Schlagwort-Archiv für Judenhass

(Magdeburg, 08.01.2018) Unbekannte beschädigen erneut Banner des Vereins „Neue Synagoge Magdeburg“

"Unbekannte haben erneut ein Banner des Fördervereins 'Neue Synagoge Magdeburg' beschädigt. Aus dem etwa neun Meter langen Spruchband mit der Aufschrift 'Otto braucht eine Synagoge' sei das Wort 'Synagoge' herausgeschnitten worden, teilte die Polizei am Montag mit." Quelle: Leipziger Volkszeitung

Weitere Infos
(Mettmann, 09.01.2018) Fußball-Trainer nach Hass-Postings entlassen

"'Halts Maul du dreckiger Jude!!!', schrieb K. in dem sozialen Netzwerk. Gerichtet war die Beleidigung an einen Berliner jüdischen Glaubens (Name der Redaktion bekannt), mit dem sich K. eine Diskussion um den Konflikt zwischen Israel und Palästina lieferte. Auch in weiteren Fällen beschimpfte K. das Judentum, bezeichnete die Gläubigen gar als 'Schande der Menschheitsgeschichte'." Quelle: Rheinische Post

Weitere Infos
(Berlin, 30.12.2017) Schmiererei mit Schoa-Leugnung in U-Bahnhof

"Insgesamt vier Säulen wurden am 23. November auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Walther-Schreiber-Platz beschmiert, eine davon antisemitisch. Der Text lautete: 'Jeder, sogar Hitler hätte lieber 6 000 000 Arbeitssklaven statt 6 000 000 Leichen! Der Holocaust ist LÜGE'." Quelle: RIAS

Weitere Infos
(Wittenberge, 09.01.2018) Mit Axt auf Jüdische Grabsteine eingeschlagen

"Gegen Mittag des 9. Januar wurde der Mann dabei beobachtet, wie er mit einer Axt auf mehrere Gräber einschlug und diese z.T. stark beschädigte. Anschließend stieg er auf ein Fahrrad und fuhr davon." Quelle: RIAS

Weitere Infos
(Hagen, 08.12.2017) Farbschmiererei an einem Geschäft in Menden

"Als eine 45-jährige Ladenbesitzerin heute (Freitag) um 09.00 Uhr an ihrem Geschäft in der Hauptstraße erschien, erlebte sie eine böse Überraschung. Bislang unbekannte Täter hatten im Verlaufe der Nacht auf einer Schaufensterscheibe des Ladens mit weißer Wandfarbe großflächig das Wort "Jude" aufgebracht. Die Aufschrift hat die Maße von 90 bis 150 cm und wurde offensichtlich mit einem Pinsel aufgetragen. Da die Polizei von einem antisemitischen

Weitere Infos
(Wetzlar, 06.11.2017) Anne Frank mit Fotomontage verunglimpft

"Ein Facebook-User hat in dem sozialen Netzwerk mit einem Bild Anne Frank verunglimpft. Sein Arbeitgeber in Wetzlar erntete dafür einen Shitstorm. Gegen den Mann ermittelt nun die Staatsanwaltschaft." Quelle: hessenschau.de, facebook

Weitere Infos
(Zeitz, 31.10.2017) Mann trägt Kippa und wird attackiert

"Am Montagabend konnte die Polizei das Opfer telefonisch erreichen. 'Hier gab der Mann an, dass er vom Tatverdächtigen angegriffen und als Jude beschimpft wurde', so Karlstedt, 'weitere Angaben machte er zunächst nicht. Der Geschädigte trägt in der Öffentlichkeit eine Kippa und ist jüdischen Glaubens.'" Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Düsseldorf, 30.10.2017/Leipzig, 31.10.2017) Antisemitische Aufkleber verbreitet

"Ein Antisemitismus-Skandal in Italien erreicht nun möglicherweise Deutschland. Fans von Lazio Rom hatten am 22. Oktober selbstgemachte Sticker in die Fankurve des Erzrivalen AS Rom geklebt, auf dem die bekannte Jüdin Anne Frank das Trikot des ungeliebten Stadtnachbarn trug. (...) Fotos zeigen Aufkleber, auf denen die während des Dritten Reichs im KZ Bergen-Belsen gestorbene Jüdin Anne Frank das Trikot von Schalke 04 trägt." Quelle: Der

Weitere Infos
(Berlin, 19.09.2017) Mann antisemitisch beleidigt

"In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigte ein Jugendlicher einen Mann antisemitisch in Prenzlauer Berg. Vor einem Lokal in der Marienburger Straße soll es dann zu der antisemitischen Beleidigung gekommen sein. Der 50-Jährige sowie Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei. Der 15-Jährige wurde nach einer Personalienfeststellung einem Erziehungsberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt."

Weitere Infos
(Berlin, 26.07.2017) Morddrohung gegen JFDA und seine Freunde

Auf einen durch das JFDA geteilten Zeitungsartikel ("Identitären-Schiff sitzt auf Zypern fest") antwortete der Twitter-User @ISEEYOU23 mit folgenden Worten: "WIR WERDEN EUCH JUDEN UND VOR ALLEM EURE HELFER (MERKEL, SOROS, Maas) nicht nur töten, wir werden die Welt von euch Psychopathen reinigen!" Eine Anzeige wurde durch das JFDA bei der Polizei gestellt. Quelle: JFDA

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”