Schlagwort-Archiv für antisemitische Hetze

(Wetzlar, 06.11.2017) Anne Frank mit Fotomontage verunglimpft

"Ein Facebook-User hat in dem sozialen Netzwerk mit einem Bild Anne Frank verunglimpft. Sein Arbeitgeber in Wetzlar erntete dafür einen Shitstorm. Gegen den Mann ermittelt nun die Staatsanwaltschaft." Quelle: hessenschau.de, facebook

Weitere Infos
(Berlin, 27.02.2017) Antisemitische Schmiererei mit Fußballbezug

"Am 27. Februar wurde an einer Werbefläche eines Supermarkts im Prenzlauer Berg eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Schriftzug enthielt die Worte „Juden…“ (unleserlich) und „FCU Jude“, die sich auf den Fußballclub Union Berlin beziehen. Zudem wurden die Worte „WSee Hool“ und „Hertha BSC WSee“ auf die Werbefläche des Supermarktes geschrieben. (...)" Quelle: RIAS

Weitere Infos
(Berlin, 25.02.2017) Antisemitische und den Holocaust relativierende E-Mails

Am Sonnabend, den 25.02.2017, erreichten das JFDA gleich mehrere antisemitische E-Mails. In einer der Zuschriften hetzte der anonyme Absender "GEGEN Semitismus" und Flüchtlinge.  In einer zweiten namentlich unterschriebenen Mail versuchte ein 83-jähriger Deutscher offenbar seine individuelle "Vergangenheitsbewältigung" anhand der Projektionsfläche Israel zu vollziehen. Die Art und Weise wie er und andere Deutsche "im Krieg" gelitten hätten,

Weitere Infos
(Berlin, 04.01.2017) Offener Antisemitismus im Wartezimmer einer Arztpraxis

"Am 2. Januar gegen 11 Uhr nahm die betroffene Jüdin in einem Wartezimmer des Medizinischen Zentrums in der Residenzstraße neben einem ca. 55-jährigen Mann Platz. Nachdem dieser ihre Halskette mit einem Magen David registrierte, stand er auf und sagte für alle Wartenden gut wahrnehmber in akzentfreiem Deutsch, dass er nicht neben Juden sitzen würde. Niemand der 10-12 Personen reagierte auf diesen offenen Antisemitismus. Der Mann nahm in einer

Weitere Infos
(Meißen, 13.12.2016) Antisemitisch-verschwörungsideologische Flugblätter verteilt

"Ein mit einem längeren Text versehenes, anonymes Flugblatt mit antisemitischen und fremdenfeindlichen Inhalten ist jetzt in Meißen aufgetaucht. Der oder die Verfasser geben darin vor, Flüchtlinge über die wahren Gründe informieren zu wollen, weshalb diese nach Deutschland gelockt worden seien. Die Ausländer werden den Autoren zufolge von 'weltweit agierenden Zionisten' dazu benutzt, 'die Vernichtung des deutschen Volkes zu beenden'." Quelle:

Weitere Infos
(Verden, 28.11.2016) Verfahren gegen 81-jährigen Holocaustleugner

"Im Prozess geht es um Beiträge aus den Jahren 2014 und 2015. In denen heißt es unter anderem, dass Auschwitz kein Vernichtungslager gewesen sei und dort keine Juden vergast worden seien. Insgesamt wird H. Volksverhetzung in acht Fällen vorgeworfen." Quelle: NDR

Weitere Infos
(Roßwein, 27.11.2016) Mit Davidstern bemalte Puppe von Brücke gehängt

"Unbekannte haben eine mit Davidstern und Hakenkreuz versehene Reanimationspuppe am Geländer einer Fußgängerbrücke in Roßwein im Kreis Mittelsachsen angebracht. (...) Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einer politisch motivierten Tat aus. Es werde wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt." Quelle: MDR

Weitere Infos
(Duisburg, 22.11.2016) Verfahren gegen NPD-Mitglied wegen Holocaustleugnung

"Unter der Überschrift 'Mut zur Wahrheit' soll ein 28-jähriger Mann, der zur Tatzeit in Duisburg lebte, im Mai 2014 im Internet einen Artikel eingestellt haben, der den Holocaust leugnet. In dem Text wurde behauptet, dass rein rechnerisch gar nicht sechs Millionen Juden getötet worden sein könnten, es keine Vergasungen gegeben habe und die Wannseekonferenz, bei der führende Nazis 1942 die europaweite Ermordung von Juden besprochen hatten, nur

Weitere Infos
(Cottbus, 22.11.2016) Antisemitische Hetze bei Fußballspiel

"Auf der gesamten Marschroute zum Stadion waren antisemitische und neonazistische Parolen wie „Juden 03“, „Energie den Deutschen“ und „Nazihools Energie“ zu sehen. Auf der Stromstraße Ecke Parzellenstraße gab es einen koordinierten Angriffsversuch mit Pyrotechnik auf die Babelsberg-Fans, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke des Stadtrings befanden." Quelle: Zeit

Weitere Infos
(Frankfurt [Oder], 12.11.2016) Rechte Hetze vor jüdischer Gemeinde

"In Frankfurt (Oder) ermittelt die Staatsschutzabteilung der Polizeidirektion Ost wegen verfassungswidriger Propaganda. Am Donnerstagabend ist der Polizei nach eigenen Angaben bekannt geworden, dass unbekannte Täter im Eingangsbereich des jüdischen Gemeindezentrums mehrere Zettel hinterlassen haben. »Auf diesen Zetteln war ein Gedicht abgedruckt, das den Hitlerputsch vom 9. November 1923 in München verherrlicht«, teilte die Polizei am Freitag

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”