Schlagwort-Archiv für antimuslimischer Rassismus

(Kiel, 05.07.2016) Frau mit Kopftuch auf offener Straße niedergeschlagen

"Der Mann habe "Scheiß Muslime" gerufen und ihr am Samstagvormittag auf dem Weg zum Einkaufen mit der Faust unvermittelt ins Gesicht geschlagen, berichtete die Frau demnach der Zeitung. Die türkischstämmige Deutsche sei mit Prellungen und einem Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gekommen und müsse am Freitag operiert werden." Quelle: Hamburger Abendblatt

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(Dresden, 03.06.2016) Übergriff auf Informationsstand

"Heute Mittag (gegen 12.50 Uhr) wurden Einsatzkräfte zu einem Informationsstand über den Islam an der Kesselsdorfer Straße gerufen. Passanten hatten beobachtet, wie drei Deutsche die Betreiber des Standes beleidigten, fotografierten und einen Böller in ihre Richtung geworfen hatten. Die alarmierten Polizisten konnten zwar den Infostand nicht mehr feststellen, allerdings das beschriebene Trio – eine Frau (38) und zwei Männer (45/46). Bei Befragungen

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(Lübeck, 20.04.2016) Rassistischer Anschlag auf Lokal

"Unbekannte schlugen die Scheiben ein und warfen Schweinekopfhälften in den Gastraum.'Es handelt sich eindeutig um eine antimuslimische Botschaft', sagt Emma W. vom Blauen Engel, die auch das dortige Café Welcome für Flüchtlinge veranstaltet." Quelle: LN Online

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(Esslingen, 17.02.2016) Schlachtabfälle auf Unterkunft geworfen

"[...] Auf dem Zeltdach und neben dem Eimer befanden sich Schlachtabfälle. Der Eimer war offensichtlich kurz zuvor von außen in die Unterkunft geworfen worden. [...]" Quelle: Esslinger Zeitung

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(Neiße-Malxetal, 11.02.2016) Genosse klopfte fremdenfeindliche Sprüche

"Einem LINKE-Kommunalpolitiker droht wegen unzumutbarer Äußerungen über Flüchtlinge der Parteiausschluss. (...) Hintergrund sind private Kommentare des Kommunalpolitikers auf seiner Facebookseite. Im Internet hat Prüfer zum Beispiel - das bestreitet er auch gar nicht - auf Bilder und ein Video reagiert, die das Abstechen von Ziegen und das Verprügeln einer Oma zeigen. Dazu schrieb er: »Findet die Ziegenschänder und dann richtig auf die Fellfressen.«

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(Gronau, 06.02.2016) FDP-Politiker soll zugeschlagen haben

"Ein Taxifahrer hat den Gronauer Landtagsabgeordneten Karlheinz Busen angezeigt. Der FDP-Politiker soll den 34-Jährigen als „Scheiß-Moslem“ bezeichnet und ihn geschlagen haben. Busen weist die Vorwürfe zurück. (...) Nach einem polizeiinternen Bericht, der der „Neuen Westfälischen“ und den „Westfälischen Nachrichten“ vorliegt, kam es in der Nacht zum Samstag gegen 1.30 Uhr in Ahaus zur Auseinandersetzung. Der Landtagsabgeordnete

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(Neunkirchen, 30.01.2016) Molotowcocktails auf Moshee geworfen

"Unbekannte haben im Saarland zwei Molotow-Cocktails auf eine Moschee geworfen. Zwei Menschen hätten am Sonntagabend in Neunkirchen die Brandsätze in den Innenhof der Moschee geschleudert, wie das Landespolizeipräsidium am Dienstag nach Auswertung von Überwachungsvideos mitteilte. Bei dem Brandanschlag wurde niemand verletzt, es entstand auch kein Sachschaden an der Moschee." Quelle: Neues Deutschland

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(Berlin, 21.1.16) Fremdenfeindliche Beleidigung angezeigt

"Eine 26-jährige Frau, die emotional sehr aufgewühlt erschien, sprach am 21.1.16 in Schöneberg eine Funkwagenbesatzung an. Die Frau schilderte den Beamten folgendes: Sie sei gegen 14 Uhr in Spandau in die U-Bahn der Linie 7 eingestiegen. Am Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz soll ein Mann zugestiegen sein, der sich neben sie setzte. Da die junge Frau sich auf ihrem Sitzplatz eingeengt fühlte, bat sie den Unbekannten etwas zu rutschen. Daraufhin soll

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(Pfalz, 21.01.16) Bundesverdienstkreuzträger wegen Volksverhetzung angezeigt

"„Als Prediger der Evangelischen Stadtmission Neustadt, Prädikant der protestantischen Landeskirche der Pfalz und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande sind diese Vorwürfe geeignet, meine Reputation zu schädigen.“ Dies sagt Rainer Wagner, der Leiter der pietistischen Stadtmission in Neustadt an der Weinstraße. Gegen ihn liegen eine Anzeige und eine Selbstanzeige wegen des Verdachts auf Volksverhetzung vor. Anlass ist ein Artikel im

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(Düsseldorf, 20.01.16) Zwei Anzeigen gegen Dügida-Chefin Melanie Dittmer

"Dem Düsseldorfer Amtsgericht liegen mindestens zwei Anklagen gegen Dügida-Anführerin Melanie Dittmer vor. Laut WZ-Informationen muss sich Dittmer unter anderem wegen Beleidigung und Volksverhetzung verantworten. Im Zusammenhang mit einer Demonstration soll sie das Abendgebet in einer Moschee an der Adersstraße gestört und mit islamfeindlichen Parolen die Gefühle der Gläubigen verletzt haben. Unter anderem soll sie Muslime als pädophil bezeichnet

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”