Schlagwort-Archiv für Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

(Halle/Saale, 15.11.2017) Fremdenfeindliche beleidigt und „Hitlergruß“ gezeigt

"Eine 48-Jährige ist am Dienstagabend in in Halle-Neustadt von einem unbekannten Mann angegriffen und mit einem Messer an der Hand verletzt worden. (...) Eine 41-jährige Syrerin, die die Attacke als Augenzeugin mitbekommen hatte, wurde von umstehenden Passanten fremdenfeindlich beleidigt. Ein 50-jähriger Mann und eine 45-jährige Frau zeigten den Hitlergruß und leisteten Widerstand gegen die herbeigerufenen Polizisten." Quelle: Mitteldeutsche

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(Görlitz, 9.11.2017) Hakenkreuze mit Blut an Häuser geschmiert

"Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Mann (26) nach einem Familienstreit versucht auf der Schillerstraße eine Tür einzuschlagen, dabei soll er sich an der Hand verletzt haben. 'Mit Blut schmierte er dann ein Hakenkreuz an eine Wand des Treppenhauses', informierte ein Polizeisprecher. (...) Der Staatsschutz hat die Ermittlung wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gegen den 26-Jährigen aufgenommen." Quelle: Tag24

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(Langenhagen, 06.11.2017) Rechtsradikale Symbole in Autolack gekratzt

"Die Polizei sucht Unbekannte, die in der Nacht von Freitag auf Sonnabend vier in Langenhagen geparkte Autos beschädigt haben. Da die Täter Symbole von verfassungsfeindlichen Organisationen verwendet hatten, ermittelt nun der Staatsschutz." Quelle: Hannoversche Allgemeine

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(Köln, 07.11.2017) Rechte Hooligans – Staatsschutz ermittelt nach Randalen am Ebertplatz

"In einem Fall soll ein Mann an der Eigelsteintorburg den Hitlergruß gezeigt haben. In dem zweiten Verfahren geht es um den möglichen Aufruf zur Selbstjustiz. Dabei soll davon die Rede gewesen sein, dass auf dem Ebertplatz „aufgeräumt“ werden müsse, damit sich die Afrikaner aus dem Drogenmilieu dort nicht mehr aufhalten." Quelle: Rundschau Online

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(Berlin, 05.11.2017) Hitlergruß gezeigt

"Heute früh nahmen Polizisten einen Mann in Prenzlauer Berg fest, nachdem er ihnen mehrfach den Hitlergruß gezeigt hatte. Gegen 6.15 Uhr fuhr die Funkwagenbesatzung an einem Imbiss in der Prenzlauer Allee vorbei. Als der dort verweilende 47-Jährige die Streife erblickte, zeigte er den Beamten mehrfach den Hitlergruß. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Eine Atemalkoholkontrolle erbrachte den Wert von rund

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(Ortenberg, 01.11.2017) Rassistische und antisemitische Beleidigungen auf Volksfest

"Ein 24-Jähriger aus Nidda soll am Montagabend gegen 23.55 Uhr vor dem Festzelt mindestens zweimal den Hitlergruß gezeigt haben. Der alkoholisierte Mann skandierte bei seiner Festnahme rassistische und rechtsradikale Parolen. Gegen einen Bekannten des Mannes, auch er stammt aus Nidda, ermittelt die Polizei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der 31-Jährige störte die Festnahme des 24-Jährigen, zeigte den

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(Berlin, 18.10.2017) Hitlergruß am Synagogen-Denkmal

"Ein Kamerateam von MDR-exakt wurde am Synagogen-Denkmal in der Leipziger Innenstadt Augenzeuge wie ein Mann den Hitlergruß zeigte. Die antisemitische Straftat erfolgte, als das Team dort in der vergangenen Woche ein Interview mit dem Ehrenvorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, Rolf Isaacsohn aufzeichnete." Quelle: MDR

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(Plauen, 22.10.2017) Deutscher verprügelt jungen Afghanen

"Ein Deutscher soll in der Nähe des sächsischen Plauen einen jungen Afghanen krankenhausreif geprügelt haben. Zuvor habe der betrunkene Mann den 15-Jährigen und zwei syrische Begleiter am Samstagabend in einem Zug beleidigt und ihnen dabei den Hitlergruß gezeigt, teilte die Bundespolizei mit. Die Ermittler stuften die Tat des 31-Jährigen als fremdenfeindlichen Angriff ein." Quelle: n-tv

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(Berlin, 12.10.2017) Mahnmal beschmiert

"Heute Morgen wurde in Schöneberg ein Mahnmal beschmiert. Gegen 10 Uhr alarmierte ein unbekannter Anrufer die Polizei zum Nollendorfplatz. Der Anrufer teilte mit, dass dort das Mahnmal für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus mit einem Schriftzug und einem angedeuteten Hakenkreuz beschmiert wurde. Die Entfernung der Schmiererei wurde veranlasst. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin führt die weiteren Ermittlungen."

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(Bad Segeberg, 09.10.2017) Einbrecher hinterlassen Hakenkreuze

"Die Wohnung eines Syrers in Bad Segeberg ist am Wochenende mit Hakenkreuzen und anderen Schmierereien verunstaltet worden. (...) Außerdem stahlen die Unbekannten Bargeld und Wertsachen. Der Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf." Quelle: Kieler Nachrichten

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Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

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Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”