Schlagwort-Archiv für Rassismus

(Leipzig, 16.11.2017) Jura-Professor twittert vom „weißen Europa“ und kommt unter Druck

"Jetzt, nachdem er wieder beim Kurznachrichtendienst mit rechtspopulistischen Einlassungen etwa über ein 'weißes Europa brüderlicher Nationen' auffällig wurde, kündigte Uni-Rektorin Professorin Beate Schücking eine Untersuchung an, auch dienstrechtliche Schritte würden geprüft. (...) Rauscher heizte noch am Montag via Twitter die Stimmung gegen Afrikaner und Araber an: 'Sie haben ihre Kontinente durch Korruption, Schlendrian, ungehemmte

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(Königs Wusterhausen, 07.11.2017) Rassismus-Vorwurf gegen Vize-Bürgermeister

"Der 51-Jährige soll in einer Dienstberatung im Februar 2015 mehrfach Flüchtlinge als „Bimbos“ bezeichnet haben. Ein Teilnehmer der Beratung offenbarte sich jetzt dem neuen Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW), der umgehend Strafanzeige gegen seinen Stellvertreter Perlick erstatte." Quelle: Märkische Allgemeine

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(Krefeld, 03.11.2017) Flüchtlingsfamilie erhält Hassbriefe

"Eine Familie aus Syrien hat vergangene Woche zwei beleidigende Briefe mit bedrohlichem Inhalt erhalten. (...) Die Briefe sind adressiert an „Die Kanaken“ und beinhalten Sätze wie „Wir hassen Euch“ oder „Raus hier!“ und „Dreckspack raus“. Die Wörter Raus und Euch sind von dem anonymen Verfasser unterstrichen." Quelle: Westdeutsche Zeitung

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(Berlin, 03.11.2017) Mutter und Kind rassistisch beleidigt

"Ein 47-Jähriger hat gestern Nachmittag in Friedrichshain eine Frau und deren sechsjährige Tochter mehrfach rassistisch beleidigt. Nach Angaben einer 31-Jährigen, war sie gegen 18 Uhr gemeinsam mit ihrer 36-jährigen Lebensgefährtin sowie deren sechsjähriger Tochter am Wismarplatz unterwegs. Die Frauen wollten einkaufen gehen. Bereits vor dem Betreten eines Lebensmittelgeschäfts waren sie dabei von dem 47-Jährigen rassistisch beleidigt worden,

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(Ortenberg, 01.11.2017) Rassistische und antisemitische Beleidigungen auf Volksfest

"Ein 24-Jähriger aus Nidda soll am Montagabend gegen 23.55 Uhr vor dem Festzelt mindestens zweimal den Hitlergruß gezeigt haben. Der alkoholisierte Mann skandierte bei seiner Festnahme rassistische und rechtsradikale Parolen. Gegen einen Bekannten des Mannes, auch er stammt aus Nidda, ermittelt die Polizei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der 31-Jährige störte die Festnahme des 24-Jährigen, zeigte den

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(Plauen, 22.10.2017) Deutscher verprügelt jungen Afghanen

"Ein Deutscher soll in der Nähe des sächsischen Plauen einen jungen Afghanen krankenhausreif geprügelt haben. Zuvor habe der betrunkene Mann den 15-Jährigen und zwei syrische Begleiter am Samstagabend in einem Zug beleidigt und ihnen dabei den Hitlergruß gezeigt, teilte die Bundespolizei mit. Die Ermittler stuften die Tat des 31-Jährigen als fremdenfeindlichen Angriff ein." Quelle: n-tv

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(Dresden, 16.10.2017) Rassistisch motivierter Übergriff in Straßenbahn

"Wegen einer gefährlichen Körperverletzung vom Wochenende ermittelt die Dresdner Kriminalpolizei. Aus einer Gruppe von sieben unbekannten Männern heraus wurde ein 18-Jähriger aus dem Benin geschlagen und getreten." Quelle: Sachsen Fernsehen

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(Stendal, 06.10.2017) Erzieher soll rassistisch beschimpft haben

"Ein 61-jähriger Erzieher ist am Freitag am Stendaler Arbeitsgericht noch glimpflich aus einer Güteverhandlung mit seinem Arbeitgeber herausgekommen. Dem Mann war Mitte August fristlos von der Internationaler Bund IB Mitte gGmbH mit Hauptsitz in Chemnitz gekündigt worden, nachdem er sich in vielfacher Form in rassistischer Weise gegenüber minderjährigen Flüchtlingen geäußert haben soll." Quelle: Volksstimme

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(Eisenach, 08.10.2017) 58-Jähriger aus Liberia angegriffen

"Ein 58-jähriger Mann liberianischer Herkunft ist am Sonntag zwischen 17 und 17.30 Uhr in der Eisenacher Goethestraße von drei Männern bedrängt und rassistisch beleidigt worden. Als der Mann auf sein Fahrrad stieg, griff einer der Männer zum Sattel und hob das Hinterrad an. Der Mann stürzte und verletzte sich leicht." Quelle: Thüringer Allgemeine

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(Berlin, 08.10.2017) Mann rassistisch beleidigt

"Vergangene Nacht soll ein Mann in Wedding rassistisch beleidigt worden sein. Nach Zeugenaussagen befand sich der 23-Jährige gegen 2.50 Uhr zusammen mit seinen Freunden an einem Imbiss in der Prinzenallee. Ein ebenfalls am Imbiss stehender Mann soll ihn auf Grund seiner Hautfarbe beleidigt haben. Der 26-jährige Tatverdächtige bestritt dies getan zu haben. Alle Beteiligten wurden nach Identitätsfeststellungen am Ort entlassen. Der Polizeiliche

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”