Schlagwort-Archiv für Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

(Kämpfelbach-Ersingen, 19.04.2018) Nazi-Symbole: Unbekannte verwüsten Kapelle – Staatsschutz ermittelt

"Unbekannte Täter haben zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen in der in Ersingen gelegenen Wendelins Kapelle ihr Unwesen getrieben – sie beschmierten sie von außen unter anderem mit Nazi-Parolen und demolierten die Inneneinrichtung." Quelle: Pforzheimer Zeitung

Weitere Infos
(Magdeburg, 25.03.2018) Magdeburger Moschee mit Hakenkreuz beschmiert

"Unbekannte haben in einen Waschraum der Magdeburger Moschee ein großflächiges Hakenkreuz gesprüht. Das verbotene Nazi-Symbol wurde bereits am Freitagnachmittag entdeckt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Wer hinter der Tat steckt, muss der für politisch motivierte Kriminalität zuständige Staatsschutz noch ermitteln." Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 04.03.2018) Hitlergruß und offener Antisemitismus bei rechtsextremer Demo in Berlin

In Berlin sind am 03.03.2018 etwa 500 Rechtsextreme unter dem Motto “Nein zur Groko” auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte das Netzwerk “Wir für Deutschland”, das seit 2016 regelmäßig rassistische Aufmärsche organisiert. Die Teilnehmenden, unter denen sich neben Anhänger*innen der AfD auch viele Neonazis befanden, skandierten Parolen wie “Nationaler Sozialismus – jetzt” und “Ruhm und Ehre der deutschen Nation”. (...) Ein

Weitere Infos
(München, 28.02.2018) Unbekannte zeichnen Riesen-Hakenkreuz vor Synagoge

"Zwei unbekannte Männer haben am Montagabend ein großes Hakenkreuz in den Schnee gezeichnet: Tatort war der Sankt-Jakobs-Platz, an dem sich die Münchner Hauptsynagoge befindet." Quelle: Abendzeitung

Weitere Infos
(Köln, 20.02.2018) Mutmaßlich fremdenfeindlicher Übergriff

"Gegen 20 Uhr fuhr der 26-Jährige nach eigenen Angaben mit seinem Fahrrad aus Richtung Bilderstöckchen kommend auf der Äußeren Kanalstraße in Richtung Ehrenfeld. Zwischen zwei Unterführungen im Bereich der Anschlussstelle Bickendorf (BAB 57) habe ein Unbekannter den Radfahrer angesprochen und ihn unter einem Vorwand zu einer Baumgruppe auf einem Hügel gelockt. Dort sollen zwei Komplizen gewartet haben, die ihm drei auf Bäume gesprühte Hakenkreuze

Weitere Infos
(Krefeld, 23.05.2018) Nazi-Symbole an Krefelder Häuserwänden – Staatsschutz ermittelt

"An der Roßstraße, der Thomasstraße, am Alten Deutschen Ring, am Deutschen Ring sowie an der Marktstraße hätten Unbekannte mehrere Hakenkreuze, das "SS"-Symbol sowie die "88" geschmiert, heißt es im Polizeibericht. Ebenfalls zu lesen sei mehrfach der Schriftzug 'Nazi-Kiez'. " Quelle: Westdeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 05.02.2018) Berlinbesucher nach „Hitlergruß“ festgenommen

"Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft nahmen gestern Morgen einen Berlinbesucher in Mitte fest. Dieser soll Zeugenaussagen zufolge gegen 8.40 Uhr zusammen mit drei Begleitern aus dem S-Bahnhof Brandenburger Tor gekommen sein und dabei mehrmals nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Auf dem Pariser Platz selbst stellte er sich dann in Positur, soll seinen rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und erneut nationalsozialistische Parolen gerufen

Weitere Infos
(Sonnenberg, 10.01.2018) Hassparolen an kurdischer Bäckerei

"Auf der Glasfassade, die den kompletten Eingangsbereich des Ladens einnimmt, prangten zwei rote Hakenkreuze und eine SS-Aufschrift in Runenform. Auf eine Steinplatte direkt vor dem Fenster war ein weiteres Hakenkreuz gesprüht worden, ebenso wie die Worte 'Heil Hitler'. (...) Neben Hakenkreuzen und Runen hinterließen die Täter weitere Schmierereien mit Fußballbezug wie 'Chemnitz Ultras'." Quelle: Freie Presse

Weitere Infos
(Espelkamp, 04.12.2017) Mehrere Hakenkreuze gesprüht

"Unbekannte haben am Samstagabend die Hauswand der Gaststätte »Sudetenland«, ein auf dem Parkplatz davor abgestelltes Auto und einen Zigarettenautomaten beschmiert. Sie hinterließen mehrere verfassungswidrige Symbole." Quelle: Westfalen-Blatt

Weitere Infos
(Berlin, 30.11.2017) Hitlergruß gezeigt und Mann symbolisch erschossen

"Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht in einem Imbiss in Berlin-Charlottenburg den Hitlergruß gezeigt und einen Mitarbeiter symbolisch erschossen! (...) Zunächst habe er wie ein unschlüssiger Kunde gewirkt. Doch dann habe er plötzlich einen Arm zum Hitlergruß hochgerissen." Quelle: Bild

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”