Schlagwort-Archiv für judenfeindliche Hetze

(Duisburg, 22.11.2016) Verfahren gegen NPD-Mitglied wegen Holocaustleugnung

"Unter der Überschrift 'Mut zur Wahrheit' soll ein 28-jähriger Mann, der zur Tatzeit in Duisburg lebte, im Mai 2014 im Internet einen Artikel eingestellt haben, der den Holocaust leugnet. In dem Text wurde behauptet, dass rein rechnerisch gar nicht sechs Millionen Juden getötet worden sein könnten, es keine Vergasungen gegeben habe und die Wannseekonferenz, bei der führende Nazis 1942 die europaweite Ermordung von Juden besprochen hatten, nur

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(Cottbus, 22.11.2016) Antisemitische Hetze bei Fußballspiel

"Auf der gesamten Marschroute zum Stadion waren antisemitische und neonazistische Parolen wie „Juden 03“, „Energie den Deutschen“ und „Nazihools Energie“ zu sehen. Auf der Stromstraße Ecke Parzellenstraße gab es einen koordinierten Angriffsversuch mit Pyrotechnik auf die Babelsberg-Fans, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke des Stadtrings befanden." Quelle: Zeit

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(Freyung-Grafenau, 17.09.2016) Volksverhetzung im Schützenheim

"In einem Raum konnte man den Schützen zuschauen. Mehrere Personen haben sich darin aufgehalten, als der Angeklagte in einer Gruppe aus Mitgliedern volksverhetzende Aussagen getätigt haben soll. Laut Anklageschrift soll er sich zum Hitler-Regime geäußert haben: Damals habe Hitler bei der Vergasung der Juden nicht alles richtig gemacht, er habe nicht alle Juden vergast. Er, der Angeklagte, hätte ihm zeigen können, wie man das richtig hätte

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(Gera, 16.09.2016) Bewährungsstrafe nach Volksverhetzung

"[Ein 42-jähriger Ronneburger] soll Briefe eines Neonazis, in denen der Holocaust und die Rechtsstaatlichkeit der BRD geleugnet werden, weiterverbreitet haben. Heraus gekommen war dies durch zwei Journalisten, die die Briefe per E-Mail erhalten und der Staatsanwaltschaft übergeben hatten." Quelle: Ostthüringer Zeitung

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(Berlin, 12.09.2016) Antisemitische Schmiererei an einer Baustellenabsperrung

"Am 05. September wurde an einer Planke in der Bouchéstraße ein mit Edding gemalter Davidstern vorgefunden, in dem verblasst das Wort „Lüge“ zu lesen ist. Ob dies auch der Ort des Anbringens ist, ist nicht nachvollziehbar. Die Schmiererei wurde durch Sticker unkenntlich gemacht." Quelle: RIAS

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(Berlin, 09.09.2016) Wahlplakat mit antisemitischer Symbolik beschmiert

"Am 3. September 2016 wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke in der Leibnizstraße, Höhe Otto Suhr-Allee in Charlottenburg als beschädigt vorgefunden. Der Kandidatin Lompscher war ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden, ihre Augen und ihr Mund wurden so ausgerissen, dass sie wie ein Vampir mit Eckzähnen und hohlen Augen aussah." Quelle: Register Berlin

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(Berlin, 06.09.2016) Leugnung der Schoa am Deportationsmahnmal Putlitzbrücke

"Am 26. August fand die meldende Person einen weißen Zettel vor, welcher auf der Stehle angebracht war. Auf diesem war im Querformat 'Die Deportation hat es nie gegeben. Es gibt keine Beweise' gedruckt. In unmittelbarer Nähe wurde wiederholt das provisorische Mahnmal in der Ellen-Epstein-Straße mit ähnlichen Parolen beschmiert und beschädigt." Quelle: RIAS

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(Dessau, 07.09.2016) Anzeige wegen antisemitischer E-Mail erstattet

"Die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft (DWG) hat am Dienstag gegen den bekannten Thüringer Neonazi Jörg Krautheim Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Der größte Vermieter der Doppelstadt hatte am Sonntagabend eine umfängliche E-Mail mit antisemitischen Inhalt von dem rechtsextremen Akteur erhalten. (...)Die DWG ist zentraler Partner der Stadt bei der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen." Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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(Kassel, 25.07.2016) Kreistagsabgeordneter der AfD postet antisemitische Verschwörungstheorien

"Der nordhessische AfD-Kommunalpolitiker Gottfried Klasen soll sich bei Facebook judenfeindlich geäußert haben. Demnach hatte Klasen unter anderem geschrieben, der Zentralrat der Juden habe die politische Meinungsbildungshoheit in Deutschland und infiltriere alle Parteien, um seine politische Kontrolle zu bewahren." Quelle: Hessenschau

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”