Schlagwort-Archiv für Hetze gegen Asylbewerber

(Passau, 05.07.2017) Polizei vermutet rechtsextremen Hintergrund

"An mehreren Stellen sind in Passau mit weißer Farbe Umrisse von liegenden Personen auf den Boden gesprüht worden. Die Polizei vermutet einen rechtsextremen Hintergrund. (...) Hinweis auf die rechte Szene seien Zettel mit Zitaten zur Flüchtlingspolitik." Quelle: BR24

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(Cottbus, 13.06.2017) Körperverletzungen nach flüchtlingsfeindlicher Demonstration

Multikulti bedeute “Gewalt und Faustrecht”, sagte Christoph Berndt, Vorsitzender des Vereins “Zukunft Heimat”, am Dienstagabend, den 13. Juni, auf einer flüchtlingsfeindlichen Demonstration in Cottbus. Mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt wurde nach der Demonstration laut Polizei in unmittelbarer Nähe eine Frau von einem “dunkel gekleideten Mann”. Einem weiteren Mann wurde gegen den Kopf geschlagen, dieser musste ebenso

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(Bielefeld, 14.06.2017) Geldstrafe wegen Volksverhetzung

"In der Vorweihnachtszeit 2015 kommentierte der Baumheider einen Eintrag ausgerechnet auf der Facebook-Seite der fremden- und islamfeindlichen Organisation Pegida. (...) Auf die Pegida-Behauptung im sozialen Netzwerk, ein beim Schwarzfahren erwischter Asylbewerber habe einen Polizisten gebissen, reagierte der 30-Jährige mit einer unflätigen Beschimpfung. Er wünsche, dass dem Mann aus dem arabisch-sprachigen Raum die Zähne ausgeschlagen würden

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(Delmenhorst, 25.01.2017) Illegale Waffen beschlagnahmt

"In einem Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main wegen des Verdachts des unerlaubten Kaufs und Besitzes von Schusswaffen haben Zollfahnder am Dienstag die Wohnungen und Geschäftsräume von insgesamt 29 Tatverdächtigen in elf Bundesländern durchsucht. (...) Im Zentrum des Verfahrens stehen Kunden eines dubiosen Onlineshops mit dem unzweideutigen Namen 'Migrantenschreck.ru'."

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(Selb/Wunsiedel, 18.11.2016) Geldstrafe wegen Volksverhetzung

In seinem Schaufenster stellte ein 54-Jähriger aus dem oberfränkischen Selb ein Schild mit der Aufschrift 'Asylanten müssen draußen bleiben' auf. Laut Urteil des Amtsgerichts Wunsiedel erfüllte er damit den Straftatbestand der Volksverhetzung. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe von 1800 Euro gegen ihn. Quelle: OVB

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(Heidenau, 15.11.2016) Drei Männer wegen Randale vor Flüchtlingsheim verurteilt

"Das Amtsgericht Pirna hat drei Männer wegen ihrer Beteiligung an den fremdenfeindlichen Krawallen in Heidenau verurteilt. Sie standen wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen vor Gericht." Quelle: Spiegel Online

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(Greven-Reckenfeld, 10.11.2016) Haftstrafe nach Hetze gegen Flüchtlinge

"Zu vier Monaten Haftstrafe ist am Donnerstag eine junge Frau aus Reckenfeld vor dem Amtsgericht Steinfurt verurteilt worden, weil sie bei Facebook ein volksverhetzendes Posting veröffentlicht hatte. Die Strafe wird nicht auf Bewährung ausgesetzt, heißt: Die Frau muss in Haft." Quelle: Westfälische Nachrichten

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(Düsseldorf, 25.10.2016) Bewährungsstrafe für Internet-Hetze

"Auf seiner Facebook-Seite tauchten fremdenfeindliche Sprüche auf und die Aufforderung, Polizeiwachen anzuzünden. Deshalb wurde Sven D. (20/ Name geändert) wegen Volksverhetzung und Aufforderungen zu Straftaten am Montag zu sechs Monaten mit Bewährung verurteilt." Quelle: Express

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(Castrop-Rauxel, 26.09.2016) Hetze gegen Asylbewerber

"Die Polizei hat am Wochenende in Castrop-Rauxel zwei Banner sichergestellt, die eindeutige Botschaften gegen Asylbewerber widerspiegeln. Die sieben Meter langen Tücher hingen an einer Brücke über der Autobahn 2. Nun sucht die Polizei Zeugen." Quelle: RuhrNachrichten.de

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(Potsdam, 23.09.2016) Koordinierte Propaganda-Aktion gegen Asylbewerber

"Am Freitagmorgen sind in einem Großteil des Landes Brandenburg massenhaft rechte Propagandaplakate entdeckt worden, die sich gegen Flüchtlinge richten. Betroffen ist der gesamte Nordwesten des Landes von Potsdam, Potsdam-Mittelmark, über Brandenburg/Havel, das Havelland und Ostprignitz-Ruppin bis hinauf zur Prignitz." Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”