Schlagwort-Archiv für Körperverletzung

(Guben, 25.01.2016) Junger Syrer im Supermarkt angegriffen

"Zu einer gefährlichen Körperverletzung kam es am Montagabend in einer Verkaufseinrichtung in der Friedrich-Schiller-Straße in Guben. Ein 16-jähriger Schüler aus Syrien wollte mit seiner Schwester einkaufen, als er vor dem Kassenbereich auf zwei deutsche Jugendliche traf. Einer der vermutlich ebenfalls 16-Jährigen beleidigte, schubset und schlug den jungen Syrer. Als dieser deshalb zu Boden ging, wurde er auch noch mehrfach in den Bauch getreten.

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(Naumburg, 25.01.2016) Fremdenfeindliche Äußerungen

"Am Montagabend, gegen 20.00 Uhr wurde die Bundespolizei in Halle über eine Körperverletzung zum Nachteil eines Zugbegleiters am Bahnhof Naumburg informiert. Was war geschehen? Nach Einfahrt eines Zuges bedrängten und äußerten sich zwei 31- und 38-jährige Männer fremdenfeindlich gegenüber einem Schwarzafrikaner auf dem Bahnsteig 1. Dieser begab sich in den Zug. Zwei Zugbegleiter, die den Vorfall bemerkt hatten, wiesen den Mann den Weg in

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(Köln, 10.01.2016) Fremdenfeindliche Angriffe in der Kölner Innenstadt

"Bei den Angriffen auf Ausländer am Sonntagabend in der Kölner Innenstadt handelt es sich nach Erkenntnissen der Polizei um "fremdenfeindliche Straftaten". Hier hätten sich gezielt Leute über die sozialen Netzwerke verabredet, um auf augenscheinlich "nicht-deutsche Menschen" loszugehen, sagte Norbert Wagner von der Kölner Polizei. "Es ist ein alarmierendes Signal, dass wir sehr ernst nehmen". Binnen einiger Stunden seien 153 Personen überprüft

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(Lübeck, 09.01.2016) Vorläufige Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Raubtat und antisemitischer Beschimpfung

"Im Bereich des Fährbahnhofes Puttgarden kam es am Samstagmorgen (09.01.)gegen 05.30 Uhr zu einem Raub zum Nachteil eines 49-jährigen französischen Staatsangehören jüdischen Glauben. Tatverdächtig sind zwei Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. Sie konnten in Neustadt/H. im Zug vorläufig festgenommen werden. Der Geschädigte, mit einer Kippa bekleidet, hielt sich im Warteraum des Fährbahnhofs auf Fehmarn auf, als er von zwei Flüchtlingen

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(Anklam, 09.01.2016) Polizei verhindert rechtes Rockkonzert

"Am Samstag, den 09.01.2016, führten Kräfte des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Bereitschaftspolizei Mecklenburg-Vorpommern einen polizeilichen Einsatz gegen die rechtsextreme Szene im Landkreis Vorpommern-Greifswald durch. Nach ersten Hinweisen auf ein konspirativ vorbereitetes Rechtsrockkonzert in Anklam wurde der Veranstaltungsort rechtzeitig bekannt gemacht. Die Durchführung einer solchen Veranstaltung wurde verboten. Während der

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(Chemenitz, 01.01.2016) Überfall auf Asylbewerber Behinderter und Tochter (13) krankenhausreif geprügelt

"Unbekannte haben in der Neujahrsnacht einen gehbehinderten Asylbewerber und seine beiden Töchter krankenhausreif geschlagen und ausgeraubt. Der Mann war am 1. Januar gegen 1 Uhr in Chemnitz mit seinem Rolator aus einer Straßenbahn gestiegen. Die späteren Täter, die sich in einer Meute auf dem Platz versammelt hatten, fingen sofort an den Tunesier (48) und seine beiden Töchter (13 und 16) rassistisch zu beleidigen. Einige der mutmaßlich jugendlichen

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(Berlin, 08.01.2016) Fremdenfeindliche Übergriffe in Friedrichshain und Wedding

"Eine 38-jährige Frau aus Neukölln wurde am Freitag in Friedrichshain attackiert und rassistisch beleidigt. Gegen 14 Uhr wollte sie die Hausburgstraße überqueren, als sie von einem Mann aus einem Fahrzeug heraus zunächst verbal angegriffen hatte. In der Folge soll der Mann ausgestiegen sein und die Frau mit Schlägen und Tritten traktiert haben. Eine weitere Frau mischte sich in das Geschehen ein. Sie trat und schlug und ebenfalls auf das Opfer

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(Cottbus, 29.12.2015) Zwei Studenten aus Nigeria beschimpft und attackiert

"Zwei Studenten aus Nigeria sind in Cottbus von drei Unbekannten fremdenfeindlich angegriffen worden. Einem von ihnen wurde am Dienstag Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und er wurde rassistisch beschimpft, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Das Opfer wurde von einem Rettungsdienst versorgt. Die Täter flüchteten. Der Angreifer soll zwischen 40 und 45 Jahre alt sein, seine Komplizen wurden auf 20 bis 30 Jahre geschätzt. Alle drei sollen nach

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(Bielefeld, 29.12.15) Neonazi erneut vom Amtsgericht verurteilt

"Der Bielefelder Neonazi Sascha K. ist erneut vom Amtsgericht Bielefeld verurteilt worden. Wegen der Beleidigung des NRW-Innenministers und einer älteren Verurteilung wegen Widerstandes gegen die Polizei erhielt der Jurist fünf Monate und eine Woche Bewährungsstrafe. K. hat dieses Urteil bereits akzeptiert und auf Rechtsmittel verzichtet." Quelle: Westfalen Blatt

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(Berlin, 25.12.2015) Sicherheitsmitarbeiter vor Asylbewerberheim angegriffen

"Vor einer Flüchtlingsunterkunft im Berliner Ortsteil Siemensstadt ist in der Nacht zum Freitag ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes beleidigt und angegriffen worden. Gegen 3.15 Uhr hatte ihn ein unbekannter Mann durch die geöffnete Scheibe des Eingangsbereichs der Unterkunft in der Motardstraße angesprochen, wie die Polizei mitteilte. Er äußerte sich dabei fremdenfeindlich. Als der Mitarbeiter ihn aufforderte, weiterzugehen, versuchte

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”