Schlagwort-Archiv für Antisemitismus

(Berlin, 18.04.2018) Nach antisemitischem Angriff – Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

"Bisherigen Ermittlungen gemäß wurden zwei Männer gestern Abend in Prenzlauer Berg von einer dreiköpfigen Gruppe antisemitisch beleidigt und attackiert. Die Männer im Alter von 21 und 24 Jahren trugen eine Kippa und waren kurz nach 20 Uhr in der Raumerstraße unterwegs. Einer der Pöbler schlug kurz darauf mit einem Gürtel auf den 21-Jährigen ein. Seine beiden Begleiter sollen den Mann an weiteren Attacken gehindert haben. Die Gruppe entfernte

Weitere Infos
(Kassel, 10.04.2018) E-Mail mit antisemitischen Verschwörungstheorien

"Ein Angestellter aus Kassel erhält in unregelmäßigen Abständen unverlangt Nachrichten mit verschwörungstheoretischen Inhalten an seine dienstliche E-Mail-Adresse. Als er in der ersten Aprilwoche erneut eine solche Nachricht – diesmal mit klar antisemitischen Inhalten – erhielt, meldete er uns dies. Die mit langen Texten und zahlreichen Bildern versehene E-Mail behauptet unter anderem, ein "jüdischer Multimilliardär" und "die Rothschild-Familie"

Weitere Infos
(Berlin, 06.04.2018) Fahrscheinkontrolleure antisemitisch beleidigt

"Ein 51-jähriger Fahrgast soll gestern Abend während einer Kontrolle in einer Straßenbahn in Köpenick drei Mitarbeiter antisemitisch beschimpft haben. Gegen 18.45 Uhr überprüften die Kontrolleure im Alter von 25, 28 und 37 Jahren in der Straßenbahn der Linie 68 die Fahrscheine der Fahrgäste. Der 51-Jährige konnte bei der Kontrolle keinen Fahrschein vorweisen. Bei der anschließenden Überprüfung in der Lindenstraße habe der Mann die Mitarbeiter

Weitere Infos
(Berlin, 03.04.2018) In der U-Bahn antisemitisches Lied gesungen

"Am 24. März wurde von einer Gruppe junger Männer in der U2 im Prenzlauer Berg ein antisemitisches Lied gesungen. Die 7 Personen waren Fans des BFC Dynamo, sie trugen neben der charakteristischen Fankleidung in Bordeauxrot auch Schals mit der Aufschrift „Märkische Jungs“. Die Männer stiegen an dem Samstagnachmittag an der Station Eberswalder Straße in die U-Bahn in Richtung Ruhleben und riefen dabei diverse Fußballgesänge. Noch bevor

Weitere Infos
(Berlin, 01.04.2018) Antisemitische Schmierereien an der Technischen Universität

"An der Technischen Universität Berlin kam es mehrfach zu antisemitischen Schmierereien auf den Männertoiletten. Bereits Ende Januar entstand eine „Unterhaltung“ an einer Toilettenwand, jemand hatte eine Liste „Before I die I want to:“ angefangen und Menschen zur Ergänzung aufgefordert. Unter anderem schrieb eine Person „Terroranschlag auf Israel“ und „Free Palestine“ auf die Liste. Daneben finden sich Schriftzüge wie „Fuck

Weitere Infos
(Berlin, 23.03.2018) Antisemitischer Flyer ausgelegt

"In der Wiclefstraße in Moabit wurde am 9. Februar ein Flyer entdeckt, der antisemitische und rassistische Verschwörungsmythen verbreitet. Auf der Vorderseite sind in einer Collage der Felsendom und mehrere mit Davidsternen markierte Personen abgebildet. (...) Auf der Rückseite findet sich ein Text, in dem von einem „neubabylonischem Vampir“ die Rede ist, der sich getarnt in der „flüchtenden Masse“ in Europa „eingenistet“ habe."

Weitere Infos
(Berlin, 27.03.2018) Antisemitische Schmiererei in einer Berufsschule

"In einer Berufsschule in Steglitz-Zehlendorf wurden am 5. März in einer Toilettenkabine eine durchgestrichene stilisierte Israelfahne sowie der Schriftzug „Juden RAUS!“ entdeckt. Die Schulleitung wurde informiert und kündigte an, die Schmiererei zu entfernen." Quelle: RIAS

Weitere Infos
(Berlin, 09.03.2018) Volksverhetzung und Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund

"Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen zu einer Volksverhetzung und Beleidigung mit antisemitischen Hintergrund. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein 34-jähriger Mann in der vergangenen Nacht gegen 2.20 Uhr aus einem Fenster seiner Wohnung in der Lehrter Straße in Moabit heraus, einen 24-jährigen Bewohner des Hinterhauses, der in seiner eigenen Wohnung war, laut beschimpft haben. Polizisten nahmen

Weitere Infos
(Berlin, 04.03.2018) Hitlergruß und offener Antisemitismus bei rechtsextremer Demo in Berlin

In Berlin sind am 03.03.2018 etwa 500 Rechtsextreme unter dem Motto “Nein zur Groko” auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte das Netzwerk “Wir für Deutschland”, das seit 2016 regelmäßig rassistische Aufmärsche organisiert. Die Teilnehmenden, unter denen sich neben Anhänger*innen der AfD auch viele Neonazis befanden, skandierten Parolen wie “Nationaler Sozialismus – jetzt” und “Ruhm und Ehre der deutschen Nation”. (...) Ein

Weitere Infos
(Berlin, 21.02.2018) Antisemitische Schmiererei an Bushaltestelle

"Am 13. Februar wurde eine antisemitische Schmiererei auf der Glasscheibe über einem Werbeplakat an der Bushaltestelle Ecke Kurfürstenstraße/Schillerstraße im Stadtteil Tiergarten entdeckt. Dort war zu lesen: „CDU-Jude! Du bist ein Multimilliardendieb!!! Das Geld gehört nicht DIR, u. auch nicht das – DR -“. Zudem waren insgesamt vier durchgestrichene Davidsterne zu sehen." Quelle: RIAS

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”