Schlagwort-Archiv für Antisemitismus und Fußball

(Düsseldorf, 15.06.2018) Maccabi-Vereine klagen über judenfeindliche Beleidigungen

"'Wir sind vorher nie mit Antisemitismus in Berührung gekommen', sagt Boris Zagrebelsky. (...) Umso entsetzter reagierte der Verein auf die Schilderungen seiner Spieler. Demnach soll der Torwart eines Gegners schon beim Betreten des Maccabi-Sportplatzes durch den Ausruf 'Wo sind die Juden' aufgefallen sein. Nach einem Platzverweis soll es schließlich zu den Beleidigungen gekommen sein." Quelle Rheinische Post

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(Berlin, 03.04.2018) In der U-Bahn antisemitisches Lied gesungen

"Am 24. März wurde von einer Gruppe junger Männer in der U2 im Prenzlauer Berg ein antisemitisches Lied gesungen. Die 7 Personen waren Fans des BFC Dynamo, sie trugen neben der charakteristischen Fankleidung in Bordeauxrot auch Schals mit der Aufschrift „Märkische Jungs“. Die Männer stiegen an dem Samstagnachmittag an der Station Eberswalder Straße in die U-Bahn in Richtung Ruhleben und riefen dabei diverse Fußballgesänge. Noch bevor

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(Mettmann, 09.01.2018) Fußball-Trainer nach Hass-Postings entlassen

"'Halts Maul du dreckiger Jude!!!', schrieb K. in dem sozialen Netzwerk. Gerichtet war die Beleidigung an einen Berliner jüdischen Glaubens (Name der Redaktion bekannt), mit dem sich K. eine Diskussion um den Konflikt zwischen Israel und Palästina lieferte. Auch in weiteren Fällen beschimpfte K. das Judentum, bezeichnete die Gläubigen gar als 'Schande der Menschheitsgeschichte'." Quelle: Rheinische Post

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(Leipzig, 22.11.2017) Antisemitische Rufe bei Regionalliga- Spiel

"Während der ersten Halbzeit fielen Lok-Fans zudem noch durch einen rassistischen 'Türken, Zigeuner und Juden-Ultras Chemie'-Gesang auf. (...) In der 2. Halbzeit waren zudem antisemitische 'Juden Chemie'-Rufe von Lok-Fans zu hören." Quelle: Faszination Fankurve

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(Düsseldorf, 30.10.2017/Leipzig, 31.10.2017) Antisemitische Aufkleber verbreitet

"Ein Antisemitismus-Skandal in Italien erreicht nun möglicherweise Deutschland. Fans von Lazio Rom hatten am 22. Oktober selbstgemachte Sticker in die Fankurve des Erzrivalen AS Rom geklebt, auf dem die bekannte Jüdin Anne Frank das Trikot des ungeliebten Stadtnachbarn trug. (...) Fotos zeigen Aufkleber, auf denen die während des Dritten Reichs im KZ Bergen-Belsen gestorbene Jüdin Anne Frank das Trikot von Schalke 04 trägt." Quelle: Der

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(Frankfurt, 26.09.2017) Antisemitische Rufe nach Fußballspiel

"Beim Fußballspiel zwischen den Offenbacher Kickers (OFC) unddem FSV Frankfurt haben nach Spielende Menschen aus dem OFC-Block die Beleidigung „Judenschweine“ in Richtung der FSV Fans und der Mannschaft gerufen. Das bestätigten beide Klubsgegenüber Merkurist." Quelle: Merkurist

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”