Schlagwort-Archiv für Fremdenfeindlichkeit Rassismus

(München/Ebersberg, 01.08.2017) Männer nach fremdenfeindlichen Überfall auf Dönerladen vor Gericht

Acht Männer müssen sich vor Gericht wegen eines Überfalls auf einen Dönerladen verantworten. Ihnen wird vorgeworfen mit einem Baseballschläger, einer Vorhangstange und einem Schlosserhammer einen Mitarbeiter des Ladens und einen Gast verletzt zu haben. Dabei riefen sie fremdenfeindliche Parolen und zertrümmerten Teile der Einrichtung. Quelle: Süddeutsche Zeitung

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(Pforzheim, 26.07.2017) Untersuchungshaft nach Volksverhetzung auf Facebook

Am 27.09.2016 kommentierte ein 52-Jähriger Maschinenbauer einen auf Facebook geteilten Bild-Bericht mit den Worten: „Zusammenschlagen bis zur Unkenntlichkeit. Im Schlauchboot im Mittelmeer aussetzen, aber vorher ein Loch ins Boot machen. Dreckspack! Alle in den Ofen, bald ist Winter.“ Im Bericht ging es um einen Syrer, der einer Ordnerin ins Gesicht geschlagen habe. Nachdem der Mann wegen des Kommentars vier Monate in Untersuchungshaft saß,

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(Kreis Herford, 27.07.2017) Firmenchef beschimpft Flüchtlinge

Ein 52-Jähriger Mann aus Vlotho beschimpfte aus seinem Wagen heraus arabische Flüchtlinge. Das Amtsgericht Bad Oeynhausen verurteilte ihn wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe. Hinzu kommt ein dreimonatiges Fahrverbot. Bereits zuvor war der durch eine fremdenfeindliche Bemerkung aufgefallen, wobei das Verfahren wegen Beleidigung aber eingestellt wurde. Quelle: Neue Westfälische

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(Singen, 23.02.2016) Hetzparolen wieder online

"Kaum weg, schon wieder da: Die Facebook-Seite "Singen sagt Nein zum Asylantenheim" ist seit Montag wieder online. Erst vergangene Woche hatte Facebook die Seite gesperrt. [...] Wie zuvor ist im Impressum die Internetadresse der islamkritischen Organisation Pegida angegeben. Außerdem befindet sich unter den Einträgen auch Wahlkampf-Werbung für die rechtspopulistische Partei AfD." Quelle: SWR

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(Warburg, 04.02.2016) Bewohner melden Benzinkanister und Brandspuren

"Wie erst am Freitag bekannt wurde, stellte die Polizei am Donnerstag vor der ehemaligen Obdachlosenunterkunft an der Kuhlemühler Weg Brandspuren, einen offenen Benzinkanister und ein angekokeltes Feuerzeug sicher. Bewohner aus dem durch eine Brandschutzmauer getrennten hinteren Teil des Gebäudes hatten die verdächtigen Gegenstände ebenso wie eine leicht Brandgeschwärzte Eingangstür am Morgen entdeckt. Sie gaben den Warburger Ordnungsbehörden

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”