Schlagwort-Archiv für Holocaustleugnung

(Berlin, 30.12.2017) Schmiererei mit Schoa-Leugnung in U-Bahnhof

"Insgesamt vier Säulen wurden am 23. November auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Walther-Schreiber-Platz beschmiert, eine davon antisemitisch. Der Text lautete: 'Jeder, sogar Hitler hätte lieber 6 000 000 Arbeitssklaven statt 6 000 000 Leichen! Der Holocaust ist LÜGE'." Quelle: RIAS

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(Heilbronn, 11.05.2017) Unbekannte sprühen antisemitischen Schriftzug

"In der Nacht auf Mittwoch hat ein Unbekannter in der Ludwigsburger Straße in Heilbronn-Böckingen den Schriftzug „Holocaust=Lüge“ mit schwarzer Farbe an eine Unterführung gesprüht. Das vermeldet das Netzwerk gegen Rechts. Der Polizei ist der Vorfall bekannt." Quelle: stimme.de

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(Verden, 28.11.2016) Verfahren gegen 81-jährigen Holocaustleugner

"Im Prozess geht es um Beiträge aus den Jahren 2014 und 2015. In denen heißt es unter anderem, dass Auschwitz kein Vernichtungslager gewesen sei und dort keine Juden vergast worden seien. Insgesamt wird H. Volksverhetzung in acht Fällen vorgeworfen." Quelle: NDR

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(Duisburg, 22.11.2016) Verfahren gegen NPD-Mitglied wegen Holocaustleugnung

"Unter der Überschrift 'Mut zur Wahrheit' soll ein 28-jähriger Mann, der zur Tatzeit in Duisburg lebte, im Mai 2014 im Internet einen Artikel eingestellt haben, der den Holocaust leugnet. In dem Text wurde behauptet, dass rein rechnerisch gar nicht sechs Millionen Juden getötet worden sein könnten, es keine Vergasungen gegeben habe und die Wannseekonferenz, bei der führende Nazis 1942 die europaweite Ermordung von Juden besprochen hatten, nur

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(Gera, 16.09.2016) Bewährungsstrafe nach Volksverhetzung

"[Ein 42-jähriger Ronneburger] soll Briefe eines Neonazis, in denen der Holocaust und die Rechtsstaatlichkeit der BRD geleugnet werden, weiterverbreitet haben. Heraus gekommen war dies durch zwei Journalisten, die die Briefe per E-Mail erhalten und der Staatsanwaltschaft übergeben hatten." Quelle: Ostthüringer Zeitung

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(Zwickau, 14.09.2016) Geldstrafe wegen Volksverhetzung

"Der Rentner hatte vor einer Informationsveranstaltung in der Johanniskirche zur Unterbringung von Asylbewerbern im Dezember 2014 per E-Mail an die Stadtverwaltung Crimmitschau sinngemäß gefragt, ob man plane, Esel, Ziegen und Schafe für 'die Kulturbereicherer' (gemeint waren damit die Asylbewerber) zu beschaffen, um ihnen den Geschlechtsverkehr mit den Tieren zu ermöglichen. (...) S. war [bereits] wegen Holocaustleugnung rechtskräftig verurteilt

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(Berlin 31.07.2016) Schmiererei an Gedenktafel leugnet die Ermordung der Juden im Nationalsozialismus

"In Moabit wurde ein Gedenkschild beschädigt. Eine Initiative bemerkte gestern Vormittag gegen 10 Uhr, dass ein von ihr angebrachtes Gedenkschild an der Ellen-Epstein-Straße mit schwarzer Farbe beschmutzt wurde. Zudem wurde ein Wort durchgestrichen und durch andere ergänzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen." Quelle: Polizei Berlin Ergänzung: "Zu einem antisemitischen Anschlag kam es in der

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(Reinbek, 16.06.2016) Verurteilung nach Holocaustleugnung im Internet

"Als das Lüneburger Landgericht den ehemaligen SS-Buchhalter Oskar Gröning im Juli vergangenen Jahres zu vier Jahren Haft verurteilte, kommentierte Manuel P. (Name geändert) dies öffentlich im sozialen Netzwerk. Den Holocaust bezeichnete er dabei als "nachhaltigste Lüge der Nachkriegsgeschichte"." Quelle: Hamburger Abendblatt

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(München, 16.06.2016) „Reichsbürger“ zu Geldstrafe verurteilt

"Ein selbst ernannter "Reichspreuße", der die Bundesrepublik Deutschland nicht als Rechtsstaat anerkennt und somit konsequenterweise auch die Funktion sämtlicher Staatsbediensteter in Frage stellt, ist am Mittwoch von einem Brucker Amtsrichter wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen und Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 7200 Euro verurteilt worden. Der 51-Jährige, der in der Verhandlung seine Identität

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(Bielefeld, 08.04.2016) Anklage wegen Holocaust-Leugnung

"Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck muss sich im Oktober wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat die 87-Jährige angeklagt, weil sie erneut behauptet hat, das KZ Auschwitz sei ein Arbeitslager, kein Vernichtungslager gewesen." Quelle: WDR

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”