Schlagwort-Archiv für Antisemitismus

(Berlin, 13.04.2017) Antisemitische Beleidigung

"Ein 32-Jähriger ist am Berliner Ostbahnhof mit einer Glasflasche beworfen und antisemitisch beleidigt worden. Die Flasche sei am Mittwochabend aus einer Gruppe heraus geworfen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als der Mann die Gruppe daraufhin ansprach, beleidigte ihn eine 38-Jährige mehrfach und lautstark als "Scheiß Jude"." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Schönefeld, 07.04.2017) Männer beleidigen Frau nach Israel-Reise antisemitisch

"Als die Frau als erste in die Ankunftshalle trat, rief die Gruppe der jungen Männern „Free, free Palestine”. Die Männer bildeten ein schmales Spalier, durch das die Frau hindurchlaufen musste. Sie meldete die bedrohliche Situation dem Sicherheitsdienst. Später stellte sie fest, dass jemand eine brennende Zigarette in ihren Rucksack geworfen hatte." Quelle: Berliner Zeitung

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(Berlin, 07.04.2017) Stolpersteine besprüht

"Unbekannte haben zwei Stolpersteine in Friedenau mit Farbe besprüht. Ein Passant hatte die Polizei heute Morgen gegen 8.50 Uhr über die Beschädigungen in der Fregestraße informiert. Die beiden unmittelbar nebeneinanderliegenden, in den Gehweg eingelassenen Gedenktafeln waren mit silberner Farbe besprüht worden." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 01.04.2017) Antisemitischer Hass bei Antikriegsdemo

"Bei der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor hielt Jürgen Grassmann, Veranstalter des jährlichen Berliner "Al-Quds" Marsches eine vorbereitete Rede, in der er auf mehrere judenfeindliche Codes zurückgriff. Zitat: 'Ein ganzes Volk ist betroffen von der teuflischen Mordlust des saudischen Schreckensregimes. Natürlich stecken die zionistische Führung hinter diesem saudischen Schreckensregime.'" Quelle: redoc

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(Berlin, 24.03.2017) Antisemitisches Mobbing an Berliner Schule

Wie die Jewish Chronicle berichtet, musste eine  jüdische Familie in Berlin ihren 14-jährigen Sohn wegen anhaltendem, antisemitisch motiviertem Mobbing von der Schule nehmen. Nachdem der Jugendliche seine Zugehörigkeit zur jüdischen Religion gegenüber seinen Mitschüler*innen erwähnt hatte, sei er wiederholt von diesen beschimpft und schließlich körperlich angegriffen worden. Quelle: Jewish Chronicle

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(Berlin, 27.02.2017) Antisemitische Schmiererei mit Fußballbezug

"Am 27. Februar wurde an einer Werbefläche eines Supermarkts im Prenzlauer Berg eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Schriftzug enthielt die Worte „Juden…“ (unleserlich) und „FCU Jude“, die sich auf den Fußballclub Union Berlin beziehen. Zudem wurden die Worte „WSee Hool“ und „Hertha BSC WSee“ auf die Werbefläche des Supermarktes geschrieben. (...)" Quelle: RIAS

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(Berlin, 10.03.2017) Gedenkstele beschmiert

"Eine Gedenkstele der Jüdischen Gemeinde Adass Jisroel in Berlin-Mitte ist mit Schriftzügen beschmiert worden. Ein Anwohner hatte verschiedene Schmierereien am frühen Freitagmorgen auf dem Mahnmal nahe dem Wullenwebersteg entdeckt und zunächst die Gemeinde informiert. Diese erstattete anschließend beim LKA Strafanzeige, wie die Polizei am Freitag mitteilte." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 01.03.2017) Geldstrafe nach „Störung der Totenruhe“ am Holocaust-Mahnmal

"Wegen Störung der Totenruhe hat eine Moabiter Strafrichterin einen 22-Jährigen zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt. Jamal W. hatte zuvor zugegeben, auf eine der Stelen des Holocaust-Denkmals in Mitte uriniert zu haben." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Berlin, 25.02.2017) Antisemitische und den Holocaust relativierende E-Mails

Am Sonnabend, den 25.02.2017, erreichten das JFDA gleich mehrere antisemitische E-Mails. In einer der Zuschriften hetzte der anonyme Absender "GEGEN Semitismus" und Flüchtlinge.  In einer zweiten namentlich unterschriebenen Mail versuchte ein 83-jähriger Deutscher offenbar seine individuelle "Vergangenheitsbewältigung" anhand der Projektionsfläche Israel zu vollziehen. Die Art und Weise wie er und andere Deutsche "im Krieg" gelitten hätten,

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(Eisenach, 30.01.2017) Synagogen-Gedenkstätte in Eisenach mit Hakenkreuz geschändet

„(BJP) Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Samstag die Gedenktafel der Synagogen-Gedenkstätte in der Eisenacher Karl-Marx-Straße geschändet.[....] Passanten entdeckten am Samstag auf der Gedenktafel ein leuchtend blaues Hakenkreuz. Der 27. Januar ist der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee 1945.[....] So waren es wieder einmal Passanten, die Anzeige bei der Polizei erstatteten [....].“ Quelle:BJP

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”