Schlagwort-Archiv für Gewalt

(St. Pölten, 17.03.2015) Antisemitisch motivierte Prügel in Einkaufszentrum

>>In einem Einkaufszentrum in St. Pölten ist ein 52-Jähriger von einem 21-jährigen Mann verprügelt worden. Bereits eine Woche zuvor hatte ihn eine Gruppe junger Männer angepöbelt, weil er eine Kette mit einem Davidstern trug. Die Polizei geht bei der Tat von einem antisemitischen Hintergrund aus, der Verfassungsschutz ermittelt.<< Quelle: vienna.at

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(Berlin-Moabit, 16.03.2015) Burtaler Übergriff auf Journalisten bei BÄRGIDA

>>Am Rande einer Demonstration wurde gestern Abend in Moabit ein Mann leicht verletzt. Kurz vor Abschluss der Demonstration, die unter dem Thema: „BÄRGIDA – Berliner Patrioten gegen Islamisierung des Abendlandes“ stand, beobachteten eingesetzte Polizeibeamte um 20.26 Uhr in Höhe des Ausgangs des Hauptbahnhofes am Washingtonplatz, wie ein Mann einen Fotografen offensichtlich angriff, woraufhin dieser auf der Treppe stürzte. Die Beamten

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(Berlin-Lichterfelde, 15.03.2015) Mann fremdenfeindlich beleidigt und ausgeraubt

Am Sonntag wurde ein Mann in Lichterfelde mit fremdenfeindlichen Parolen beleidigt und in der Folge im Gesicht verletzt: "Gegen 5.30 Uhr wartete der 20-jährige afghanische Staatsangehörige in Begleitung eines Freundes an der Bushaltestelle „Lindenstraße“ auf einen weiteren Bekannten. Plötzlich erschienen vier bisher unbekannte Männer, beschimpften den 20-Jährigen mit fremdenfeindlichen Parolen und attackierten ihn. Einer der Tatverdächtigen

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(Sonthofen, 15.03.2015) Schlägerei und Hitlergruß im Nachtlokal

>>In der Nacht zum Sonntag, 15.03.2015, musste die Polizei mehrmals in einem Nachtlokal gegen renitente Nachtschwärmer einschreiten. Gegen 2.20 Uhr fingen zwei betrunkene junge Männer im Alter von 22 und 25 Jahren auf der Tanzfläche an zu randalieren. Sie rempelten mehrere Leute an und einer der beiden schlug wahllos nach einem Unbeteiligten. Als das Personal dazwischen ging wurden diese ebenfalls noch angegriffen. Es gelang dem Discothekenpersonal

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( Tröglitz, 15.03.2015) Rechtsextreme demonstrieren vor Asylbewerberheim

>> In der Ortschaft Tröglitz in Sachsen-Anhalt haben am Sonntag rund 180 Rechtsextremisten und Anwohner gegen die geplante Unterbringung von 40 Asylbewerbern protestiert. Die Demonstranten durften wegen strenger Auflagen des Landkreises nur durch Nebenstraßen und nicht vor die Wohnhäuser örtlicher Politiker ziehen, wie die Polizei mitteilte. Sie bestätigte einen entsprechenden Bericht des MDR Sachsen-Anhalt.Der Tröglitzer Ortsbürgermeister

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(Dortmund, 09.03.2015) Journalist nach Neonazi-Mahnwache in Dortmund angegriffen – Polizei nimmt die Todesdrohungen sehr ernst

Nach einer Mahnwache der Partei “Die Rechte” in Derne mit massiven Gegenprotesten aus der Zivilgesellschaft ist der Dortmunder Journalist Marcus Arndt von drei mit Sturmhauben maskierten Tätern in der Innenstadt attackiert worden. Der Journalist und Fotograf – der als Gastautor auch den Nordstadtbloggern ehrenamtlich zuarbeitet – ist schon seit geraumer Zeit im Visier der heimischen Neonazis. Wir haben bislang auf eine Berichterstattung

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(Halle, 09.03.2015) Mann passt schwarze Frau ab und schlägt sie nieder

Rassistischer Übergriff: In Halle hat ein junger Mann eine 44-jährige schwarze Frau angegriffen. Als die 44-Jährige ein Haus betreten wollte, hatte sie der Mann daran gehindert. Er schlug ihr mit der Faust ins Gesicht und trat auf die am Boden liegende Frau ein. Dabei äußerte er sich rassistisch. Anschließend sei er geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden. Quelle: focus.de

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(Nürnberg, 28.02.2015) Rechte bedrohen Mann beim Verteilen des Korans

>>Am Samstagnachmittag verteilte ein Mann in der Nürnberger Innenstadt Ausgaben des Korans. Dabei wurde er von mehreren Personen gestört, so dass die Polizei einschreiten musste. Gegen 13 Uhr wurde der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mitgeteilt, dass es in der Breiten Gasse auf Höhe der Färberstraße zu Streitigkeiten käme. Hier verteilte ein Mann Ausgaben des Korans an Passanten, als plötzlich fünf Männer und eine Frau ihn bedrängten

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(Brandenburg an der Havel, 04.03.2015) Unbekannter schlug „schwulen“ 13-Jährigen

>>Die Polizei in Brandenburg an der Havel sucht einen Jugendlichen, der einen 13-Jährigen offenbar aus Homophobie vor einem Shoppingcenter geschlagen und verletzt hat.Durch den Schlag erlitt der 13-Jährige Verletzungen im Gesicht. Die Schwellung und die aufgeplatzte Lippe mussten im Krankenhaus versorgt werden.<< Quelle: queer.de

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”