Schlagwort-Archiv für antisemitische Schmiererei

(Berlin, 21.02.2018) Antisemitische Schmiererei an Bushaltestelle

"Am 13. Februar wurde eine antisemitische Schmiererei auf der Glasscheibe über einem Werbeplakat an der Bushaltestelle Ecke Kurfürstenstraße/Schillerstraße im Stadtteil Tiergarten entdeckt. Dort war zu lesen: „CDU-Jude! Du bist ein Multimilliardendieb!!! Das Geld gehört nicht DIR, u. auch nicht das – DR -“. Zudem waren insgesamt vier durchgestrichene Davidsterne zu sehen." Quelle: RIAS

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(Hagen, 08.12.2017) Farbschmiererei an einem Geschäft in Menden

"Als eine 45-jährige Ladenbesitzerin heute (Freitag) um 09.00 Uhr an ihrem Geschäft in der Hauptstraße erschien, erlebte sie eine böse Überraschung. Bislang unbekannte Täter hatten im Verlaufe der Nacht auf einer Schaufensterscheibe des Ladens mit weißer Wandfarbe großflächig das Wort "Jude" aufgebracht. Die Aufschrift hat die Maße von 90 bis 150 cm und wurde offensichtlich mit einem Pinsel aufgetragen. Da die Polizei von einem antisemitischen

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(Bremerhaven, 30.11.2017) Farbschmiererei an Synagoge

"Am Dienstagmittag, 28.11.2017, gegen 13.00 Uhr, stellten Mitarbeiter der Jüdischen Gemeinde Bremerhaven eine Farbschmiererei an der Außenwand der Synagoge (...) fest und brachten diese am Folgetag zur Anzeige. Unbekannte Täter hatten vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag mit schwarzer Farbe ein etwa 50 cm großes, seitenverkehrtes Hakenkreuz auf die Hauswand geschmiert." Quelle: Focus

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(Berlin, 07.04.2017) Stolpersteine besprüht

"Unbekannte haben zwei Stolpersteine in Friedenau mit Farbe besprüht. Ein Passant hatte die Polizei heute Morgen gegen 8.50 Uhr über die Beschädigungen in der Fregestraße informiert. Die beiden unmittelbar nebeneinanderliegenden, in den Gehweg eingelassenen Gedenktafeln waren mit silberner Farbe besprüht worden." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 10.03.2017) Gedenkstele beschmiert

"Eine Gedenkstele der Jüdischen Gemeinde Adass Jisroel in Berlin-Mitte ist mit Schriftzügen beschmiert worden. Ein Anwohner hatte verschiedene Schmierereien am frühen Freitagmorgen auf dem Mahnmal nahe dem Wullenwebersteg entdeckt und zunächst die Gemeinde informiert. Diese erstattete anschließend beim LKA Strafanzeige, wie die Polizei am Freitag mitteilte." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 12.09.2016) Antisemitische Schmiererei an einer Baustellenabsperrung

"Am 05. September wurde an einer Planke in der Bouchéstraße ein mit Edding gemalter Davidstern vorgefunden, in dem verblasst das Wort „Lüge“ zu lesen ist. Ob dies auch der Ort des Anbringens ist, ist nicht nachvollziehbar. Die Schmiererei wurde durch Sticker unkenntlich gemacht." Quelle: RIAS

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(Berlin, 02.08.2016) Denkmal für jüdische Opfer des Nationalsozialismus beschmiert

"Erst Moabit, nun Mitte - eine Polizeistreife hat in der Nacht zum Dienstag Schmierereien an einem Holocaust-Mahnmal in der Großen Hamburger Straße entdeckt. Es handelt sich dabei mutmaßlich um die Skulptur "Jüdische Opfer des Faschismus" des Künstlers Will Lammert, die am Gelände des Alten Jüdischen Friedhofs steht." Quelle: Tagesspiegel

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(Berlin 31.07.2016) Schmiererei an Gedenktafel leugnet die Ermordung der Juden im Nationalsozialismus

"In Moabit wurde ein Gedenkschild beschädigt. Eine Initiative bemerkte gestern Vormittag gegen 10 Uhr, dass ein von ihr angebrachtes Gedenkschild an der Ellen-Epstein-Straße mit schwarzer Farbe beschmutzt wurde. Zudem wurde ein Wort durchgestrichen und durch andere ergänzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen." Quelle: Polizei Berlin Ergänzung: "Zu einem antisemitischen Anschlag kam es in der

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(Gotha, 06.06.2016) Denkmal für zerstörte Synagoge geschändet

"Unbekannte haben das Denkmal für eine zerstörte Synagoge in Gotha mit Nazi-Schmierereien geschändet. Eine Gedenktafel für das jüdische Gotteshaus sei mit Farbe und Schriftzügen mit nationalsozialistischem Hintergrund überzogen worden, teilte die Polizei am Montag mit." Quelle: MOPO24

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(Braunschweig, 13.05.2016) Gedenkstätte an KZ-Außenlager beschmiert

"Unbekannte Täter haben in Braunschweig eine Gedenkstätte an einem ehemaligen KZ-Außenlager geschändet. In der Nacht zu Mittwoch beschmierten sie 75 Info-Tafeln mit goldenem Lack und machten sie damit unleserlich." Quelle: NDR

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”