Schlagwort-Archiv für antisemitische Sachbeschädigung

(Ulm, 02.09.2017) Unbekannte greifen Synagoge an

Unbekannte Täter haben an zwei aufeinanderfolgenden Wochenende die Ulmer Synagoge am Weinhof angegriffen und dabei beschädigt. Laut Polizeiangaben soll einer der Täter ein Loch in eine Außenwand geschlagen haben. Als Waffe wird ein Metallpfosten genannt. Die Ermittlungen laufen. Quelle: SWR

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(Frankfurt, 05.07.2017) Ausstellung jüdischer Sportler zerstört

Zum dritten Mal haben Unbekannte eine Figur einer Ausstellung in Frankfurt über die Erfolge jüdischer Sportler zerstört. In der Woche zuvor waren zwei beschädigte Exponate ersetzt worden. Die Skulptur der Leichtathletin Gretel Bergmann auf dem Frankfurter Rathenauplatz sei beschädigt worden, teilte das Jüdische Museum Frankfurt mit. Quelle: hessenschau.de

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(Lieberose, 18.05.2016) Gedenkstätte Jamlitz-Lieberose erneut geschändet

"Erst vor wenigen Tagen waren zwei Informationstafeln an der KZ-Gedenkstätte Jamlitz zerstört worden - jetzt haben Unbekannte die Eingangstafel mit einem Sprengkörper demoliert." Quelle: RBB

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(Lieberose, 12.05.2016) KZ-Gedenkstätte geschändet

"Unbekannte Täter haben in der Dokumentationsstätte KZ-Außenlager Jamlitz-Lieberose zwei Informationstafeln mutwillig zerstört. In dem KZ-Außenlager waren von 1944 an Tausende jüdische Häftlinge von den Nationalsozialisten durch Zwangsarbeit und Massenerschießungen ermordet worden." Quelle: Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung

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(Lübeck, 19.04.2016) Grabsteine umgekippt

"Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe, weil auf dem jüdischen Friedhof im Stadtteil Moisling (Niendorfer Straße) mehrere Grabsteine umgekippt worden waren. Einige waren dadurch teilweise zerbrochen." Quelle: Presseportal

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(Schipkau. 19.04.2016) Gedenktafel beschädigt

"Am Montag wurde festgestellt, dass Unbekannte die Schutzscheiben der Gedenktafeln der jüdische Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust an der L 60 bei Schipkau entfernt, aber vor Ort belassen hatten. Die Schadenshöhe beträgt etwa 100 Euro. Zwischenzeitlich wurde der Schaden behoben." Quelle: Polizei Brandenburg

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(Offenburg, 02.2016) Gedenkstein für jüdische Zwangsarbeiter beschädigt

"Bereits vor mehr als einer Woche haben Unbekannte den Gedenkstein für jüdische Zwangsarbeiter an der Rammersweierstraße beschädigt. Die Plexiglasscheibe mit den Gedenkworten wurde in Brand gesetzt." Quelle: bo

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(Berlin, 23.08.2015) Glasscheibe an Eingangstür von Synagoge zerstört

(Berlin, 23.08.2015) "Ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes meldete in der vergangenen Nacht in Mitte eine Sachbeschädigung. Während seiner Streifenfahrt bemerkte er kurz vor 1 Uhr an der Synagoge in der Karl-Liebknecht-Straße, dass unbekannte Täter eine Glasscheibe der Eingangstür zerstört hatten. Der Polizeiliche Staatschutz hat die Ermittlungen übernommen." Quelle: Polizei Berlin

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”