer wegen ihrer Beteiligung an den fremdenfeindlichen Krawallen in Heidenau verurteilt. Sie standen wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen vor Gericht." Quelle: Spiegel Online

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(Spremberg, 07.11.2016) Asylbewerber in Spremberg geschlagen und getreten

"Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag in Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) einen Asylbewerber attackiert. In der Nacht zu Montag hätten die fünf Angreifer den 18-jährigen Syrer gegen Mitternacht zunächst angesprochen und fremdenfeindlich beleidigt, teilte die Polizei mit." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Heidenau, 06.11.2016) Rechter Mob verletzt in Heidenau Asylbewerber aus Afghanistan

"Bei einer fremdenfeindlichen Attacke sind am Freitagabend an einem Park in Heidenau drei Flüchtlinge aus Afghanistan leicht verletzt worden. Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte, waren die drei jungen Männer im Alter von 17 und 18 Jahren aus einer Gruppe von etwa 30 Leuten zunächst beleidigt und dann tätlich angegriffen worden. Die Polizei nahm später zwei Männer (18 und 20 Jahre) als Tatverdächtige fest." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Sebnitz, 06.10.2016) Angriff auf Flüchtlingskinder

"Nach einem Angriff auf drei Flüchtlingskinder aus Syrien im sächsischen Sebnitz stehen fünf 14- bis 20-Jährige unter Tatverdacht. Haupttäter sei womöglich der 14-Jährige, teilte die Polizei in Dresden mit. Er soll die gerade aus einem Bus steigenden Jungen im Alter von fünf, acht und elf Jahren am vergangenen Donnerstag mit einem Messer bedroht und geschlagen haben. ... Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung, des Verwendens von Kennzeichen

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(Hamburg, 10.10.2016) Messerattacke auf Asylbewerber

"Nach einem Messerangriff auf zwei Asylbewerber vor einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Farmsen hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Personenfahnder hätten den 20-Jährigen am Sonntag nach einem Hinweis aus der Bevölkerung gefasst, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Es werde wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Das Amtsgericht erließ Haftbefehl. ... Ein 18-jähriger Asylbewerber war bei dem Angriff

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(bundesweit, 03.10.2016) Fremdenfeindliche Übergriffe am Tag der Deutschen Einheit

"Am Einheitswochenende ist es in mehreren Städten zu rassistischen Anschlägen gekommen. In Jüterborg, Naumburg und Neubrandenburg sorgten Brandanschläge für Angst, in Potsdam schändeten Unbekannte einen Tag nach dem Freitagsgebet eine Moschee. Mindestens vier Menschen wurden verletzt." Quelle: Frankfurter Rundschau

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”