Schlagwort-Archiv für Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

(Berlin, 20.07.2017) „Hitler-Gruß“ skandiert

"Polizeibeamte nahmen gestern Abend in Prenzlauer Berg nach einer Sachbeschädigung, einer Beleidigung und einer Bedrohung einen Mann vorläufig fest. Nach Angaben von Zeugen überquerte der 42-Jährige, der ein Fahrrad schob, gegen 19.30 Uhr die Wichertstraße bei Rot, woraufhin Autofahrer hupten und ihre Fahrzeuge zum Stehen bringen mussten. Plötzlich nahm der Mann sein Fahrrad und schleuderte dieses gegen den Audi eines 28-Jährigen. Anschließend

Weitere Infos
(Themar, 17.07.2017) Staatsschutz ermittelt nach „Hitler-Gruß“

"Während des Neonazi-Festivals in Themar wurde von mehreren Gästen offen der "Hitler-Gruß" gezeigt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz. Hunderte Fotos und Videos werden ausgewertet." Quelle: MDR

Weitere Infos
(Monschau, 05.07.2017) Rechte Schmierereien an Turnhalle

"Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende die Außenfassade der Turnhalle der Elwin-Christoffel-Realschule in Monschau mit beleidigenden und rechten Graffitis beschmiert. Der Staatsschutz hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen. (...) Ein Verfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet." Quelle: Aachener Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 01.07.2017) Fremdenfeindlich beleidigt

"Gegen 18 Uhr trat eine Frau auf einem Kinderspielplatz im Oschatzer Ring an die dort spielenden vier Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren heran und beleidigte sie mit den Worten „Scheiß Ausländer“. Eines der Mädchen erzählte daheim von dem Vorfall. Die Mutter erstattete daraufhin Anzeige auf einem Polizeiabschnitt. Im weiteren Verlauf der Befragungen konnte eine 26-Jährige namhaft gemacht werden. Auf dem Mierendorffplatz trat gegen 0.20

Weitere Infos
(Wurzen, 13.06.2017) Ausschreitungen vor Flüchtlingsunterkunft

"Der Polizei zufolge waren bei der Versammlung auch Menschen, die "Ausländer raus!"-Rufe skandierten und verfassungsfeindliche Symbole verwendeten. Als sich die Gruppe vor dem Wohnhaus der Flüchtlinge einfand, verhängten die Beamten Platzverweise. (...) Zwei Demonstranten wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, gegen mehrere Teilnehmer wurde Anzeige erstattet." Quelle: MDR

Weitere Infos
(Pfarrkirchen, 09.06.2017) Unbekannte zeigt Hitlergruß

"Am Donnerstag, 08.06.2017, gegen 21.45 Uhr, gingen 3 Studenten die westliche Ringallee, als ihnen auf Höhe der Post zwei junge Damen begegneten. Eine der Beiden beleidigte hier einen 21-jährigen Mann aus Tübingen bezüglich seiner Frisur und zeigte anschließend zweimal mit dem gestreckten rechten Arm den sogenannten Hitlergruß. Zudem äußerte sie zweimal "Sieg Heil"." Quelle: Passauer Neue Presse

Weitere Infos
(Gotha, 08.06.2017) Jüdischer Friedhof geschändet

"Auf dem jüdischen Friedhof in Gotha sind 20 Grabsteine mit Nazi-Symbolen beschmiert worden. Nach Polizeiangaben waren unter anderem Hakenkreuze und SS-Runen mit schwarzer Farbe aufgemalt worden. Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung haben die Schmierereien am Mittwoch entdeckt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe." Quelle: MDR

Weitere Infos
(Erfurt, 06.06.2017) Hitlergruß gezeigt

"Zeugen informierten gestern Nachmittag die Polizei darüber, dass in der Schlösserstraße ein alkoholisierter Mann den Hitlergruß skandiert. Als die Beamten eintrafen, erkannten sie den 34-Jährigen sofort. Der Mann war wenige Stunden zuvor aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen worden." Quelle: Focus

Weitere Infos
(Bad Kötzing/Bayern, 04.06.2017) Hitlergruß im Bierzelt

"Am Samstag gegen 23 Uhr wurde ein amtsbekannter Bad Kötztinger vom Sicherheitsdienst aus dem Festzelt verbracht, weil er dort andere Festbesucher angepöbelt und belästigt hatte. Vor dem Zelt zeigte er dann den Hitlergruß nebst dem zugehörigen Ausruf. Gegen den erheblich betrunkenen Mann wird ein Strafverfahren eingeleitet, und es wird ein Betretungsverbot für die Dauer des Pfingstfestes bei der Stadt Bad Kötzting beantragt." Quelle: Mittelbayerische

Weitere Infos
(Walsrode, 29.05.2017) Mehrere Angriffe auf Flüchtlingsfamilie

"In den vergangenen sechs Wochen wurde die Familie, die seit 20 Jahren in der Stadt lebt und als sehr gut integriert gilt, gleich viermal von Unbekannten attackiert. Nach Angaben der Polizei beschädigten die Täter zumeist in der Nacht den Garten, das Haus und das Auto der Opfer. (...) Ein Hakenkreuz, das auf die Motorhaube des Autos geritzt wurde, könnte ein Hinweis auf einen rechtsextremen Hintergrund sein." Quelle: NDR

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”