Schlagwort-Archiv für NS-Relativierung

Antiisraelische Hetze auf Schüler_innen Demonstration

Die politische Gruppe Revolution versuchte die Berliner Schüler-Demonstration zum Thema „Rassismus stoppen“ für ihre anti-israelische und antisemitische Hetze zu instrumentalisieren. Die Gruppe „Jugend gegen Rassismus“ rief am Donnerstag, dem 29. September, bundesweit Schülerinnen und Schüler dazu auf, die Klassenräume zu verlassen, um ihrer Ablehnung von Rassismus, Sexismus und Homophobie Ausdruck zu verleihen. Mehr als 1000 von ihnen

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(Berlin 31.07.2016) Schmiererei an Gedenktafel leugnet die Ermordung der Juden im Nationalsozialismus

"In Moabit wurde ein Gedenkschild beschädigt. Eine Initiative bemerkte gestern Vormittag gegen 10 Uhr, dass ein von ihr angebrachtes Gedenkschild an der Ellen-Epstein-Straße mit schwarzer Farbe beschmutzt wurde. Zudem wurde ein Wort durchgestrichen und durch andere ergänzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen." Quelle: Polizei Berlin Ergänzung: "Zu einem antisemitischen Anschlag kam es in der

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(Reinbek, 16.06.2016) Verurteilung nach Holocaustleugnung im Internet

"Als das Lüneburger Landgericht den ehemaligen SS-Buchhalter Oskar Gröning im Juli vergangenen Jahres zu vier Jahren Haft verurteilte, kommentierte Manuel P. (Name geändert) dies öffentlich im sozialen Netzwerk. Den Holocaust bezeichnete er dabei als "nachhaltigste Lüge der Nachkriegsgeschichte"." Quelle: Hamburger Abendblatt

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(Eching, 14.06.2016) Prozess wegen Volksverhetzung: Nazi, aber kein Rassist

"Die Nazis seien nicht rassistisch, behauptete [der Angeklagte]. Schließlich habe bei der SS eine türkische Division Dienst getan. Hitler habe außerdem viel Gutes vollbracht. Nur bei der Sache mit den Juden und den Konzentrationslagern habe er über die Stränge geschlagen. Bald darauf leugnete er aber die Existenz der KZ und vertrat die Ansicht, man sollte die Taten des Dritten Reichs fortsetzen." Quelle: Merkur.de

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(Dreieich, 15.06.2016) AfD-Abgeordneter ist „stolz ein Nazi zu sein“

"Schmehl schreibt auf seiner Facebook-Seite: 'Wenn Nazi bedeutet, unsere Kinder und Frauen zu verteidigen, unser Land und Kultur zu schützen und uns gegen Diebe und Verbrecher zu wehren, dann bin ich stolz ein Nazi zu sein. Es lebe Deutschland'." Quelle: Frankfurter Rundschau

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(Dortmund, 05.06.2016) Volksverhetzung und Angriffe auf Polizisten bei Neonazi-Demo

Nach dem Aufmarsch der neonazistischen Partei "Die Rechte" in Dortmund wird unter anderem wegen Volksverhetzung ermittelt. Ein Redner relativierte die Verbrechen der Nationalsozialisten im Konzentrationslager Buchenwald. Nach Ende der Veranstaltung griffen Teilnehmer Polizisten mit Pfefferspray und Feuerlöschern an. Quelle: Endstation Rechts

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(Berlin, 29.08.2015) Jüdischer NS-Überlebender auf pro-palästinensischer Demonstration als „Nazi“ beschimpft

(Berlin, 29.08.2015) Am vergangenen Samstag, den 29. August, fand eine Mahnwache zum "Gedenken an die Opfer des Gazakrieges" am Brandenburger Tor statt. Dabei wollten zwei Männer, ein 90-jähriger jüdischer NS-Überlebender und sein Sohn, die DemonstrantInnen darauf aufmerksam machen, dass der Krieg nicht vom Staat Israel ausging, sondern von der im Gaza-Streifen herrschenden Hamas. Im daraufhin entflammten Streit wurden beide von DemonstrantInnen

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”