Schlagwort-Archiv für fremdenfeindliche Äußerungen

(Berlin, 02.08.2017) Berliner Justizangestellte wegen Volksverhetzung schuldig gesprochen

Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte eine Berliner Justizangestellte wegen fremdenfeindlicher Beleidigungen in einem Supermarkt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte sich rassistisch gegenüber einem 31-Jährigen Mann und seinen Kindern äußerte, als dieser die Frau in der Warteschlange auf Nachfragen nicht vorlassen wollte. Quelle: Bild

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(Kreis Herford, 27.07.2017) Firmenchef beschimpft Flüchtlinge

Ein 52-Jähriger Mann aus Vlotho beschimpfte aus seinem Wagen heraus arabische Flüchtlinge. Das Amtsgericht Bad Oeynhausen verurteilte ihn wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe. Hinzu kommt ein dreimonatiges Fahrverbot. Bereits zuvor war der durch eine fremdenfeindliche Bemerkung aufgefallen, wobei das Verfahren wegen Beleidigung aber eingestellt wurde. Quelle: Neue Westfälische

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(Berlin, 11.12.2016) Volksverhetzung und Bedrohung in U-Bahn

"Eine Frau zeigte gestern Nachmittag mehrere Vorfälle auf einem Polizeiabschnitt an, die sich kurz zuvor in einem U-Bahnzug der Linie U7 zugetragen haben sollen. Gegen 16.50 Uhr stieg die 22-Jährige am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße in einen Zug in Fahrtrichtung Rudow. Darin befanden sich zu diesem Zeitpunkt unter anderem auch eine unbekannt gebliebene Frau und ein unbekannter Mann mit einem Kleinkind. Im Laufe der Fahrt soll das mutmaßliche

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(Berlin, 24.10.2016) Fremdenfeindlicher Angriff auf Sechsjährigen

"In Mariendorf leistete gestern Abend ein Mann Widerstand gegen Polizisten, nachdem er eine Glasflasche auf ein Kind geworfen hatte. Der 29-Jährige soll gegen 19 Uhr an der Kreuzung Mariendorfer Damm/Alt-Mariendorf die gefüllte Flasche in Richtung eines Sechsjährigen geworfen und ihn nur knapp verfehlt haben. Bei der Überprüfung des Mannes leistete er Widerstand und beleidigte die Polizisten, von denen einer leicht verletzt wurde, jedoch seinen

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(Bottrop, 18.08.2016) Entlassung nach fremdenfeindlichen Internet-Kommentaren

"Jörg R. hatte in einer Facebook-Gruppe gedroht: „Bei der nächsten Aktion von euch haben wir einen Schwarzen weniger in Bottrop, versprochen“. Der Arbeiter hatte beklagt, dass seine Frau in einem Kaufhaus angeblich von einem Schwarzen belästigt worden sei. Jörg R. löste mit seinem Kommentar einen Dialog aus, bei dem andere Facebook-Mitglieder ihre Bereitschaft zu Gewalt gegen Fremde und zu Selbstjustiz erkennen ließen." Quelle: WAZ

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(Landshut, 07.06.2016) Antisemitische und fremdenfeindliche Hetze im Internet

"Unter einem Pseudonym war der 28-Jährige auf einer Internetplattform aktiv und schon seine „Neujahrswünsche 2015“ hatten es in sich. Da postete er u.a. wörtlich: 'Auf geht’s Ihr Ochsen. 2015!!! Noch mehr Asylanten, noch mehr Salafisten und noch mehr Geld an jüdische Schmarotzer zahlen, die schon seit 3 Generationen nichts mehr mit dem Holocaust zu tun haben.'" Quelle: Wochenblatt

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(Niemegk, 18.05.2016) Fremdenfeindliche Beleidigung

"Eine Frau (Mitte 40) befand sich am Dienstagvormittag in einem Einkaufsmarkt in Niemegk. Plötzlich kam es zwischen der gebürtig aus Südasien stammende Frau und  einer noch unbekannten Frau zu einem Streit. Der Streit am Backshop eskalierte soweit, dass die Frau (Mitte 40) von der anderen Frau verbal beleidigt wurde und auch fremdenfeindliche Äußerungen ausgesprochen wurden. Noch vor Eintreffen der Polizei verließ die unbekannte Frau den Markt.

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(München, 11.04.2016) Vorermittlungen wegen Volksverhetzung gegen AfD-Politiker

Gegen den AfD-Politiker Bergmann wird ein Vorermittlungsverfahren wegen möglicherweise volksverhetzenden Äußerung über türkische Einwanderer in Deutschland eingeleitet. Quelle: Bild.de

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(Itzehoe, 31.03.2016) Gefährliche Körperverletzung

"Ein 44 jähriger Angestellter aus Itzehoe mit deutscher Staatsangehörigkeit und somalischem Hintergrund wurde auf dem Parkplatz durch das Auto einer 61 jährigen Itzehoerin und Ihres 27 jährigen Sohnes in Bedrängnis gebracht. Durch ein Handzeichen machte der Mann deutlich, dass er sich gefährdet fühlte. Daraufhin sprang der 27 jährige aus dem Auto und bedrohte den Mann und überzog ihn mit fremdenfeindlichen Äußerungen. Der 44 jährige drängte

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”