Schlagwort-Archiv für antisemitische Schmierereien

(Kleve, 25.05.2017) Nazi-Schmierereien: Polizei geht von Serientäter aus

"Erneut muss in Kleve der Staatsschutz ermitteln - und erneut weist die Vorgehensweise des Täters große Parallelen zu Fällen in der Vergangenheit auf. Wie berichtet, hat ein Unbekannter in der Nacht zu Dienstag mit weißem Edding die Tafel des sogenannten Judenhauses am Spoyufer beschmiert." Quelle: Rheinische Post

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(Wurzen, 09.05.2018) Antisemitische Schmierereien

"Dem Netzwerk für Demokratische Kultur zufolge wurden in der Domgasse vier Stolpersteine mit blauer und silberner Farbe besprüht, die an die Familie Seligmann erinnern. (...) Auf den Schultreppen zum Domplatz steht gleich zweimal der Spruch "Juden schlachten" sowie "Zecken schlachten", "White Power" und "Good Night Left Side!"." Quelle: Tag24

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(Berlin, 01.04.2018) Antisemitische Schmierereien an der Technischen Universität

"An der Technischen Universität Berlin kam es mehrfach zu antisemitischen Schmierereien auf den Männertoiletten. Bereits Ende Januar entstand eine „Unterhaltung“ an einer Toilettenwand, jemand hatte eine Liste „Before I die I want to:“ angefangen und Menschen zur Ergänzung aufgefordert. Unter anderem schrieb eine Person „Terroranschlag auf Israel“ und „Free Palestine“ auf die Liste. Daneben finden sich Schriftzüge wie „Fuck

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(Berlin, 27.03.2018) Antisemitische Schmiererei in einer Berufsschule

"In einer Berufsschule in Steglitz-Zehlendorf wurden am 5. März in einer Toilettenkabine eine durchgestrichene stilisierte Israelfahne sowie der Schriftzug „Juden RAUS!“ entdeckt. Die Schulleitung wurde informiert und kündigte an, die Schmiererei zu entfernen." Quelle: RIAS

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(Gotha, 08.06.2017) Jüdischer Friedhof geschändet

"Auf dem jüdischen Friedhof in Gotha sind 20 Grabsteine mit Nazi-Symbolen beschmiert worden. Nach Polizeiangaben waren unter anderem Hakenkreuze und SS-Runen mit schwarzer Farbe aufgemalt worden. Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung haben die Schmierereien am Mittwoch entdeckt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe." Quelle: MDR

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(Berlin, 06.10.2016) Schändung mehrerer Gedenkorte

"Seit dem 19. September wurde an drei Gedenkorten der Schriftzug "Jesus, Liebe, Wahrheit" angebracht. Zum ersten Mal entdeckt wurde dieser an dem Gedenkort für die ermordeten Mitglieder der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel), am Wullenwebersteg in Berlin-Tiergarten. Wenige Tage später, am 21. September, fanden sich die Worte auch am Deportationsdenkmal Putlitzbrücke. Gleich am nächsten Tag wurde diese Schmiererei, sowie Farbreste

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(Berlin, 09.09.2016) Wahlplakat mit antisemitischer Symbolik beschmiert

"Am 3. September 2016 wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke in der Leibnizstraße, Höhe Otto Suhr-Allee in Charlottenburg als beschädigt vorgefunden. Der Kandidatin Lompscher war ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden, ihre Augen und ihr Mund wurden so ausgerissen, dass sie wie ein Vampir mit Eckzähnen und hohlen Augen aussah." Quelle: Register Berlin

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(Neuhof, 03.05.2016) Schule mit Hakenkreuzen beschmiert

"Am vergangenen Wochenende (29.4.-2.5.) beschmierten bislang unbekannte Täter die beiden Zugangstüren der Johannes-Kepler-Schule mit Hakenkreuzen und fremdenfeindlichen Parolen. Vermutlich steht die Tat im Zusammenhang mit den alljährlichen Aktionen in der Walpurgisnacht. Die Polizei ermittelt wegen der Verwendung von verfassungsfeindlichen Zeichen und Parolen. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro." Quelle: Presseportal "'Ihr Juden',

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(Schwäbisch Gmünd, 02.05.2016) Antisemitische Schmierereien

"Die Täter bemalten Namensschilder und Wände im Innenraum mit Hakenkreuz-Symbolen und überpinselten Originalnamen der Spender. Sie beschmierten auch andere Tafeln und Holzverkleidungen mit sexuellen und antisemitischen Motiven." Quelle: Rems-Zeitung

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(Untersendling, 08.01.16) Davidsterne an Häuser gesprüht

"In einem Wohnkomplex in Untersendling haben Unbekannte mit blauer Farbe Davidsterne auf drei Eingangstüren und zwei Außenwände gesprüht. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Sie spricht von "politischen Schmierschriften" und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Eigentümer der drei Mehrfamilienhäuser seien nach Auskunft des Hausmeisters Juden." Quelle: Süddeutsche Zeitung

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”