Schlagwort-Archiv für Antisemitismus

(Köln, 14.10.2018) „Eine Frau entriss mir meine Israel-Fahne“

"Eine der Flaggen sei ihr von einer Frau mitten auf der Straße entrissen worden, sie habe Anzeige erstattet. (...) Die Angreiferin war laut Goldstein-Wolf rund 60 Jahre alt, wohl Deutsche." Quelle: BILD

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(Berlin/Bielefeld, 11.10.2018) Antisemitischer Angriff und Beschimpfungen im Fußballkontext

"Im Rahmen des Bundesligaspiels Hertha BSC gegen Borussia Mönchengladbach (Endergebnis 4:2) kam es zu einem antisemitischen Angriff und Beleidigungen durch Gladbacher Fans: Ein Hertha-Fan, der einen antifaschistischen Pullover trug, wurde zunächst antisemitisch beschimpft und dann geschlagen. Zuvor war es bereits am Bielefelder Hauptbahnhof zu einer antisemitischen Beleidigung gekommen." Quelle: RIAS

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(Eisenach, 08.10.2018) Bewaffnete Täter verschandeln Synagogen-Gedenkstätte

"Eine Gruppe Jugendlicher hat in der Nacht zum Sonntag die Synagogen-Gedenkstätte in Eisenach mit rechtsextremistischen Aufklebern verschandelt. Die Tatverdächtigen konnten noch in Tatortnähe festgestellt werden, teilte die Polizei in Gotha am Montag mit. " Quelle: Jüdische Allgemeine

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(Recklinghausen, 01.10.2018) Stolpersteine mit Folie manipuliert

"Unbekannte haben die vier Stolpersteine an der Bochumer Straße, die an das Schicksal der jüdischen Familie Menschenfreund erinnern, manipuliert. Sie überklebten die in den Boden eingelassenen Messingflächen mit Folie. Diese Manipulation hat den Staatsschutz auf den Plan gerufen." Quelle: Recklinghäuser Zeitung

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(Berlin, 29.09.2018) Angreifer fragen: Bist Du Jude? – und schlagen zu

"Gegen 9.10 Uhr am Sonnabend sprach das Duo den 31-Jährigen am Rosenthaler Platz auf Englisch unvermittelt an und fragte, ob er ein Jude sei. Als er zurückfragte, warum sie das wissen wollten, schlugen und traten die Zwei sofort auf ihn ein." Quelle: Tagesspiegel

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(Berlin, 21.09.2018) Gedenkstein für jüdischen Theologen in Köpenick beschmiert

"Am Donnerstag haben Zeugen einen beschmierten Gedenkstein im Köpenicker Ortsteil Wendenschloß bemerkt und daraufhin die Polizei alarmiert. Gegen 11 Uhr bemerkten die Zeugen am Müggelbergplatz, dass der Gedenkstein, der an den NS-Gegner Werner Sylten erinnert, mit einer zähflüssigen, übelriechenden, blauen Flüssigkeit beschmiert war." Quelle: Berliner Zeitung

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(Berlin, 22.09.2018) Antisemitisch beleidigt

"Heute Morgen soll ein Unbekannter einen Mann in einer Straßenbahn in Gesundbrunnen antisemitisch beleidigt haben. Den Angaben des 35 Jahre alten Mannes zufolge sei er kurz vor 8 Uhr in einer Straßenbahn der Linie M 10 in Richtung Hauptbahnhof unterwegs gewesen und das erste Mal von dem Unbekannten angesprochen worden. Beim Ausstieg am Hauptbahnhof soll er dann die Beleidigung ausgesprochen haben, bevor er in Richtung Lehrter Straße verschwand.

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(Dortmund, 23.09.2018) Rechtsextremisten provozierten mit unerträglichen Parolen – Polizei Dortmund setzt Nachbereitungsgruppe ein

"Während des Aufzuges in Dortmund-Marten skandierten die Rechtsextremisten eine offenkundig antisemitische Parole. Die Polizei dokumentierte das Skandieren dieser Ausrufe. So unerträglich diese Parolen auch sind, fiel eine erste strafrechtliche Bewertung negativ aus. Die Dortmunder Polizei stellte dennoch eine Strafanzeige und wird gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine bindende rechtliche Bewertung vornehmen." Quelle: Presseportal

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(Offenbach, 20.09.2018) Rabbiner erneut antisemitisch attackiert

"Zum wiederholten Male ist Rabbiner Mendel Gurewitz von einer Gruppe Jugendlicher antisemitisch beleidigt worden. Die Polizei prüft, ob es sich um dieselben Täter wie in den vorangegangenen Fällen handelt." Quelle: hessenschau.de

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(Frankfurt/Main, 17.09.2018) Kripo ermittelt wegen antisemitischem Angriff

"Ein 20-Jähriger soll zusammengeschlagen worden sein - weil er Jude ist. (...) Die Männer sollen ihr Opfer u. a. sinngemäß als "Scheiß Jude" beschimpft, "F... Dich" gerufen haben. Einer der Täter soll geschrien haben, er sei Palästinenser." Quelle: BILD

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”