Schlagwort-Archiv für antisemitisch

(Berlin, 10.05.2016) Mahnmal beschmiert

Das Mahnmal "Block der Frauen" der Bildhauerin Ingeborg Hunzinger in der Rosenstraße wurde von Unbekannten beschmiert. Es erinnert an den Protest nicht-jüdischer Ehefrauen gegen die Deportation ihrer jüdischen Gatten durch die Nationalsozialisten im Jahr 1943. Die Beschädigung bemerkte eine selbstständige Touristenführerin und ihre Gäste. Quelle: persönliche Mitteilung

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(Lindau, 20.04.2016) Lindauerin forderte Judenverbrennung

"'Feuert die Öfen an, die Juden müssen brennen' – Diesen Satz hat eine 20-Jährige aus dem Kreis Lindau auf ihrem Facebook-Profil gepostet. Richter Paul Kind hat die Angeklagte dafür vor dem Lindauer Amtsgericht mit 80 Sozialstunden verwarnt." Quelle: schaebische.de

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(Wickede, 14.04.2016) 31-jähriger Libanese wegen antisemitischer Kommentare verurteilt

"In einer öffentlichen Facebook-Gruppe war der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu thematisiert worden. Dazu habe der 1985 geborene Angeklagte als Kommentar u.a. veröffentlicht: 'Hitler hat das einzig Richtige getan'. Sein einziger Fehler sei gewesen, 'dass er welche am Leben gelassen hat, dieser Spacken'." Quelle: Soester Anzeiger

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(Berlin, 04.03.2016) Antisemitische Parolen und „Hitlergruß“ vorm „Moviemiento“-Kino
propalästinensische Kinobesucher

Am Freitag Nachmittag zeigten vier Menschen auf dem Kottbusser Damm in Berlin-Kreuzberg den "Hitlergruß"; auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden aus einer Gruppe von rund 40 Personen heraus Sprüche wie "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Boykott Israel" skandiert. Wie kam es dazu? Vom 29. Februar bis zum 7. März 2016 fand die "Israeli Apartheid Week" in Europa statt. Organisiert wird diese jährlich stattfindende

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(Berlin, 04.03.2016) Renter als „Judensau“ beschimpft worden

"Im bürgerlichen Berliner Stadtteil Friedenau ist am Freitagabend ein 75 Jahre alter Rentner auf einem U-Bahnhof mit einer Glasflasche gegen den Kopf geschlagen und unter anderem als »Judensau« beschimpft worden. Der Täter, ein offenbar alkoholisierter 27-Jähriger, zeigte außerdem den Hitlergruß." Quelle: Jüdische Allgemeine

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(Offenburg, 02.2016) Gedenkstein für jüdische Zwangsarbeiter beschädigt

"Bereits vor mehr als einer Woche haben Unbekannte den Gedenkstein für jüdische Zwangsarbeiter an der Rammersweierstraße beschädigt. Die Plexiglasscheibe mit den Gedenkworten wurde in Brand gesetzt." Quelle: bo

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(Berlin, 03.02.2016) Stolpersteine in Friedenau mit Farbe beschmiert

(Berlin, 03.02.2016) "Heute früh wurde die Polizei in Friedenau zu einer Farbschmiererei alarmiert. Gegen 8 Uhr hatten Zeugen in der Sponholzstraße einen mit grauer Farbe beschmierten Stolperstein entdeckt. Erste Ermittlungen ergaben, das Unbekannte die Farbe vermutlich aufgesprüht hatten. Bei einer anschließenden Absuche in der weiteren Umgebung entdeckten die eingesetzten Polizisten 35 weitere, mit grauer Farbe besprühte Stolpersteine. Der

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(Berlin-Marzahn, 10.11.2015) Antisemitische Schmierereien an Stadtteilzentrum entdeckt

"Am Stadtteilzentrum Marzahn Mitte in der Marzahner Promenade sind in der Nacht zu Dienstag antisemitische Schmierereien angebracht worden. Man habe umgehend Anzeige erstattet, hieß es in einer Erklärung des Betreibers, des Sozialverbands Volkssolidarität. Die Volkssolidarität unterhält in Marzahn eine Notunterkunft für Flüchtlinge. An der Fensterfront des Gebäudes wurde mit weißer Farbe ein Davidstern und das Kürzel "J." - offenbar für

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(Chemnitz, 9.11.2015) Holocaust-Gedenktafel am Chemnitzer Bahnhof beschmiert

"Kurz nach ihrer Enthüllung ist eine Holocaust-Gedenktafel am Montagabend am Chemnitzer Hauptbahnhof beschmiert worden. Ein 52-Jähriger habe die Edelstahltafel mit roter Farbe besprüht, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit. Die Mitarbeiterin eines benachbarten Ladens sei eingeschritten und habe die Polizei informiert, die den betrunkenen Mann zur Feststellung der Personalien in Gewahrsam genommen habe." (...) "Die Gedenktafel soll Reisende

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(Berlin-Mitte, 9.11.2015) Deportationsmahnmale volksverhetzend beschmiert

[caption id="attachment_7623" align="alignnone" width="800"] Deportationsmahnmal Putlitzbrücke[/caption] "Polizeibeamte stellten heute Morgen, gegen 7 Uhr, Farbschmierereien, unter anderem mit volksverhetzendem Inhalt, an Gedenkstätten in Moabit fest. In der Levetzowstraße beschmierten Unbekannte das Mahnmal mit Schriftzügen und auf der Putlitzbrücke wurde das Deportationsmahnmal ebenfalls mit Schriftzügen versehen. Die Ermittlungen führt

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CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”