Schlagwort-Archiv für Judenhass

(Berlin, 19.09.2017) Mann antisemitisch beleidigt

"In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigte ein Jugendlicher einen Mann antisemitisch in Prenzlauer Berg. Vor einem Lokal in der Marienburger Straße soll es dann zu der antisemitischen Beleidigung gekommen sein. Der 50-Jährige sowie Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei. Der 15-Jährige wurde nach einer Personalienfeststellung einem Erziehungsberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt."

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(Berlin, 26.07.2017) Morddrohung gegen JFDA und seine Freunde

Auf einen durch das JFDA geteilten Zeitungsartikel ("Identitären-Schiff sitzt auf Zypern fest") antwortete der Twitter-User @ISEEYOU23 mit folgenden Worten: "WIR WERDEN EUCH JUDEN UND VOR ALLEM EURE HELFER (MERKEL, SOROS, Maas) nicht nur töten, wir werden die Welt von euch Psychopathen reinigen!" Eine Anzeige wurde durch das JFDA bei der Polizei gestellt. Quelle: JFDA

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(Gütersloh, 02.07.2017) Jude vor Haustür antisemitisch beschimpft

Aus einem vorbeifahrenden Auto wurde ein Jude mit „Drecksjude“ beschimpft. Der Mann war bereits in der Vergangenheit antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Quelle: Neue Westfälische 

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(Berlin, 18.07.2017) Angriff nach Antisemitismus-kritischer Nachfrage

"Zu einem körperlichen Angriff nach einer Antisemitismus-kritischen Nachfrage kam es am 3. Juli in Berlin Gesundbrunnen. Ein Mann hatte auf einer Parkbank ein Buch über Homosexuellenemanzipation und –Feindlichkeit gelesen. Unvermittelt wurde er von einem alkoholisierten Mann auf dieses Buch angesprochen. (...) Wenn Muslime überhaupt Terroristen seien, so der Mann weiter, dann nur als Reaktion auf ihre Verfolgung nach den Anschlägen vom 11.

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(Frankfurt/Main, 19.06.2017) Tafeln jüdischer Sportler zerstört

"Teile einer Ausstellung über jüdische Spitzensportler sind mitten in Frankfurt zerstört worden. Wie der Blog „Beves Welt“ am Montag berichtet, wurden in zwei Nächten je eine der Tafeln der Ausstellung am Rathenauplatz zerstört. Erst am Donnerstag vergangener Woche war die Schau „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ des Jüdischen Museums eröffnet worden." Quelle: Frankfurter Rundschau

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(Hannover, 14.06.2017) Bundeswehrsoldat wegen antisemitischer Äußerungen entlassen

"Ein Obergefreiter der Bundeswehr äußert sich in einer Befragung mit Aussagen wie "Scheiß auf die Juden und die USA", verneint das Existenzrecht des Staates Israel und bekundet Sympathien für radikale Palästinenser-Organisationen wie Fatah und Hamas. Die Armee entlässt den Mann - zu Recht, wie das Verwaltungsgericht Hannover in einem jetzt veröffentlichten Beschluss entschieden hat." Quelle: NDR

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(Gotha, 08.06.2017) Jüdischer Friedhof geschändet

"Auf dem jüdischen Friedhof in Gotha sind 20 Grabsteine mit Nazi-Symbolen beschmiert worden. Nach Polizeiangaben waren unter anderem Hakenkreuze und SS-Runen mit schwarzer Farbe aufgemalt worden. Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung haben die Schmierereien am Mittwoch entdeckt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe." Quelle: MDR

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(Heilbronn, 11.05.2017) Unbekannte sprühen antisemitischen Schriftzug

"In der Nacht auf Mittwoch hat ein Unbekannter in der Ludwigsburger Straße in Heilbronn-Böckingen den Schriftzug „Holocaust=Lüge“ mit schwarzer Farbe an eine Unterführung gesprüht. Das vermeldet das Netzwerk gegen Rechts. Der Polizei ist der Vorfall bekannt." Quelle: stimme.de

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(Heilbronn, 05.05.2017) Grabsteine auf jüdischem Friedhof beschädigt

"Ein bislang unbekannter Täter beschädigte im Zeitraum zwischen Donnerstag, 20. April, und Dienstag, 2. Mai, insgesamt zehn Grab- und Gedenksteine des Jüdischen Friedhofs im Sontheimer Gewann "An der Schozach". Die Grab- und Gedenksteine wurden vermutlich durch Fußtritte oder mittels körperlicher Gewalt umgeworfen, wie die Polizei Heilbronn am Freitag mitteilte. Die Instandsetzungskosten belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 4.000

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(München, 16.05.2017) Judenhasser pöbeln im Bus

"Sechs Männer und Frauen haben am Samstagabend in einem Bus des Schienersatzverkehrs auf widerliche Weise antisemitisch herumgepöbelt. Obwohl zahlreiche Fahrgäste in dem Bus saßen, der gegen 20 Uhr vom Hauptbahnhof Richtung Pasing unterwegs war, griffen allein eine 38 Jahre alte Sekretärin aus München und kurz darauf auch ihr Lebensgefährte ein. (...) Daraufhin wandte sich die Gruppe der couragierten Frau zu und und deckte sie mit antisemitischen

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”