Schlagwort-Archiv für israelbezogener Antisemitismus

(Berlin, 20.06.2017) BDS-Aktivist_innen stören Veranstaltung

Drei Aktivist_innen der antisemitischen BDS-Bewegung störten am Dienstag, den 20.06.2017, eine Veranstaltung an der Humboldt Universität zu Berlin. Während einer Veranstaltung des Mideast Freedom Forums und des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin mit einer Delegation der israelischen Partei „Yesh Atid“ unterbrach einer der drei ungefragt den Redebeitrag. Unter anderem warf er der anwesenden Knesset-Abgeordneten Aliza

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(Hannover, 14.06.2017) Bundeswehrsoldat wegen antisemitischer Äußerungen entlassen

"Ein Obergefreiter der Bundeswehr äußert sich in einer Befragung mit Aussagen wie "Scheiß auf die Juden und die USA", verneint das Existenzrecht des Staates Israel und bekundet Sympathien für radikale Palästinenser-Organisationen wie Fatah und Hamas. Die Armee entlässt den Mann - zu Recht, wie das Verwaltungsgericht Hannover in einem jetzt veröffentlichten Beschluss entschieden hat." Quelle: NDR

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(Berlin, 02.05.2017) Unbekannter versucht israelische Flagge anzuzünden

"Eine 60-jährige Frau erschien heute Mittag auf einem Polizeiabschnitt und erstattete Anzeige. Nach ihren Angaben befand sie sich gestern bei einer angemeldeten Kundgebung „Für die Deutsch-Israelische Freundschaft“ auf dem Pariser Platz. Während der Veranstaltung habe sie sich eine israelische Fahne über die Schultern gelegt. Gegen 13.40 Uhr bemerkte ein 22-jähriger Zeuge, wie ein Unbekannter mit einem Feuerzeug versuchte, die Fahne anzuzünden.

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(Schönefeld, 07.04.2017) Männer beleidigen Frau nach Israel-Reise antisemitisch

"Als die Frau als erste in die Ankunftshalle trat, rief die Gruppe der jungen Männern „Free, free Palestine”. Die Männer bildeten ein schmales Spalier, durch das die Frau hindurchlaufen musste. Sie meldete die bedrohliche Situation dem Sicherheitsdienst. Später stellte sie fest, dass jemand eine brennende Zigarette in ihren Rucksack geworfen hatte." Quelle: Berliner Zeitung

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(Berlin, 01.04.2017) Antisemitischer Hass bei Antikriegsdemo

"Bei der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor hielt Jürgen Grassmann, Veranstalter des jährlichen Berliner "Al-Quds" Marsches eine vorbereitete Rede, in der er auf mehrere judenfeindliche Codes zurückgriff. Zitat: 'Ein ganzes Volk ist betroffen von der teuflischen Mordlust des saudischen Schreckensregimes. Natürlich stecken die zionistische Führung hinter diesem saudischen Schreckensregime.'" Quelle: redoc

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(Bad Hersfeld, 20.09.2016) Antisemitische Beschimpfungen und Flaschenwürfe auf einen Kippa tragenden Juden

"Am Nachmittag des 20. September wurden einem Kippa tragendem Juden in der zentralen Fußgängerzone von Bad Hersfeld durch eine fünfköpfige Gruppe junger Männer die Parolen 'Yahoud, Yahoud', 'Tod Israel', 'Scheiss Israel' und 'Fuck Israel' hinterher gerufen. Sie verfolgten den Betroffenen für 10-15 Minuten, riefen immer lauter 'Yahoud, Yahoud' und warfen schließlich, ohne zu treffen, halb volle kleine Plastikflaschen nach ihm. Hatte der Betroffene

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(Köln, 16.11.2016) Antisemitische Beschimpfungen bei Veranstaltung zur Kölner „Klagemauer“

"Als Miguel Freund sich darüber ärgerte, mit welchem Eifer sich „viele Alt-Linke in Deutschland auf die Seite der Palästinenser“ schlügen, während global ungleich größeren politischen Problemen wie dem so genannten Islamischen Staat und den Taliban weniger Aufmerksamkeit geschenkt würde, wurde er ausgebuht. (...) Einige Herrmann-Anhänger fielen mit antijüdischen Ressentiments auf – nicht nur, indem sie Freund leise beschimpften."

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(Berlin, 29.10.2016) Israeli aufgrund seiner Staatsangehörigkeit ins Gesicht geschlagen

"Am frühen Abend des 29. Oktobers saßen der betroffene Mann mit einer Begleiterin und dem späteren Täter an einem Tisch in einem Lokal am Kreuzberger Heinrichplatz. Im Rahmen des Gesprächs wurden auch die jeweiligen Staatsangehörigkeiten thematisiert. Der Angabe er sei ein Israeli folgend, stürmte der Gesprächspartner sofort aus dem Lokal, um gleich danach wieder aufzutauchen und dem Betroffenen ins Gesicht zu schlagen. Die Begleiterin des

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(Zell am Harmersbach, 31.10.2016) Ferienhof lehnt israelische Gäste ab

"Bei Facebook und Twitter wurde dem Haus vielfach offener Antisemitismus vorgeworfen. «We Don't want have Guests from Israel» («Wir möchten keine Gäste aus Israel»), schrieb der Mattenhof auf eine Anfrage mehrerer Familien. Ein Portal für Hotelbuchungen sperrte das Angebot im Internet." Quelle: Schwäbisches Tagblatt

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(Berlin, 19.10.2016) Israelische Touristen antisemitisch beleidigt

"Zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma sollen gegen 10.30 Uhr einen Touristen aus Israel am S-Bahnhof Treptower Park kontrolliert haben. Da der 35-Jährige mit einem abgelaufenen Fahrausweis unterwegs war, sollen die beiden Angestellten den Reisepass des Mannes verlangt haben. Nach Aufnahme seiner Personalien hätten die zwei als südländisch beschriebenen Mitarbeiter den Kontrollierten antisemitisch beleidigt. Er blieb unverletzt. Ein weiterer

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”