Schlagwort-Archiv für rassistische Gewalt

(Sassnitz, 26.06.2017) Mann in Tanzbar angegriffen

"Ein 18-jähriger Afghane ist in einer Tanzbar in Sassnitz (Insel Rügen) angegriffen worden. Er und ein Freund hatten sich am Sonntagmorgen gegen 2.40 Uhr am Eingangsbereich auf Persisch unterhalten, woraufhin sie von drei Männern aufgefordert wurden, Deutsch zu sprechen, wie die Polizei am Montag in Neubrandenburg mitteilte. Zwei der Männer hätten die beiden Asylbewerber körperlich attackiert, der 18-jährige Afghane habe eine Platzwunde erlitten."

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(Dresden, 26.06.2017) Tunesier mit Bierkrug geschlagen

"Mit einem Bierkrug hat ein Unbekannter am frühen Sonntagmorgen einen Tunesier in einer Bar am Richard-Strauß-Platz in Dresden malträtiert. Er schlug dem 41-Jährigen gegen 6.30 Uhr unvermittelt mit dem Gefäß ins Gesicht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei äußerte sich der Schläger fremdenfeindlich. Der 41-Jährige erlitt eine Platzwunde und musste ambulant behandelt werden." Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten

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(Brandenburg/Havel, 28.06.2017) Mutmaßlich rassistischer Übergriff

"Einen mutmaßlich rassistischen Übergriff am Dienstagabend in Brandenburg an der Havel verfolgt die Staatsschutzabteilung die Brandenburger Polizei. Opfer wurde laut Polizei eine dunkelhäutige Familie, die auf dem Norma-Parkplatz in der Wilhelmsdorfer Straße attackiert wurde. Zeugen informierten die Polizei gegen 19.15 Uhr, dass auf dem Parkplatzgelände eine dunkelhäutige Familie von mehreren Personen beschimpft und belästigt wird." Quelle:

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(Berlin, 10.06.2017) Obdachlose verprügelt

"Laut Zeugenaussagen schlug ein Mann gegen 2.45 Uhr an der S-Bahnbrücke an der Frankfurter Allee auf zwei schlafende Obdachlose ein. Die Zeugen teilten weiter mit, dass der Angreifer, bekleidet mit einem schwarzen Handschuh, zunächst mit Fäusten auf einen 52-jährigen Schlafenden einschlug. Anschließend soll er mit Füßen einen nebenanliegenden 65-Jährigen getreten haben. Während der Prügelattacke soll der Mann wiederholt nationalsozialistische

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(Mülheim, 05.06.2017) Flaschenwerfer beleidigt Jogger rassistisch

"Zu der Begegnung im Bereich Winkhausen war es gegen 0.45 Uhr an der Ecke Aktienstraße/Nordstraße gekommen. Der etwa zwei Meter großen, sportlich muskulöse Mann, hatte das Paar, beide sind 51 Jahre alt, mit den Worten "Ihr scheiß Moslems, verpisst Euch von hier" beleidigt. Die beiden Mülheimer wollten den Unbekannten daraufhin zur Rede stellten, doch der griff nach einer Glasflasche und bewarf das Ehepaar." Quelle: WAZ

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(Dresden, 21.05.2017) Afghane von Trio attackiert

"Samstagabend war ein afghanischer Staatsbürger (36) an der Crottendorfer Straße unterwegs zu einem Supermarkt. In Höhe der Hausnummer 23 wurde er zunächst von drei Männern aufgrund seiner Herkunft beleidigt. Anschließend ging das Trio dem 36-Jährigen nach und schlug und trat in der Folge auf ihn. Erst als Sirenensignal die alarmierten Polizeibeamten ankündigte, ließen die Männer ab und flüchteten. Dabei nahmen sie den leeren Rucksack

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(Berlin, 21.05.2017) Radfahrer angegriffen und rassistisch beleidigt

"Ein Mann erstatte gestern Nachmittag in Prenzlauer Berg Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und rassistischer Beleidigung. (...) Er war auf seinem Fahrrad kurz vor 16 Uhr in der Eberswalder Straße in Richtung Mauerpark unterwegs und soll von zwei Männern angehalten worden sein. Der Kleidung nach könnte es sich bei den beiden Männern offenbar um Fußballfans gehandelt haben. Nachdem der Radfahrer die Männer

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(Naumburg, 08.05.2017) Angriff mit fremdenfeindlichem Motiv

"In Naumburg ist es am Sonntagabend am Domplatz zu einem fremdenfeindlichen Übergriff auf zwei Afrikaner gekommen. Nach Angaben der Polizei sollen die beiden Männer gegen 17 Uhr aus einem Pkw heraus fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Ein Mann soll daraufhin aus dem Pkw ausgestiegen sein und seinen Hund auf die Afrikaner gehetzt haben." Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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(Berlin, 03.05.2017) Kind rassistisch beleidigt und geschlagen

"Wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt seit heute Vormittag der Polizeiliche Staatsschutz. Ein Neunjähriger gab gegenüber seiner Mutter an, er sei heute gegen 8.10 Uhr am Ausgang des U-Bahnhofs Birkenstraße in Moabit von fünf ihm unbekannten Jugendlichen angegriffen worden. Nach Aussage des Jungen hätten ihn die etwa 14-Jährigen umringt und einer von ihnen habe ihm mehrmals mit der Hand auf die linke Wange geschlagen.

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(Berlin, 21.04.2017) Körperverletzung mit mutmaßlich rassistischem Motiv

"Wegen des Verdachts des fremdenfeindlichen Übergriffs auf einen Mann in der vergangenen Nacht in Friedrichshain führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierten gegen 22.30 Uhr die Polizei zum Vorplatz des U-Bahnhofs Warschauer Straße, nachdem ein 30-jähriger indischer Staatsbürger von einem Mann mit einem Messer attackiert worden sei. Der 30-Jährige soll die Attacken

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”