Schlagwort-Archiv für Neonazismus

(Krefeld, 13.08.2018) Nach NPD-Aktion: Staatsschutz ermittelt

"Nach den selbsternannten Patrouillengängen von NPD-Anhängern durch Krefeld am Wochenende ermittelt nun der Staatsschutz. Dies teilte die Polizei mit. (...) Demnach sollen Mitglieder der Partei eine so genannte „Schutzzonenstreife" durch die Krefelder Innenstadt organisiert haben." Quelle: Rheinische Post

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(Lehrte, 11.06.2018) Nazi-Parole und Hitlergruß am Bahnhof

"Bisherigen Erkenntnissen zufolge war zunächst ein weiterer Zeuge auf die beiden offenbar alkoholisierten Männer aufmerksam geworden, weil diese laut grölten. Dann wurden die zwei älteren Männer, die an einem benachbarten Gleis standen, auf die Situation aufmerksam und lieferten sich ein kurzes Wortgefecht mit den Betrunkenen. Dabei rief einer der beiden Tatverdächtigen eine Nazi-Parole, der andere zeigte den Hitlergruß." Quelle: Hannoversche

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(Hollagen, 05.06.2018) Staatsschutz ermittelt wegen Nazi-Symbolen

"Die Hakenkreuz-Schmierereien in der Parkanlage am Stephansring in Hollage haben ein juristisches Nachspiel: Die Abteilung Staatsschutz der Polizei Osnabrück hat die Ermittlungen aufgenommen." Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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(Berlin, 24.04.2018) Sachbeschädigungen an Gedenktafel und Parkscheinautomaten

"Gestern beschädigten Unbekannte eine Gedenktafel in Kreuzberg und diverse Parkscheinautomaten, Laternen und Stromverteilerkästen in Mitte. Gegen 12.40 Uhr wurde ein Passant auf die aus der Verankerung gerissene Gedenktafel in der Friedrichstraße aufmerksam und alarmierte die Polizei. Mit der Gedenktafel wird an das Konzentrationslager „Gutschow-Keller“ erinnert. Nach erfolgter Spurensicherung wurde die Tafel an ein Museum zurückgegeben.

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(Berlin, 05.02.2018) Berlinbesucher nach „Hitlergruß“ festgenommen

"Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft nahmen gestern Morgen einen Berlinbesucher in Mitte fest. Dieser soll Zeugenaussagen zufolge gegen 8.40 Uhr zusammen mit drei Begleitern aus dem S-Bahnhof Brandenburger Tor gekommen sein und dabei mehrmals nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Auf dem Pariser Platz selbst stellte er sich dann in Positur, soll seinen rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und erneut nationalsozialistische Parolen gerufen

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(Sonnenberg, 10.01.2018) Hassparolen an kurdischer Bäckerei

"Auf der Glasfassade, die den kompletten Eingangsbereich des Ladens einnimmt, prangten zwei rote Hakenkreuze und eine SS-Aufschrift in Runenform. Auf eine Steinplatte direkt vor dem Fenster war ein weiteres Hakenkreuz gesprüht worden, ebenso wie die Worte 'Heil Hitler'. (...) Neben Hakenkreuzen und Runen hinterließen die Täter weitere Schmierereien mit Fußballbezug wie 'Chemnitz Ultras'." Quelle: Freie Presse

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(Oerlinghausen, 22.11.2017) Neonazis gedenken der Waffen-SS

"Während in vielen Städten wie in Oerlinghausen offizielle Gedenkveranstaltungen anlässlich des Volkstrauertages veranstaltet werden, treffen sich auch Alt- und Neonazis an Denkmälern, die an die Toten beider Weltkriege erinnern. Am Sonntagabend zogen fünfzehn Neonazis im Alter zwischen 20 und 60 Jahren, mit Fackeln, schwarz-weiß-roten Fahnen und Trommeln den Kammweg auf dem Tönsberg entlang, um ihrer toten „Helden“ zu gedenken. Nach Informationen,

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(Neukieritzsch, 09.10.2017) Rechtsextreme Graffitischmierereien

"Unbekannte Täter sprühten mittels roter Farbe zwei Hakenkreuze (1 x 1 m) sowie den Schriftzug „Hitler“ an die Wand des ehemaligen Pfarrgebäudes. An drei weiteren Objekten in Lobstädt wurden ausländerfeindliche Parolen an Stromverteilerkästen gesprüht." Quelle: Focus

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(Stolberg, 04.10.2017) Rechte Symbole auf Hausfassade – Staatsschutz ermittelt

"Laut Polizeibericht war ein Mehrfamilienhaus in der Mittelstraße betroffen. Mit schwarzer Sprühfarbe wurden insgesamt fünf großflächige Hakenkreuze auf die Außenfassade und eine Garage aufgemalt. Ein Verfahren wegen Sachbeschädigung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet." Quelle: Aachener Zeitung

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(Berlin, 14.08.2017) Denkmal verunglimpft

"Zeugenaussagen zufolge soll gegen 12.30 Uhr ein 41-Jähriger gegen das Sowjetische Ehrenmal in der Straße des 17. Juni uriniert und davor ausgespuckt haben. Darüber hinaus soll er den Nationalsozialismus durch eine lautstarke Äußerung glorifiziert haben. Als alarmierte Polizisten den 41-jährigen Tatverdächtigen festnahmen, äußerte er mehrfach Verunglimpfungen gegen Russland. Der mutmaßliche Täter wurde nach Feststellung seiner Identität

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”