Schlagwort-Archiv für PEGIDA

(München, 06.11.2017) Staatsschutz ermittelt nach Antifa-Kongress gegen Pegida

"Während im Gewerkschaftshaus mehrere Hundert Teilnehmer eines Antifa-Kongresses über Rechtsterrorismus diskutierten, zeigte Pegida München in Sichtweite ein Video, das sich wie das NSU-Bekennervideo bei Figur und Musik des "Paulchen Panther" bedient. Der Staatsschutz ermittelt jetzt wegen des Verdachts der Billigung von Straftaten." Quelle: Süddeutsche Zeitung

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(Dresden, 03.10.2016) Pegida-Demonstranten beschimpfen Angela Merkel und Joachim Gauck

"Augenzeugen sprachen von einem Spießrutenlauf für die Gäste und Politiker, die auf dem Weg zu den Feierlichkeiten waren. (...)Ein dunkelhäutiger Mann, der zum Gottesdienst wollte, wurde mit „Abschieben“-Rufen empfangen." Quellen: Berliner Zeitung, Mitteldeutsche Zeitung

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(München, 03.08.2016) Rassistische Ausfälle auf Pegida-Demo

"Als der Pegida-Protestmarsch das Hotel Vier Jahreszeiten passierte, verhöhnten die Demo-Teilnehmer nach Beobachtungen von CSU-Stadtrat Marian Offman einen Hotelgast wegen seiner Hautfarbe und beschimpften Hotelgäste aus dem arabischen Raum. Die Polizei bestätigte die Vorfälle." Quelle: tz

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(Duisburg, 12.07.2016) Antisemitische Hetze und Hitlergruß bei Pegida NRW

"Zu den Rednern zählten wenig bekannte Lokalgrößen am rechten Rand von NPD und des Amerika hassenden Bündnisses Endgame. Unter großem Applaus der Teilnehmer vernahmen später mehrere Zeugen den Ruf „Sieg Heil“, dazu wurde gegen angebliche „Geldjuden“ volksverhetzend Stimmung gemacht." Quelle: Rundschau Duisburg

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(Dresden, 27.06.2016) Rechtsextreme Erkennungszeichen und Waffen bei Pegida-Demo festgestellt

"[Gegendemonstranten] ließen sich nicht von Männern mit „HKNKRZ“-Shirts oder offen zur schau gestellten Rechtsextremen der „Division Sachsen“ bei Pegida provozieren, sondern demonstrierte friedlich. (...) Die Polizei, die mit 180 Kräften im Einsatz war, stellte einen 33-Jährigen mit einem Einhandmesser sowie einen 41-Jährigen mit nicht erlaubtem Pfefferspray." Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten

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(Dresden, 23.05.2016) Polizei setzt Pfefferspray gegen Hooligans bei Pegida ein

"Bereits im Vorfeld der Pegida-Demonstration waren Hooligan-Aufrufe zu einer zentralen Anreise veröffentlicht worden, pikanterweise mit der gleichen Fahne, mit der schon die Freitaler Terrorzelle posierte. Als diese Gruppe mit der Straßenbahn in Richtung Pegida fahren wollte, schritten die Beamten ein." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Altenberg, 09.04.2016) Islamgegner blockieren deutsch-tschechische Grenze

"Islamgegner aus Tschechien und Deutschland haben am Samstag eigenmächtig den Verkehr an früheren Grenzübergängen zwischen beiden Ländern behindert. An den Übergangen Cinovec-Altenberg und Kraslice-Klingenthal versammelten sich jeweils rund Hundert Anhänger des tschechischen "Blocks gegen den Islam" und der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung." Quelle: Welt

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(Berlin/Dresden, 23.02.2016) Frauke Petry räumt AfD-Beteiligung im Mob von Clausnitz ein

"Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat zugegeben, dass Mitglieder ihrer Partei bei den Anfeindungen von Flüchtlingen im sächsischen Clausnitz dabei waren, beklagt aber eine Vorverurteilung in den Medien, die nur auf Gerüchten basiere. Während Petry auf Distanz ging, hat sich das islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bündnis mit dem Mob von Clausnitz solidarisiert. Pegida-Wortführerin Tatjana Festerling lobte am Montagabend den "Mut der Bürger"

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(Duisburg, 01.02.2016) Keltenkreuz auf Pegidademo

Am 01. Februar zeigten Demonstrant/innen während einer Pegidademo in Duisburg "ein verbotenes Zeichen – das Keltenkreuz. Die Polizei bekam das mit und schritt nicht ein. Auf Fragen dazu schweigt sie bis heute", berichtet Thomas Meiser zwei Wochen danach. Quelle: www.ruhrbarone.de

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(Leipzig, 2015) Chronik der Angriffe von LEGIDA gegen Journalisten

Die Leipziger Internetzeitung veröffentlichte am 16.02.2016 eine (unvollständige) Chronik von Angriffen auf Journalist/innen durch LEGIDA-Teilnehmer/innen und kritisieren das Fehlverhalten der Polizei. Quelle: www.l-iz.de

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”