Schlagwort-Archiv für Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

(Gelsenkirchen, 11.12.2018) Hakenkreuz und SS-Runen an Synagoge

"Nach Polizeiangaben haben am Sonntag Sicherheitskräfte ein Hakenkreuz und zwei SS‐Runen an der Hausfassade der Synagoge in der Gelsenkirchener Georgstraße bemerkt. »Diese verfassungswidrigen Symbole waren offensichtlich durch Wischen in den sich auf der Hausfassade befindlichen Schmutz aufgezeichnet worden«, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung." Quelle: Jüdische Allgemeine

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(Frankfurt, 10.12.2018) Justiz ermittelt gegen Frankfurter Beamte

"Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten, die in einem Gruppenchat rechtsextreme Inhalte ausgetauscht haben sollen. (...) Es gehe um Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen." Quelle: n-tv

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(Herbsleben, 30.11.2018) Schmierereien auf Schlossruine

"Die Kripo Mühlhausen bittet um Hinweise aus der Bevölkerung zu Schmierereien in Herbsleben. (...) Unter anderem wurden auch Hakenkreuze aufgesprayt. Deshalb ermittelt jetzt der Staatsschutz." Quelle: Thüringen24

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(Ostritz, 02.12.2018) „Sieg Heil“-Rufe: Polizei beendet Rechtsrock-Konzert

"Die Polizei hat ein rechtes Rockkonzert im ostsächsischen Ostritz vorzeitig beendet. (...) Die Beamten bemerkten am späten Abend lautstarke "Sieg Heil"-Rufe aus der Halle." Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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(Neubrandenburg, 26.11.2018) Mann beschädigt Tür von Zuwandererheim

"Der Staatsschutz in Neubrandenburg ermittelt gegen einen Mann, der mit einem Baseballschläger die Eingangstür einer großen Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber eingeschlagen haben soll. (...) Beim Weglaufen soll er Worte wie «SS, SA, Germania!» gerufen haben." Quelle: Welt

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(Rudersheim, 25.11.2018) Farbanschlag auf Herausgeber

"Neonazis der selbsternannten „Autonomen Nationalisten Rems-Murr“ haben  erneut einen Farbanschlag auf den Herausgeber und Chefredakteur der Beobachter News Alfred Denzinger verübt. Das legt zumindest das hinterlassene Kürzel nah. Die Täter, die sich nur nachts auf die Straße trauen, beschmierten in den frühen Morgenstunden des 25. November Denzingers Wohnhaus und seinen Wagen mit roter Farbe, sprühten seinen Namen und Nazisymbole wie

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(Barntrup, 09.11.2018) Rechte Schmierereien

"Erneut sind in Barntrup in der Nacht zum Freitag Wände und Schaufensterscheiben mit verfassungsfeindlichen Symbolen und Zeichen beschmiert worden. Wie die Polizei mitteilt, waren die unbekannten Täter in der Nacht zum Donnerstag an mehreren Stellen im Stadtgebiet aktiv und sprühten unter anderem Hakenkreuze auf." Quelle: LZ.de

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(Backnang, 09.11.2018) Rechtsradikale Schmierereien am Bahnhof

"Der Staatsschutz ermittelt gegen einen 37-Jährigen, der in der Nacht zum Mittwoch dabei beobachtet worden ist, wie er mit Kreide rechtsradikale Symbole auf Brücken und am Bahnsteig des Bahnhofs in Backnang (Rems-Murr-Kreis) geschmiert hat. (...) Es handelt sich demnach vor allem um doppelte Sigrunen, also das Symbole der SS im Dritten Reich, sowie weitere Symbole, die in der rechten Szene verwendet werden." Quelle: Stuttgarter Zeitung

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(Gelsenkirchen, 22.10.2018) Unbekannte malen Frau Hakenkreuze auf Kopfhaut

"Mit einem ungewöhnlichen Fall von Körperverletzung beschäftigt sich derzeit die Polizei Gelsenkirchen. Unbekannte haben am Sonntagabend (21.10.2018) einer stark alkoholisierten Frau zehn Hakenkreuze auf die rasierte Kopfhaut gemalt." Quelle: WDR

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(Neustrelitz, 22.10.2018) Nazisymbole an eine Wand geschmiert

"Unbekannte haben in Neustrelitz Hakenkreuze, ausländerfeindliche Parolen, Symbole verfassungswidriger Organisationen und Beleidigungen gegen Polizisten an eine Garage und einen Papierkorb geschmiert." Quelle: Nordkurier

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”