Schlagwort-Archiv für Antisemitische Beleidigung

(München, 16.05.2017) Judenhasser pöbeln im Bus

"Sechs Männer und Frauen haben am Samstagabend in einem Bus des Schienersatzverkehrs auf widerliche Weise antisemitisch herumgepöbelt. Obwohl zahlreiche Fahrgäste in dem Bus saßen, der gegen 20 Uhr vom Hauptbahnhof Richtung Pasing unterwegs war, griffen allein eine 38 Jahre alte Sekretärin aus München und kurz darauf auch ihr Lebensgefährte ein. (...) Daraufhin wandte sich die Gruppe der couragierten Frau zu und und deckte sie mit antisemitischen

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(Berlin, 13.04.2017) Antisemitische Beleidigung

"Ein 32-Jähriger ist am Berliner Ostbahnhof mit einer Glasflasche beworfen und antisemitisch beleidigt worden. Die Flasche sei am Mittwochabend aus einer Gruppe heraus geworfen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als der Mann die Gruppe daraufhin ansprach, beleidigte ihn eine 38-Jährige mehrfach und lautstark als "Scheiß Jude"." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Schönefeld, 07.04.2017) Männer beleidigen Frau nach Israel-Reise antisemitisch

"Als die Frau als erste in die Ankunftshalle trat, rief die Gruppe der jungen Männern „Free, free Palestine”. Die Männer bildeten ein schmales Spalier, durch das die Frau hindurchlaufen musste. Sie meldete die bedrohliche Situation dem Sicherheitsdienst. Später stellte sie fest, dass jemand eine brennende Zigarette in ihren Rucksack geworfen hatte." Quelle: Berliner Zeitung

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(Berlin, 24.03.2017) Antisemitisches Mobbing an Berliner Schule

Wie die Jewish Chronicle berichtet, musste eine  jüdische Familie in Berlin ihren 14-jährigen Sohn wegen anhaltendem, antisemitisch motiviertem Mobbing von der Schule nehmen. Nachdem der Jugendliche seine Zugehörigkeit zur jüdischen Religion gegenüber seinen Mitschüler*innen erwähnt hatte, sei er wiederholt von diesen beschimpft und schließlich körperlich angegriffen worden. Quelle: Jewish Chronicle

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(Berlin, 04.01.2017) Offener Antisemitismus im Wartezimmer einer Arztpraxis

"Am 2. Januar gegen 11 Uhr nahm die betroffene Jüdin in einem Wartezimmer des Medizinischen Zentrums in der Residenzstraße neben einem ca. 55-jährigen Mann Platz. Nachdem dieser ihre Halskette mit einem Magen David registrierte, stand er auf und sagte für alle Wartenden gut wahrnehmber in akzentfreiem Deutsch, dass er nicht neben Juden sitzen würde. Niemand der 10-12 Personen reagierte auf diesen offenen Antisemitismus. Der Mann nahm in einer

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(Berlin, 19.10.2016) Israelische Touristen antisemitisch beleidigt

"Zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma sollen gegen 10.30 Uhr einen Touristen aus Israel am S-Bahnhof Treptower Park kontrolliert haben. Da der 35-Jährige mit einem abgelaufenen Fahrausweis unterwegs war, sollen die beiden Angestellten den Reisepass des Mannes verlangt haben. Nach Aufnahme seiner Personalien hätten die zwei als südländisch beschriebenen Mitarbeiter den Kontrollierten antisemitisch beleidigt. Er blieb unverletzt. Ein weiterer

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(Flensburg, 03.09.2016) Antisemitische Beleidigung an Wochenmarktstand

Mit antisemitischen Beleidigungen wurde eine Frau konfrontiert, die am Samstag, dem 03. September 2016, auf dem Flensburger Südermarkt einkaufen wollte. Dabei trug sie einen Pullover, auf dem der hebräische Aufdruck "Am Yisrael Chai" mit einem Davidstern zu sehen war. Als die Betreiberin des Marktstandes fragte, wer als nächstes drankäme, kommentierte eine ältere Frau: "Nee, nee, Juden und Neger kommen in Deutschland zuletzt". Die beleidigte

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(Herford, 26.08.2016) Rechte Hetze gegen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde

"Die Anzeige, die er am Montag bei der Staatsanwaltschaft Detmold eingereicht habe, richte sich gegen den Vorsitzenden des Partei-Kreisverbandes Ostwestfalen-Lippe, sagte Kellig in Detmold. Anlass seien »ekelhaft brutale« E-Mails an seine persönliche Mailadresse, unterschrieben mit »Die Rechte OWL«, sowie beleidigende Kommentare auf der Homepage der rechtextremen Partei. Dort wird Kellig unter anderem als »selbstgefälliger frecher Juden-Funktionär«

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(Passau, 22.08.2016) Antisemitische Beleidigungen am Campus

"Zwei Studierende auf dem Campus der Universität Passau antisemitisch beleidigt. Am 08. Juni gegen 18 Uhr wurden die beiden Personen, welche weder jüdische oder israelische konnotierte Symbole trugen, von drei Männern mit den Worten „Drecksjuden“ beschimpft. Die Männer fügten hinzu, die beiden Betroffenen sähen aus wie „typische Juden“. Die drei Männer saßen mit entblößten Oberkörpern auf einer Bank und waren vermutlich alkoholisiert.

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(Berlin, 29.07.2016) Antisemitische Beleidigung in der S-Bahn

"Eine Frau die ihren Namen in hebräischen Schriftzeichen an ihrer Halskette trägt, wurde am 14. Juli nachmittags in einem Zug der S-Bahnlinie 1, Höhe Yorckstraße in Schöneberg, angefeindet. Zunächst wurde die Betroffene von einem Fahrgast angepöbelt, dass es unmöglich sei, dass sich jetzt die deutschen Frauen auf die arabischen Flüchtlinge einlassen würden. Während er das sagte, zeigte er auf ihre Halskette. Ein weiterer Fahrgast schaltete

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”