Schlagwort-Archiv für Antisemitismus

(Jena, 19.07.2017) Antisemitische Grabschändung

"Auf dem Johannisfriedhof in Jena ist das jüdische Grab von Gustav Dreyspring geschändet worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Unbekannte besprühten demnach die Grabplatte zunächst mit einem Schaumfeuerlöscher, welcher am Tatort zurückgelassen wurde. Außerdem wurden Glasscherben auf dem Grab verteilt und ein abgebrochener Flaschenhals auf einen eingravierten Davidstern gelegt." Quelle: Thüringen24

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(Berlin, 18.07.2017) Angriff nach Antisemitismus-kritischer Nachfrage

"Zu einem körperlichen Angriff nach einer Antisemitismus-kritischen Nachfrage kam es am 3. Juli in Berlin Gesundbrunnen. Ein Mann hatte auf einer Parkbank ein Buch über Homosexuellenemanzipation und –Feindlichkeit gelesen. Unvermittelt wurde er von einem alkoholisierten Mann auf dieses Buch angesprochen. (...) Wenn Muslime überhaupt Terroristen seien, so der Mann weiter, dann nur als Reaktion auf ihre Verfolgung nach den Anschlägen vom 11.

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(Duisburg, 12.07.2017) Verurteilung wegen antisemitischer Parolen

Ein 26-Jähriger rief am Abend des 17. Oktober 2016 in Wanheimerort in Anwesenheit der Polizei „Heil Hitler!“ und „Tod den Drecksjuden“, nachdem diese wegen eines Streits mit seiner Freundin gerufen wurde. Vor dem Einstieg in den Streifenwagen habe er zudem "die arische Rasse hoch leben lassen und mehrfach das Horst-Wessel-Lied und 'Deutschland, Deutschland über alles'" gesungen. Das Amtsgericht Duisburg verurteilte den mehrfach vorbestraften

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(Frankfurt, 05.07.2017) Ausstellung jüdischer Sportler zerstört

Zum dritten Mal haben Unbekannte eine Figur einer Ausstellung in Frankfurt über die Erfolge jüdischer Sportler zerstört. In der Woche zuvor waren zwei beschädigte Exponate ersetzt worden. Die Skulptur der Leichtathletin Gretel Bergmann auf dem Frankfurter Rathenauplatz sei beschädigt worden, teilte das Jüdische Museum Frankfurt mit. Quelle: hessenschau.de

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(Frankfurt/Main, 19.06.2017) Tafeln jüdischer Sportler zerstört

"Teile einer Ausstellung über jüdische Spitzensportler sind mitten in Frankfurt zerstört worden. Wie der Blog „Beves Welt“ am Montag berichtet, wurden in zwei Nächten je eine der Tafeln der Ausstellung am Rathenauplatz zerstört. Erst am Donnerstag vergangener Woche war die Schau „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ des Jüdischen Museums eröffnet worden." Quelle: Frankfurter Rundschau

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(Internet, 16.06.2017) Antisemitische Äußerung im Kontext einer rechtsextremen Demonstration

Unter der filmischen Dokumentation einer rechtsextremen Demonstration äußerte sich eine Facebook-Userin am 15. Juni 2017 antisemitisch. So schrieb sie, vermutlich in Bezugnahme auf Geflüchtete: „Dann nehmt doch die lieben Gäste in eure juden [sic!] Höhle“. Des Weiteren deutete sie an, sie hetze im Internet nicht gegen Organisationen deren Meinung sie nicht teile, „weil dann gehen sie mir an [sic!] ans Geld“. Der Begriff der „Juden-Höhle“

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(Hannover, 14.06.2017) Bundeswehrsoldat wegen antisemitischer Äußerungen entlassen

"Ein Obergefreiter der Bundeswehr äußert sich in einer Befragung mit Aussagen wie "Scheiß auf die Juden und die USA", verneint das Existenzrecht des Staates Israel und bekundet Sympathien für radikale Palästinenser-Organisationen wie Fatah und Hamas. Die Armee entlässt den Mann - zu Recht, wie das Verwaltungsgericht Hannover in einem jetzt veröffentlichten Beschluss entschieden hat." Quelle: NDR

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(Gotha, 08.06.2017) Jüdischer Friedhof geschändet

"Auf dem jüdischen Friedhof in Gotha sind 20 Grabsteine mit Nazi-Symbolen beschmiert worden. Nach Polizeiangaben waren unter anderem Hakenkreuze und SS-Runen mit schwarzer Farbe aufgemalt worden. Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung haben die Schmierereien am Mittwoch entdeckt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe." Quelle: MDR

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(Heilbronn, 11.05.2017) Unbekannte sprühen antisemitischen Schriftzug

"In der Nacht auf Mittwoch hat ein Unbekannter in der Ludwigsburger Straße in Heilbronn-Böckingen den Schriftzug „Holocaust=Lüge“ mit schwarzer Farbe an eine Unterführung gesprüht. Das vermeldet das Netzwerk gegen Rechts. Der Polizei ist der Vorfall bekannt." Quelle: stimme.de

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(Heilbronn, 05.05.2017) Grabsteine auf jüdischem Friedhof beschädigt

"Ein bislang unbekannter Täter beschädigte im Zeitraum zwischen Donnerstag, 20. April, und Dienstag, 2. Mai, insgesamt zehn Grab- und Gedenksteine des Jüdischen Friedhofs im Sontheimer Gewann "An der Schozach". Die Grab- und Gedenksteine wurden vermutlich durch Fußtritte oder mittels körperlicher Gewalt umgeworfen, wie die Polizei Heilbronn am Freitag mitteilte. Die Instandsetzungskosten belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 4.000

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”