Schlagwort-Archiv für Hasskriminalität

(Gladbeck, 01.10.2018) Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuzen

"In verschiedenen Farben wurden Hakenkreuze und fremdenfeindliche Parolen am Seiteneingang der Ditib-Moschee und an zwei weiteren Hauswänden in der Nachbarschaft hinterlassen. Die Täter sind bisher unbekannt." Quelle: Lokalkompass

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(Recklinghausen, 01.10.2018) Stolpersteine mit Folie manipuliert

"Unbekannte haben die vier Stolpersteine an der Bochumer Straße, die an das Schicksal der jüdischen Familie Menschenfreund erinnern, manipuliert. Sie überklebten die in den Boden eingelassenen Messingflächen mit Folie. Diese Manipulation hat den Staatsschutz auf den Plan gerufen." Quelle: Recklinghäuser Zeitung

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(Berlin, 29.09.2018) Angreifer fragen: Bist Du Jude? – und schlagen zu

"Gegen 9.10 Uhr am Sonnabend sprach das Duo den 31-Jährigen am Rosenthaler Platz auf Englisch unvermittelt an und fragte, ob er ein Jude sei. Als er zurückfragte, warum sie das wissen wollten, schlugen und traten die Zwei sofort auf ihn ein." Quelle: Tagesspiegel

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(Barntrup, 26.09.2018) Sprayer hinterlassen fremdenfeindliche Parolen

"In der Nacht zum Dienstag haben Täter Häuser, Schaufenster und Autos in der Barntruper Innenstadt beschmiert. Und zwar mit Schimpfwörtern, Hakenkreuzen, Fadenkreuz, SS-Zeichen und fremdenfeindlichen Parolen. Das hat den Staatsschutz aus Bielefeld auf den Plan gerufen, der jetzt ermittelt." Quelle: LZ.de

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(Eberbach, 24.09.2018) Fremdenfeindliche Parolen auf Hauswänden: Staatsschutz ermittelt!

"Die unbekannten Täter beschmieren während ihrer nächtlichen Aktion die Hauswände an einem Wohnhaus in der Lindenstraße mit blauer und weißer Farbe, auf dem Gehweg schreiben sie mit weißer Farbe den Schriftzug „NPD“. (...) Außerdem hängen die Täter mehrere Flugblätter mit ausländerfeindlichen Parolen an geparkte Autos." Quelle: Heidelberg24  

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(Berlin, 20.09.2018) Beleidigt und verletzt

"Gestern Abend beleidigten und verletzten zwei Männer einen dritten in Lankwitz. Gegen 20.45 Uhr, so die Angaben des 49-jährigen Verletzten, sei er in einer Grünanlage in der Kaiser-Wilhelm-Straße von zwei Männern, 36 und 37 Jahre alt, fremdenfeindlich beleidigt worden. Anschließend habe der Jüngere seinen Kopf genommen, ihn geschüttelt und mit den Fingern stark gegen den Zungenboden gedrückt. (...) Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt

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(Berlin, 22.09.2018) Antisemitisch beleidigt

"Heute Morgen soll ein Unbekannter einen Mann in einer Straßenbahn in Gesundbrunnen antisemitisch beleidigt haben. Den Angaben des 35 Jahre alten Mannes zufolge sei er kurz vor 8 Uhr in einer Straßenbahn der Linie M 10 in Richtung Hauptbahnhof unterwegs gewesen und das erste Mal von dem Unbekannten angesprochen worden. Beim Ausstieg am Hauptbahnhof soll er dann die Beleidigung ausgesprochen haben, bevor er in Richtung Lehrter Straße verschwand.

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(Dortmund, 23.09.2018) Rechtsextremisten provozierten mit unerträglichen Parolen – Polizei Dortmund setzt Nachbereitungsgruppe ein

"Während des Aufzuges in Dortmund-Marten skandierten die Rechtsextremisten eine offenkundig antisemitische Parole. Die Polizei dokumentierte das Skandieren dieser Ausrufe. So unerträglich diese Parolen auch sind, fiel eine erste strafrechtliche Bewertung negativ aus. Die Dortmunder Polizei stellte dennoch eine Strafanzeige und wird gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine bindende rechtliche Bewertung vornehmen." Quelle: Presseportal

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(Pasing, 19.09.2018) Schwerverletzte 19-Jährige könnte Opfer rechter Gewalt sein

"Die 19-Jährige trug einen Rucksack mit einem Aufkleber, auf dem "Antifaschistische Aktion München" zu lesen ist. Sie berichtete, dass die Angreifer, die sie nicht näher beschreiben konnte, sie deswegen angepöbelt hätten. Aufgrund dieser Aussage übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen." Quelle: Süddeutsche Zeitung

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(Berlin, 18.09.2018) Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

"In der vergangenen Nacht wurde in Prenzlauer Berg eine Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund angezeigt. Ein 19-Jähriger alarmierte die Polizei zur Schönhauser Allee und gab an, dass er gegen Mitternacht von einem Türsteher zunächst als Idiot beschimpft worden sei. Anschließend soll der Sicherheitsdienstmitarbeiter ihn fremdenfeindlich beleidigt haben. Beamte stellten die Personalien des Türstehers im Alter von 37 Jahren fest und entließen

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”