Schlagwort-Archiv für Judenhass

(Berlin, 13.04.2017) Antisemitische Beleidigung

"Ein 32-Jähriger ist am Berliner Ostbahnhof mit einer Glasflasche beworfen und antisemitisch beleidigt worden. Die Flasche sei am Mittwochabend aus einer Gruppe heraus geworfen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als der Mann die Gruppe daraufhin ansprach, beleidigte ihn eine 38-Jährige mehrfach und lautstark als "Scheiß Jude"." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Berlin, 27.02.2017) Antisemitische Schmiererei mit Fußballbezug

"Am 27. Februar wurde an einer Werbefläche eines Supermarkts im Prenzlauer Berg eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Schriftzug enthielt die Worte „Juden…“ (unleserlich) und „FCU Jude“, die sich auf den Fußballclub Union Berlin beziehen. Zudem wurden die Worte „WSee Hool“ und „Hertha BSC WSee“ auf die Werbefläche des Supermarktes geschrieben. (...)" Quelle: RIAS

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(Berlin, 10.03.2017) Gedenkstele beschmiert

"Eine Gedenkstele der Jüdischen Gemeinde Adass Jisroel in Berlin-Mitte ist mit Schriftzügen beschmiert worden. Ein Anwohner hatte verschiedene Schmierereien am frühen Freitagmorgen auf dem Mahnmal nahe dem Wullenwebersteg entdeckt und zunächst die Gemeinde informiert. Diese erstattete anschließend beim LKA Strafanzeige, wie die Polizei am Freitag mitteilte." Quelle: Polizei Berlin

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(Herford, 10.11.2016) Stolperstein überklebt

"Einem Passanten fiel am Donnerstagabend auf einem so genannten Stolperstein in der Bahnhofstraße in Bünde ein Aufkleber mit Nazi-Symbolen auf. Wie die Polizei bestätigte, habe sich eine Streifenwagenbesatzung die Stelle angesehen. Die Person, die den Aufkleber angebracht hat, hat sich der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen strafbar gemacht." Quelle: Neue Westfälische

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(Dortmund 09.11.2016) Neonazis stören Gedenkveranstaltung am jüdischen Mahnmal

"Seit mehreren Jahren stören Neonazis in Dorstfeld die Gedenkfeiern der Bezirksvertretung Innenstadt-West, die an einem Mahnmal an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert. Mit antisemitischen Parolen gingen Neonazis auch am 9. November 2016 wieder gegen eine Gedenkfeier vor. (...) Bereitschaftspolizisten drängten die Neonazis ab. Mehrmals äußerten sich Neonazis respektlos gegenüber dem Staat Israel." Quelle: Der Westen

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(Rödelheim 06.11.2016) Synagogen-Gedenkstätte mit Parolen beschmiert

"Antisemiten haben Teile der erst vor einem Jahr am Rande des Brentanoparks neu eingeweihten Synagogen-Gedenkstätte beschmiert. 'Juden sind Verbrecher', schrieben sie mit weißer Farbe auf eine Stele, deren eigentlicher Text unter anderem lautet: 'Wir ließen zu, dass aus unserer Mitte jüdische Bürger in Konzentrationslager deportiert und ermordet wurden.'" Quelle: hessenschau.de

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(Bad Oeynhausen, 11.10.2016) Haftstrafe für Holocaust-Leugnerin Haverbeck

"Die Richterin ging mit ihrem Urteil über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus, der zehn Monate Haft ohne Bewährung gefordert hatte. Haverbeck habe in vier einzelnen Artikeln jeweils den Massenmord an den europäischen Juden geleugnet. Die Richterin erkannte darin vier einzelne Straftaten und sagte: "Frau Haverbeck weiß, was sie tut." Sie identifiziere sich mit der Rassenideologie und dem Antisemitismus und spreche Juden letztlich das Lebensrechts

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(Gera, 16.09.2016) Bewährungsstrafe nach Volksverhetzung

"[Ein 42-jähriger Ronneburger] soll Briefe eines Neonazis, in denen der Holocaust und die Rechtsstaatlichkeit der BRD geleugnet werden, weiterverbreitet haben. Heraus gekommen war dies durch zwei Journalisten, die die Briefe per E-Mail erhalten und der Staatsanwaltschaft übergeben hatten." Quelle: Ostthüringer Zeitung

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(Berlin, 09.09.2016) Wahlplakat mit antisemitischer Symbolik beschmiert

"Am 3. September 2016 wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke in der Leibnizstraße, Höhe Otto Suhr-Allee in Charlottenburg als beschädigt vorgefunden. Der Kandidatin Lompscher war ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden, ihre Augen und ihr Mund wurden so ausgerissen, dass sie wie ein Vampir mit Eckzähnen und hohlen Augen aussah." Quelle: Register Berlin

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(Berlin, 06.09.2016) Leugnung der Schoa am Deportationsmahnmal Putlitzbrücke

"Am 26. August fand die meldende Person einen weißen Zettel vor, welcher auf der Stehle angebracht war. Auf diesem war im Querformat 'Die Deportation hat es nie gegeben. Es gibt keine Beweise' gedruckt. In unmittelbarer Nähe wurde wiederholt das provisorische Mahnmal in der Ellen-Epstein-Straße mit ähnlichen Parolen beschmiert und beschädigt." Quelle: RIAS

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”