Schlagwort-Archiv für Judenhass

(Berlin, 09.03.2019) Juden-Hass gegen Zweitliga-Profi

"Ein Twitter-User, der sich als Union-Fan ausgibt, veröffentlichte nach der Roten Karte gegen den Israeli Almog Cohen (30) seinen widerlichen Judenhass. Der User, der sich hinter dem Pseudonym @evermore83 versteckt, nennt Cohen in seinen Tweet „Scheiss Judenvieh“, schreibt, „Ab in die Kammer mit Dir“ und endet mit U.N.V.E.U. (Und Niemals Vergessen Eisern Union)." Quelle: BILD

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(Bamberg, 07.03.2019) Frau mit Säure attackiert

"Nach einem Angriff mit ätzender Flüssigkeit auf eine 65-Jährige in Bamberg hat die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) die Ermittlungen übernommen. Ein antisemitischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, erklärte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München, bei der die Zentralstelle angesiedelt ist. Er betonte aber, dass der Fall noch völlig offen sei." Quelle: Süddeutsche

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(Chemnitz, 04.03.2019) Straßenschilder verbogen und abgerissen

"In Chemnitz sind nahe der Synagoge zwei Straßenschilder abgerissen und eines verbogen worden. Der Namensgeber der Straße, Hugo Fuchs, war über 30 Jahre Rabbiner der Jüdischen Gemeinde." Quelle: mdr

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(Bonn, 25.02.2019) Radikale Parolen auf Asphalt in Schwarzrheindorf

"Antisemitische Schmierereien sowie radikale Propaganda zu unterschiedlichen politischen Themen wurden am Wochenende auf den Asphalt des Rheindeichs in Schwarzrheindorf gesprüht. Ulrich Meier von der Brotfabrik hatte die Schmierereien am Sonntagmorgen entdeckt und das Ordnungsamt informiert." Quelle: General-Anzeiger

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(Blumenthal, 18.02.2019) Staatsschutz ermittelt

"Unbekannte haben am Wochenende in Blumenthal eine Haustür, ein Garagentor, einen Briefkasten und ein Autokennzeichen mit Hakenkreuzen beschmiert. (...) Eine Anwohnerin hörte in der Nacht zu Freitag eine männliche, lallende Stimme, die „komm raus, komm raus, oder ich steche Dich ab, Jude, Jude“, rief." Quelle: Die Norddeutsche

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(Berlin, 14.02.2019) Gezielter antisemitischer Übergriff in Hufeisensiedlung

"In der Nacht zum 11. Februar 2019 wurde das Plakat das zu der Buchlesung mit der jüdischen Schriftstellerin und Bloggerin Juna Grossmann einlädt zerstört. Es geht in der Lesung um die Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Antisemitismus in Berlin." Quelle: Berliner Woche

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(Strasburg, 13.02.2019) Wieder Stolpersteine beschädigt

"Nach der gewaltsamen Beschädigung sogenannter Stolpersteine in Strasburg (Vorpommern-Greifswald) fahndet der Staatsschutz weiter nach Tätern. Die Suche sei bisher ohne Erfolg geblieben, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Neubrandenburg sagte. Am Vortag war bekannt geworden, dass Unbekannte erneut Gedenk-Pflastersteine in der Stadt geschändet hatten." Quelle: RTL

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(Frankfurt/Main, 08.02.2019) Antisemitischer Angriff auf Schüler

"Zu einem krassen, höchstwahrscheinlich antisemitisch motivierten Angriff ist es nach Polizeiangaben am Donnerstagvormittag in Schwanheim gekommen. Wie die Polizei mitteilt, waren neun Schüler einer Schulklasse, einer davon jüdischen Glaubens, mit der Trambahnlinie 12 in Richtung Schwanheim unterwegs zu einer Beerdigung." Quelle: Frankfurter Rundschau

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(Langen, 25.01.2019) Antisemitischer Angriff: Langener schreitet ein und wird schwer verletzt

"Auf Bahnsteig 1 beleidigte ein 26-jähriger Mann aus Langen einen etwa 80 Jahre alten Juden und benutzte nach Angaben des 48-Jährigen das Wort Jude als Schimpfwort. (...) Er ist entsetzt über die fehlende Zivilcourage der Langener. „Dass niemand etwas sagt oder einschreitet, macht mich fassungslos. Es gab 15, 20 Menschen, die haben weggesehen"." Quelle: op-online

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(Berlin, 26.01.2019) Gedenkstätte beschädigt

"Unbekannte beschädigten die „Stele Karl Wolffsohn“ in Gesundbrunnen. Ein Zeuge stellte das beschädigte Glas der Gedenktafel gestern Mittag gegen 13 Uhr in der Behmstraße fest und benachrichtigte die Polizei. Es wurden Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen." Quelle: Polizei Berlin

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”