Schlagwort-Archiv für Antisemitismus

(Heilbronn, 11.05.2017) Unbekannte sprühen antisemitischen Schriftzug

"In der Nacht auf Mittwoch hat ein Unbekannter in der Ludwigsburger Straße in Heilbronn-Böckingen den Schriftzug „Holocaust=Lüge“ mit schwarzer Farbe an eine Unterführung gesprüht. Das vermeldet das Netzwerk gegen Rechts. Der Polizei ist der Vorfall bekannt." Quelle: stimme.de

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(Heilbronn, 05.05.2017) Grabsteine auf jüdischem Friedhof beschädigt

"Ein bislang unbekannter Täter beschädigte im Zeitraum zwischen Donnerstag, 20. April, und Dienstag, 2. Mai, insgesamt zehn Grab- und Gedenksteine des Jüdischen Friedhofs im Sontheimer Gewann "An der Schozach". Die Grab- und Gedenksteine wurden vermutlich durch Fußtritte oder mittels körperlicher Gewalt umgeworfen, wie die Polizei Heilbronn am Freitag mitteilte. Die Instandsetzungskosten belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 4.000

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(München, 16.05.2017) Judenhasser pöbeln im Bus

"Sechs Männer und Frauen haben am Samstagabend in einem Bus des Schienersatzverkehrs auf widerliche Weise antisemitisch herumgepöbelt. Obwohl zahlreiche Fahrgäste in dem Bus saßen, der gegen 20 Uhr vom Hauptbahnhof Richtung Pasing unterwegs war, griffen allein eine 38 Jahre alte Sekretärin aus München und kurz darauf auch ihr Lebensgefährte ein. (...) Daraufhin wandte sich die Gruppe der couragierten Frau zu und und deckte sie mit antisemitischen

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(Berlin, 02.05.2017) Unbekannter versucht israelische Flagge anzuzünden

"Eine 60-jährige Frau erschien heute Mittag auf einem Polizeiabschnitt und erstattete Anzeige. Nach ihren Angaben befand sie sich gestern bei einer angemeldeten Kundgebung „Für die Deutsch-Israelische Freundschaft“ auf dem Pariser Platz. Während der Veranstaltung habe sie sich eine israelische Fahne über die Schultern gelegt. Gegen 13.40 Uhr bemerkte ein 22-jähriger Zeuge, wie ein Unbekannter mit einem Feuerzeug versuchte, die Fahne anzuzünden.

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(Berlin, 13.04.2017) Antisemitische Beleidigung

"Ein 32-Jähriger ist am Berliner Ostbahnhof mit einer Glasflasche beworfen und antisemitisch beleidigt worden. Die Flasche sei am Mittwochabend aus einer Gruppe heraus geworfen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als der Mann die Gruppe daraufhin ansprach, beleidigte ihn eine 38-Jährige mehrfach und lautstark als "Scheiß Jude"." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Schönefeld, 07.04.2017) Männer beleidigen Frau nach Israel-Reise antisemitisch

"Als die Frau als erste in die Ankunftshalle trat, rief die Gruppe der jungen Männern „Free, free Palestine”. Die Männer bildeten ein schmales Spalier, durch das die Frau hindurchlaufen musste. Sie meldete die bedrohliche Situation dem Sicherheitsdienst. Später stellte sie fest, dass jemand eine brennende Zigarette in ihren Rucksack geworfen hatte." Quelle: Berliner Zeitung

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(Berlin, 07.04.2017) Stolpersteine besprüht

"Unbekannte haben zwei Stolpersteine in Friedenau mit Farbe besprüht. Ein Passant hatte die Polizei heute Morgen gegen 8.50 Uhr über die Beschädigungen in der Fregestraße informiert. Die beiden unmittelbar nebeneinanderliegenden, in den Gehweg eingelassenen Gedenktafeln waren mit silberner Farbe besprüht worden." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 01.04.2017) Antisemitischer Hass bei Antikriegsdemo

"Bei der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor hielt Jürgen Grassmann, Veranstalter des jährlichen Berliner "Al-Quds" Marsches eine vorbereitete Rede, in der er auf mehrere judenfeindliche Codes zurückgriff. Zitat: 'Ein ganzes Volk ist betroffen von der teuflischen Mordlust des saudischen Schreckensregimes. Natürlich stecken die zionistische Führung hinter diesem saudischen Schreckensregime.'" Quelle: redoc

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(Berlin, 24.03.2017) Antisemitisches Mobbing an Berliner Schule

Wie die Jewish Chronicle berichtet, musste eine  jüdische Familie in Berlin ihren 14-jährigen Sohn wegen anhaltendem, antisemitisch motiviertem Mobbing von der Schule nehmen. Nachdem der Jugendliche seine Zugehörigkeit zur jüdischen Religion gegenüber seinen Mitschüler*innen erwähnt hatte, sei er wiederholt von diesen beschimpft und schließlich körperlich angegriffen worden. Quelle: Jewish Chronicle

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(Berlin, 27.02.2017) Antisemitische Schmiererei mit Fußballbezug

"Am 27. Februar wurde an einer Werbefläche eines Supermarkts im Prenzlauer Berg eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Schriftzug enthielt die Worte „Juden…“ (unleserlich) und „FCU Jude“, die sich auf den Fußballclub Union Berlin beziehen. Zudem wurden die Worte „WSee Hool“ und „Hertha BSC WSee“ auf die Werbefläche des Supermarktes geschrieben. (...)" Quelle: RIAS

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”