Schlagwort-Archiv für Fremdenfeindlchkeit

(Berlin, 17.09.2017) Ermittlungen nach Bedrohung und Körperverletzung mit politisch motiviertem Hintergrund

Zwei Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren sind am Samstag Nachmittag Opfer einer fremdenfeindlichen Tat geworden. Die Geschwister, die die syrische Staatsangehörigkeit besitzen, wurden zunächst von einem unbekannten Täter auf ihre Herkunft angesprochen, als sie an einem S-Bahnhof warteten. Nachdem die Kinder den Mann ignorierten und sich entfernten, soll dieser den Älteren gepackt und festgehalten haben. Anschließend machte er eine Geste,

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(Oranienburg, 12.09.2017) Asylbewerber beschimpft, Hakenkreuze gesprüht

Mehrere Hakenkreuze und Parolen mit rechtem Hintergrund schmierten zwei Männer am Vormittag auf Einkaufswagen und einen Supermarkt. Einer der beiden Täter skandierte außerdem einen rechtsextremen Ausspruch, der strafbar ist. Das Verhalten bekamen auch zwei Asylsuchende aus Somalia zu spüren, die von den beiden 27 und 32 Jahre alten Männern fremdenfeindlich beschimpft wurden. Die beiden Täter konnten fest gestellt werden und müssen sich nun

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(Sömmerda, 03.09.2017) Hitlergruß auf Konzert

Während eines Konzertes einer afroamerikanischen Band im thüringischen Sömmerda sollen zwei Besucher den Hitlergruß gezeigt haben. Die Beschuldigten wurden des Platzes verwiesen, stritten die Tat jedoch ab. Ein Alkoholtest ergab bei beiden einen Wert von knapp 2 Promille. Quelle: Thüringen24

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(Berlin, 02.09.2017) Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft

In Dahlem sind am Samstagabend Schüsse auf eine Flüchtlingsunterkunft abgegeben worden. Ein 52-Jähriger Passant hatte beobachtet, wie ein Auto gegen 18 Uhr auf Höhe der Flüchtlingsunterkunft langsamer wurde und mit zwei Waffen mehrere Schüsse auf sie abfeuerte. Im Pkw sollen vier Personen gesessen haben. Eine anschließende Suche nach den Tätern verlief ohne Erfolg. Die Polizei konnte am Tatort jedoch mehrere Hülsen aus Schreckschusspatronen

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(Grünau, 29.07.2017) Fremdenfeindliche Beleidigung im Supermarkt

„Ein 22-jähriger Mann ist in einem Supermarkt in Berlin-Grünau fremdenfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei wurde er am Freitagabend in dem Geschäft in der Regattastraße von einem 59-Jährigen bepöbelt. Daraufhin hätten sich beide Männer geschlagen und seien dabei leicht verletzt worden. Der ältere Mann wurde von der alarmierten Polizei in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Er ist wenig später wieder entlassen worden. Der Staatsschutz

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(Nidda, 27.07.2017) Verurteilung wegen Volksverhetzung

Zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße wurde ein 57-Jähirger Mann aus Nidda (Hessen) verurteilt. Das Gericht sah es als erweisen an, dass der Verurteilte den Fund von 71 toten Flüchtlingen in einem Lkw im August 2015 unter anderem mit den Worten „die kosten kein Geld mehr“ kommentierte. Quelle: Gießener Allgemeine  

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(Zwickau, 08.03.2017) Haftstrafe nach Brandstiftung an Flüchtlingsunterkunft

"Vier Jahre und drei Monate muss der 32-jährige Familienvater hinter Gitter. Das Landgericht Zwickau verurteilte ihn gestern am zweiten und bereits letzten Verhandlungstag wegen versuchten Mordes in 15 tateinheitlichen Fällen sowie wegen versuchter schwerer Brandstiftung. (...) Rechtsextrem will der Mann nicht sein, er sympathisiere lediglich mit der Pegida-Bewegung. Dagegen spricht, dass Ermittler Neonazi-Devotionalien und Reichsbürger-Symbole

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”