Schlagwort-Archiv für rechte Hooligans

(Köln, 07.11.2017) Rechte Hooligans – Staatsschutz ermittelt nach Randalen am Ebertplatz

"In einem Fall soll ein Mann an der Eigelsteintorburg den Hitlergruß gezeigt haben. In dem zweiten Verfahren geht es um den möglichen Aufruf zur Selbstjustiz. Dabei soll davon die Rede gewesen sein, dass auf dem Ebertplatz „aufgeräumt“ werden müsse, damit sich die Afrikaner aus dem Drogenmilieu dort nicht mehr aufhalten." Quelle: Rundschau Online

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(Prag, 01.09.2017) Nazi-Gesänge durch Deutsche Fußball-Fans

Beim Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Tschechien fielen einige mitgereiste Fans in Prag durch Nazi-Gesänge und "Sieg-Heil" Rufe auf. Vor dem Spiel in der Eden Arena wurde außerdem eine Schweigeminute für tschechische Sportler gestört. Den deutschen Nationalspieler Timo Werner beschimpften einige der Fußball-Fans als "Hurensohn", auch Anti-DFB Gesänge waren zu hören. Die deutsche Nationalmannschaft reagierte bestürzt

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(Naumburg, 07.11.2016) Grünen-Politiker in Regionalbahn angegriffen

"Die Bundespolizei ermittelt wegen versuchter Körperverletzung. (...) Fans des 1. FC Lokomotive Leipzig waren nach Angaben [des sächsischen Grünen-Chefs Jürgen] Kasek sofort auf ihn losgegangen, als dieser mit drei Begleitern in Naumburg (Sachsen-Anhalt) in den Zug gestiegen sei. Aus der Menge sei eine leere Plastikflasche geworfen worden, die ihn am Kopf verletzt habe." Quelle: Deutsche Welle

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(Dortmund, 08.10.2016) Volksverhetzung und Körperverletzung bei Demonstration

"Außerdem meldete die Polizei vier Festnahmen und auch die Bundespolizei leitete sieben Strafverfahren ein - unter anderem wegen Volksverhetzung, Körperverletzung, Beleidigung und "Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen". Insgesamt waren 2.000 Polizeibeamte den ganzen Tag in der Stadt unterwegs." Quelle: Radio 91.2

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(Dresden, 25.08.2016) Jesidische Flüchtlinge auf Stadtfest angegriffen und schwer verletzt

"Wie erst nach BILD-Recherchen herauskam, wurden am Sonntagmorgen Flüchtlinge am Elbufer brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Bei den Tätern soll es sich um Hooligans von Dynamo Dresden handeln." Quelle: BILD

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(Berlin, 12.06.2016) Rechtsextreme Vorfälle zu Beginn der Fußball EM

"Etwa eine halbe Stunde vor Beginn des Spiels zwischen Deutschland und der Ukraine zeigte ein Zuschauer aus einer Gruppe von etwa zehn mutmaßlich Rechtsradikalen heraus, zum Teil mit einschlägigen Tattoos, ebenfalls wiederholt den Hitlergruß. Beim Abspielen der Nationalhymne sangen sie die Erste Strophe des Deutschlandlieds mit "Deutschland, Deutschland über alles", die Nationalhymne des Dritten Reichs." Quelle: Tagesspiegel "Die ersten Berichte

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(Dresden, 23.05.2016) Polizei setzt Pfefferspray gegen Hooligans bei Pegida ein

"Bereits im Vorfeld der Pegida-Demonstration waren Hooligan-Aufrufe zu einer zentralen Anreise veröffentlicht worden, pikanterweise mit der gleichen Fahne, mit der schon die Freitaler Terrorzelle posierte. Als diese Gruppe mit der Straßenbahn in Richtung Pegida fahren wollte, schritten die Beamten ein." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Cottbus, 02.05.2016) Rechtsextreme Veranstaltung verhindert

"Im Rahmen des Einsatzes, an dem auch Kräfte der Bereitschaftspolizei beteiligt waren, konnten am Abend anreisende Gäste eines geplanten Konzertes festgestellt werden, von denen einige sowohl als Mitglieder der rechtsextremistischen wie auch der gewaltbereiten Fußballfan-Szene bereits polizeilich bekannt sind. Darüber hinaus waren Propagandamaterialien (T-Shirts und Aufkleber) rechtsorientierten Inhalts gefunden worden. Die Ermittlungen zum Ursprung

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(Leipzig, 11.01.16) Gewaltsame Ausschreitungen bei Legida

"Zeitgleich zu einer Kundgebung der fremdenfeindlichen Legida-Bewegung haben am Montagabend in Leipzig an mehreren Orten Hunderte Rechtsextremisten randaliert. Nach Angaben der Polizei wurden mehrere Autos angezündet, Pyrotechnik abgefeuert und Dutzende Schaufensterscheiben eingeschlagen. Vorfälle habe es in den Stadtteilen Connewitz/Südvorstadt und Plagwitz gegeben, sagte eine Sprecherin. Ob es auch Verletzte gab, konnte sie nicht sagen. Zur

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”